Flüchtlingslager Beratzhausen
Große Löcher in den Mauerwerken, kaputte Böden, Schimmelbildung in der Küche und in den Duschräumen, Ratten und Mäuse als zusätzliche Mitbewohner,...
Beratzhausen ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Regensburg und liegt 30 Kilometer nordwestlich von Regensburg sowie 60 Kilometer südöstlich von Nürnberg. Der Markt hat 5621 EinwohnerInnen.
Die Gemeinschaftsunterkunft hat eine Kapazität von 55 Personen.
Große Löcher in den Mauerwerken, kaputte Böden, Schimmelbildung in der Küche und in den Duschräumen, Ratten und Mäuse als zusätzliche Mitbewohner, wie würde wohl das Gesundheitsamt darauf reagieren, wenn wie in dieser "Öffentlichen Einrichtung", in einem Alters- oder Kinderheim diese Zustände vorzufinden wären? Die Öffentliche Hand würde sofort die Schließung anordnen.
Die meisten Bewohner (hier leben nur allein stehende Männer) klagen über Schlafstörungen und wollen am liebsten das Weite suchen.
Die Flüchtlinge beklagen vor allem, dass sie für 1 Fahrt nach Regensburg und zurück nach Beratzhausen 11 Euro zahlen müssen. Eine Erstattung des Fahrpreises, wenn sie Termine bei den Ämtern, Ärzten usw. haben, ist ausgeschlossen. 37 Personen teilen sich 2 Toiletten und 3 Duschen. Die Küche ist unter aller Sau. Außerdem wird sie ab 22.00 Uhr geschlossen und steht den Flüchtlingen dann nicht mehr zur Verfügung.
Die Flüchtlinge beklagen, dass sie keinen Ansprechpartner haben und weit weg vom Schuss sind. Viele Bewohner beklagen Ungeziefer. D.h. sie bekommen nächtlichen Besuch von Mäusen und Ratten. Aufgrund des schlechten und erbärmlichen Zustandes wundert es kaum, dass sich die Ratten und Mäuse dort tummeln.
Nach 22.00 Uhr werden die Duschräume zugesperrt, das warme Wasser abgedreht, die Heizung gedrosselt und das bei anhaltenden Minustemperaturen, berichten die Flüchtlinge. Es sei oft sehr
kalt und richtige Winterdecken seien Mangelware.
Jeden Donnerstag ist Essensausgabe um 8.00 Uhr. Wer nicht pünktlich erscheint, erhält kein Essenspaket.
Berichte:
Unhaltbare Zustände im Beratzhausener Flüchtlingslager (Regensburger Flüchtlingsforum, 11.03.2009)
Die Gemeinschaftsunterkunft hat eine Kapazität von 55 Personen.
Große Löcher in den Mauerwerken, kaputte Böden, Schimmelbildung in der Küche und in den Duschräumen, Ratten und Mäuse als zusätzliche Mitbewohner, wie würde wohl das Gesundheitsamt darauf reagieren, wenn wie in dieser "Öffentlichen Einrichtung", in einem Alters- oder Kinderheim diese Zustände vorzufinden wären? Die Öffentliche Hand würde sofort die Schließung anordnen.
Die meisten Bewohner (hier leben nur allein stehende Männer) klagen über Schlafstörungen und wollen am liebsten das Weite suchen.
Die Flüchtlinge beklagen vor allem, dass sie für 1 Fahrt nach Regensburg und zurück nach Beratzhausen 11 Euro zahlen müssen. Eine Erstattung des Fahrpreises, wenn sie Termine bei den Ämtern, Ärzten usw. haben, ist ausgeschlossen. 37 Personen teilen sich 2 Toiletten und 3 Duschen. Die Küche ist unter aller Sau. Außerdem wird sie ab 22.00 Uhr geschlossen und steht den Flüchtlingen dann nicht mehr zur Verfügung.
Die Flüchtlinge beklagen, dass sie keinen Ansprechpartner haben und weit weg vom Schuss sind. Viele Bewohner beklagen Ungeziefer. D.h. sie bekommen nächtlichen Besuch von Mäusen und Ratten. Aufgrund des schlechten und erbärmlichen Zustandes wundert es kaum, dass sich die Ratten und Mäuse dort tummeln.
Nach 22.00 Uhr werden die Duschräume zugesperrt, das warme Wasser abgedreht, die Heizung gedrosselt und das bei anhaltenden Minustemperaturen, berichten die Flüchtlinge. Es sei oft sehr
kalt und richtige Winterdecken seien Mangelware.
Jeden Donnerstag ist Essensausgabe um 8.00 Uhr. Wer nicht pünktlich erscheint, erhält kein Essenspaket.
Berichte:
Unhaltbare Zustände im Beratzhausener Flüchtlingslager (Regensburger Flüchtlingsforum, 11.03.2009)



















