Die Isolation in den Abschiebelagern durchbrechen!

Anfang 2016 begannen wir, eine Gruppe aus unabhängigen Aktivistinnen, regelmäßig nach Ingolstadt und Manching zu fahren, um uns mit den Menschen in den Abschiebelagern (damals offiziell Ankunfts- und Rückführungseinrichtungen jetzt Transitzentren) auszutauschen und mit ihnen gemeinsam gegen die menschenverachtende Behandlung und Isolation durch diese Lager zu kämpfen. Unsere Arbeit wird gefördert von Pro Asyl und vom Bayerischen Flüchtlingsrat. Mittlerweile verfügen wir über ein Infomobil, mit dem wir ein bis zweimal im Monat zu den verschiedenen Lagern in Ingolstadt und Manching fahren.


Unser Ziel ist es die Gesellschaft über die Brutalität und Missstände in den Abschiebelagern aufzuklären und dafür zu kämpfen diese abzuschaffen! Die regelmäßigen Besuche vor Ort dienen dazu persönlichen Kontakt zu den Menschen in den Lagern herzustellen und Informationen aus dem Inneren nach außen an die Öffentlichkeit zu bringen und gleichzeitig die Menschen in den Lagern mit notwendigen Informationen über ihre Rechte und sonstigen Möglichkeiten auszustatten. Außerdem helfen wir den Menschen dabei ihren Unmut über die, ihnen wiederfahrende, menschenverachtende Behandlung kund zu tun und helfen ihnen dabei Protestaktionen auf die Beine zu stellen. In konkreten Einzelfällen vermitteln wir auch Kontakte und suchen nach den letzten rechtlichen Möglichkeiten, um Abschiebungen zu verhindern.


Bei Fragen zum Infomobil-Projekt oder bei Interesse gemeinsam mit uns für die Abschaffung der Abschiebelager zu kämpfen, melde Dich bei: infomobil@fluechtlingsrat-bayern.de

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