Pressearchiv

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Presseartikel.

Bayerischer Rundfunk, 20.07.2016

Polizeieinsatz in Regensburger Pfarrheim

Momentan läuft ein Polizeieinsatz am Pfarrheim St. Emmeram in Regensburg. Dort leben derzeit die Flüchtlinge, die vor etwa zwei Wochen den Regensburger Dom besetzt hatten. Am 5. Juli hatten die Flüchtlinge aus Ländern des Balkans den Regensburger Dom besetzt, um ein Bleiberecht zu erreichen. Nach längeren Verhandlungen gelang es der Diözese, die Gruppe zu einem Umzug ins Pfarrheim zu bewegen. Das Bistum hatte immer wieder betont, dass kein Kirchenasyl gewährt werde. Es handle sich um eine geduldete Präsenz.

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Süddeutsche Zeitung, 07.07.2016

"Wenn wir abgeschoben werden, sind wir tot"

Albana Ademi und viele andere Roma campieren seit zwei Tagen aus Protest im Regensburger Dom - als Balkanflüchtlinge haben sie keine Chance auf Asyl

Mehr als 40 Menschen, denen die Abschiebung droht, haben die Nacht zum Mittwoch dort verbracht. Sie wollen erst wieder gehen, wenn sie die Zusage haben, dauerhaft in Deutschland bleiben zu dürfen. "Jeder Anwalt, zu dem wir gehen, sagt: Ihr werdet alle abgeschoben, das neue Gesetz hat so entschieden", sagt Asanovski

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Katholische Nachrichtenagentur, 06.07.2016

Dombesetzung in Regensburg dauert an

Bistum Regensburg ist vorerst gegen ein Eingreifen der Polizei

Die rund 40 Flüchtlinge aus Ländern des Balkans haben ihre erste Nacht in einem Seitenbereich des Regensburger Doms verbracht. Zuvor hatten die Malteser dort Feldbetten aufgestellt und sie mit Essen versorgt. Am Mittwoch schilderten die Flüchtlinge, die die Kathedrale am Dienstag besetzt hatten, vor Journalisten ihre Lage. Sie seien bisher teils in Rückführungszentren in Ingolstadt und Regensburg untergebracht, so die Flüchtlinge. Allen drohe die Abschiebung in ihre Heimatländer

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Die Welt, 06.07.2016

Protest gegen Abschiebung - Flüchtlinge besetzen Dom

45 von Abschiebung bedrohte Flüchtlinge haben den Regensburger Dom besetzt und dort die Nacht verbracht. Den Protest wollen die Roma fortsetzen, bis ihre Hauptforderung erfüllt ist - ein Bleiberecht

Fast 50 Balkan-Flüchtlinge haben die Nacht auf Mittwoch im Regensburger Dom verbracht. "Wir haben die Menschen, darunter viele Familien mit Kindern, in einem Nebenraum untergebracht", sagte Bistumssprecher Jakob Schötz am Mittwoch. Die Flüchtlinge hätten Essen bekommen und auf Feldbetten übernachtet. Die Menschen, darunter viele Familien mit Kindern, bleiben vorerst in dem Kirchengebäude. "Das Bistum wird weiterhin die humanitäre Versorgung der Menschen gewährleisten", sagte Schötz. Vom Malteser Hilfsdienst und der Caritas bekommen sie Essen und Getränke

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Neumarkter Nachrichten, 06.07.2016

Roma-Familien erhalten Kirchenasyl im Regensburger Dom

Frauen, Männer und Kinder protestieren gegen drohende Abschiebung

Sie haben sich mit großen Plakaten im Regensburger Dom St. Peter aufgestellt. „Menschen statt Grenzen schützen“ oder „Alle Roma bleiben hier“ lauten die Forderungen der acht Familien aus dem Balkan, die akut von der Abschiebung betroffen sind. Frauen mit Kinderwägen und Kleinkindern. Acht Familien, rund 40 Menschen, die von den Besuchern des Doms kaum beachtet werden. Sie kommen aus Abschiebelagern aus ganz Bayern, teilweise auch aus Regensburg. Sie fordern Kirchenasyl. „Wir bleiben, bis es eine Lösung gibt.“

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Mittelbayerische Zeitung, 06.07.2016

