Pressearchiv

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Presseartikel.

Süddeutsche Zeitung, 30.11.2016

Abgelehnte Asylbewerber aus Senegal erhalten dubiose Vorladung

Vorladungsschreiben wie diese hatten unter etlichen der in Bayern lebenden Senegalesen Panik ausgelöst

Brisant ist die Angelegenheit indes auch für die politisch Verantwortlichen in Senegal. Schon deshalb, weil der dortige Staatspräsident Macky Sall pathetisch versichert hat, die Republik Senegal lehne es ab, dass "ihre Söhne ins Land zurückgeschickt werden". Die geplante Sammelanhörung in Bayern fand in zahlreichen senegalesischen Medien ihren Niederschlag

Weiterlesen …

Süddeutsche Zeitung, 09.08.2016

SZ: Die Kirche zeigt ihr hartes Herz

Die Räumung des Regensburger Pfarrheims ist juristisch in Ordnung. Doch die Kirche hat damit eine Chance zur Diskussion vertan.

Die Kirche kann und darf keine Asylpolitik betreiben, dafür muss der Staat selbst sorgen. Eine politische Debatte darf die Kirche dagegen schon anstoßen. Die Debatte zum Beispiel, ob die derzeitige Abschiebepolitik gegenüber Balkanflüchtlingen zu streng ist und Härtefälle ignoriert. Die Chance auf eine solche Debatte hat das Regensburger Bistum vertan

Weiterlesen …

Die Welt, 29.07.2016

Flüchtlingsrat kritisiert Lage in Abschiebezentren

Der Bayerische Flüchtlingsrat hat die Unterbringung von Asylbewerbern in den sogenannten Abschiebezentren in Bamberg und Manching bei Ingolstadt erneut scharf kritisiert. Die Bewohner würden isoliert und unter Druck gesetzt. "In unseren Augen dient das ausschließlich der Abschreckung der Leute», sagte Stephan Dünnwald vom Flüchtlingsrat am Donnerstag in München unter Berufung auf Berichte von Bewohnern."

Weiterlesen …

Bayerischer Rundfunk, 20.07.2016

Polizeieinsatz in Regensburger Pfarrheim

Momentan läuft ein Polizeieinsatz am Pfarrheim St. Emmeram in Regensburg. Dort leben derzeit die Flüchtlinge, die vor etwa zwei Wochen den Regensburger Dom besetzt hatten. Am 5. Juli hatten die Flüchtlinge aus Ländern des Balkans den Regensburger Dom besetzt, um ein Bleiberecht zu erreichen. Nach längeren Verhandlungen gelang es der Diözese, die Gruppe zu einem Umzug ins Pfarrheim zu bewegen. Das Bistum hatte immer wieder betont, dass kein Kirchenasyl gewährt werde. Es handle sich um eine geduldete Präsenz.

Weiterlesen …

Süddeutsche Zeitung, 07.07.2016

"Wenn wir abgeschoben werden, sind wir tot"

Albana Ademi und viele andere Roma campieren seit zwei Tagen aus Protest im Regensburger Dom - als Balkanflüchtlinge haben sie keine Chance auf Asyl

Mehr als 40 Menschen, denen die Abschiebung droht, haben die Nacht zum Mittwoch dort verbracht. