Nürnberg - Regensburger Straße

rejected, neglected, punished - aussortiert, liegen gelassen und bestraft

Lagerkarte
Das Lager in Nürnberg-Regensburgerstr. ist ein Containerlager und es müssen sich ca. 2-3 Personen ein Zimmer teilen. Mehr als 5 Personen teilen sich ein Badezimmer und eine Küche. Es gibt einen Spielplatz für Kinder, jedoch keinerlei bereitgestelltes Spielzeug (die Bewohner müssen sich dieses von ihrem Taschengeld selbst kaufen). Die Ausländerbehörde ist in etwa 13 Stationen von dem Lager entfernt. Die Fahrtkosten dorthin müssen die BewohnerInnen selbst von ihrem Taschengeld bezahlen.
Flüchtlinge berichten, dass ihnen für eine Dauer von fünf Monaten das Taschengeld verwehrt wurde.
Eine Bewohnerin berichtet, dass es Probleme bei der Ausstellung von Krankenscheinen gab. Sie musste lange auf diese warten.
Die Qualität der Essenspakete ist aus Berichten von BewohnerInnen schlecht. Sie wünschen sich, ihr Essen selbst besorgen zu können. Für zusätzliches Essen gibt eine Bewohnerin in etwa 50 Euro (Frau + Kind) im Monat aus.

Zitat einer Bewohnerin auf die Frage, wie sie sich fühle, in dem Lager zu wohnen: „I feel rejected, neglected, punished, etc. cant explain.“