Flüchtlinge wollen im Dom ausharren

40 Flüchtlinge haben seit Dienstag den Regensburger Dom besetzt. Bei einer Pressekonferenz erläuterten sie ihre Ziele

Mehr als 40 Asylsuchende haben die Nacht auf Mittwoch im Regensburger Dom verbracht. Mit ihrer Aktion demonstrieren sie für ihr Bleiberecht und gegen die Einstufung einiger Balkan-Staaten als sichere Herkunftsländer. Zudem kritisierten sie die bayerischen „Abschiebelager“ und baten um Kirchenasyl. Bei einer Pressekonferenz stellten die Asylsuchenden am Mittwoch um 11 Uhr im nördlichen Domhof ihre Ziele vor

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Bayerischer Rundfunk, 06.07.2016

45 Flüchtlinge bleiben im Dom

Die 45 Flüchtlinge, die im Regensburger Dom Zuflucht gesucht haben, bleiben vorerst in dem Kirchengebäude. Unter den Flüchtlingen sind auch Kinder. Bislang können sie auf eine "geduldete Präsenz" bauen

"Das Bistum wird weiterhin die humanitäre Versorgung der Menschen gewährleisten", sagte Bistumssprecher Jakob Schötz nach einem Gespräch mit den Flüchtlingen. Die Menschen, darunter viele Familien mit Kindern, seien in einem Nebenraum untergebracht. Die Nacht verbringen sie auf Feldbetten. Vom Malteser Hilfsdienst und der Caritas bekommen sie Essen und Getränke. "Wir werden niemanden gewaltsam wegschicken, das haben wir den von Abschiebung betroffenen und gefährdeten Menschen versprochen", sagte der Generalvikar des Bistums, Michael Fuchs

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Mittelbayerische Zeitung, 06.07.2016

Asylbewerber übernachten im Dom

Rund 50 Flüchtlinge haben die Nacht auf Mittwoch im Regensburger Dom verbracht. Sie fordern „Bleiberecht für alle“

Im Regensburger Dom hat sich in den vergangenen Jahrhunderten vieles zugetragen. Das aber, was am Dienstag dort passierte, war neu – und publikumswirksam: Ab 11 Uhr positionierten sich dort 50 Flüchtlinge mit Transparenten, auf denen sie Bleiberecht forderten. Die Stoffbahnen hatten sie entlang der Altäre im nördlichen Seitenschiff aufgespannt und etwa an den soliden Kerzenständern darauf festgezurrt. Die Nacht auf Mittwoch verbrachten die Flüchtlinge in jenem Seitenschiff des Regensburger Doms, dem sogenannten „Domschatz“

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n-tv, 05.07.2016

Dutzende Roma besetzen Regensburger Dom

Um ihrer Abschiebung aus Deutschland zu entgehen, besetzen dutzende Roma aus Albanien, dem Kosovo, Serbien und Mazedonien den Regensburger Dom. Sie halten ihre Herkunftsländer für nicht sicher. Das Bistum lässt sie gewähren

Etwa 40 unmittelbar von der Abschiebung bedrohte Flüchtlinge aus verschiedenen Balkanländern haben den Regensburger Dom besetzt. Die aus Männern, Frauen und Kindern bestehende Gruppe will mit der Aktion um ein Bleiberecht in Deutschland kämpfen, hieß es. Anders als die Bundesregierung sähen sie ihre Heimatstaaten nicht als sichere Herkunftsländer und sähen dort auch keine Zukunft für sich. Bei einem großen Teil der Menschen handelt es sich offenbar um Roma aus Albanien, dem Kosovo, Serbien und Mazedonien

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Frankfurter Rundschau, 05.07.2016

Flüchtlinge besetzen Regensburger Dom

Mehrere Dutzend Flüchtlinge aus Balkanländern besetzen den Regensburger Dom und protestieren so gegen ihre Abschiebung

Mit einer Besetzung des Regensburger Doms wollen etwa 30 bis 40 Flüchtlinge aus Ländern des Balkan ihre Abschiebung verhindern. Das bestätigte ein Polizeisprecher der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Dienstag. Der Protest solle so lange dauern, bis sie ein Bleiberecht in Deutschland bekommen, sagte ein Unterstützer, der namentlich nicht genannt werden will. Unter den Besetzern sollen auch Roma sein. Im Kurznachrichtendienst Twitter wird mittlerweile dazu aufgerufen, Isomatten an den Dom zu bringen. Außerdem soll es eine Solidaritätskundgebung vor dem Gotteshaus geben

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