Beschwerde

Wir unterzeichnen den folgenden Text in Bezug auf die Verstöße gegen Menschenrechte im Flüchtlingslager:

Das Flüchtlingslager hat folgende Adresse:
P3, Manchinger Str. 158, in dem PulsM GmbH (81379 München Aidenbachstrasse 54) als Betreiber tätig ist.

 

1. PulsM übt psychologisch und moralisch Druck auf die Bewohner*innen des Lagers aus, insbesondere:

  • PulsM Mitarbeitende erlauben uns nicht, Essen aus der Kantine mit rauszunehmen
  • PulsM zwingt Menschen im Lager mit den Hausregeln der Firma Puls M übereinzustimmen, die der Genfer Flüchtlingskonvention widersprechen
  • PulsM verbietet das Tragen von persönlichen Gegenständen in Taschen in der Kantine, mit der Begründung, dies ermögliche, ein Stück Brot für Kinder aus der Kantine mitzunehmen
  • PulsM zwingt kleine Kinder aus dem Lager herauszugehen, wenn sie Brot essen wollen, welches in einem Geschäft gekauft wurde
  • Es besteht Diskriminierung, weil die Angestellten Essen bestellen und es im Lagergelände verzehren, dies auch in Anwesenheit von uns und unseren Kindern. Und das Essen, dass wir für Kinder gekauft haben wird einbehalten oder weggeworfen.
  • PulsM bietet abgelaufene Lebensmittel an: Brotschimmel, verdorbene Eier, Kartoffeln, Tomaten und Oliven, schlechte Bohnen
  • Sozialamt verwehrt uns Sachleistungen, wie zum Beispiel Kinderwägen und Taschengeld auf die wir nachdem AsylblG einen Anspruch hätten
  • PulsM verbietet Anrufe beim Notdienst/Bereitschaftsdienst und rufen auch selbst keinen Krankenwagen für Kinder mit Fieber in Höhe von 40 Grad
  • PulsM führen wöchentlich (oder öfter) unbegründete Zimmerdurchsuchungen in einer unhöflichen Weise durch, ohne die Anwesenheit einer Person, die in dem Zimmer wohnt.
  • Nach der Durchsuchung bleibt eine Unordnung zurück, durcheinandergebrachte persönliche Hygieneprodukte, persönliche Gegenstände werden einbehalten
  • Jeden Tag, nachdem die Essensausgabe beendet ist, bleiben große Mengen an Lebensmitteln zurück und es ist Personen untersagt, dieses mitzunehmen;


2. PulsM setzen körperliche Gewalt ein gegen Menschen, die ihre legitimen Rechte verteidigen. Insbesondere:

  • der Sicherheitsdienst schlägt Frauen auf die Hände;
  • der Sicherheitsdienst blockiert den Weg aus der Kantine indem sie ihre Füße in den Weg stellen;
  • Der Sicherheitsdienst sticht mit dem Papier, mit den Essensregeln, die den Eintritt mit Taschen verweigern, in das Gesicht von Bewohner*innen:
  • Der Sicherheitsdienst gibt illegale Anweisungen an die Kantinenmitarbeiter*innen, dass sie keine Essensportionen austeilen dürfen, die den Bewohner*innen nach dem Gesetz zustehen, falls jemand mit einer Tasche oder einem Rucksack, in dem sich ein Handy, Dokumente oder Geld befinden könnten, (die Kantine) betritt;
  • Es ist Personen mit Diabetes, stillenden Müttern und Kindern nicht erlaubt, Essen aus der Kantine mit raus zu nehmen.


Wir rufen alle Personen, die demgegenüber nicht gleichgültig sind, die Regierung, öffentliche Organisationen und Behörden dazu auf, uns zu helfen!


Complaint

We subscribe to the text below that in the refugee camp had violations of human rights.
This camp is located at the following address:
P3, Manchinger str. 158 in wich serves PulsM GmbH (81379 München Aidenbachstrasse 54)

 

1. PulsM providing psychological and moral pressure on the inhabitants of the camp. Specifically:

  • PulsM Workers prohibits cafeteria workers to give out food, which is required by law for asylum seekers
  • PulsM  forces people in the camp to comply with the internal rules of the company PulsM, which conflict with human dignity and human rights
  • PulsM  prohibits the wearing of personal belongings in bags in the canteen, by reason of possibility to bring out from canteen a piece of bread for our children;
  • PulsM  prohibited to bring food on the camp territory, which camp residents are buying at their own expense;
  • PulsM  forces small children to leave the camp grounds if they want to eat bread that is bought in the store;
  • There is discrimination, because the employees ordering the food and eat it at the camp territory, which may be eaten in our or our children presence. And the food that we buy for children are withdrawn and discarded;
  • PulsM  daily feed of expired products: bread mold, rotten eggs, potatoes, tomatoes and olives, spoiled beans;
  • Social Welfare Department doesn't give us buggys and social money, that we should get because of "AsylbLG";
  • PulsM  prohibited call an ambulance and do not call for an ambulance themselves for children when a temperature is 40 degrees;
  • PulsM  every week (or more) conduct warrantless searches of rooms in a rood manner. without the presence of a person who lives in the room. After the search is still a mess, scattered personal hygiene, confiscate personal belongings;
  • Every day, after a meal of reception end, emit large amounts of food and do not allow people to take food in with them;

2.  PulsM use physical force towards people who defend their legitimate rights. Specifically:

  • Security beats women's hands;
  • Security blocking the way out of the canteen by putting on the people way their feet;
  • Poke in the face the paper with dining rules about what prohibited to pass with a bag;
  • Security gives illegal orders to canteen workers that they must not give out portion of food to the provisions of law in case if man went in with a bag or backpack in which may be cellphone, documents, money;
  • Do not allow to take food out of canteen to people suffering from diabetes, nursing mothers and children.

 

We appeal to all not indifferent people, to government, public organizations and authorities with an appeal for help!
Bewohner*innen der ARE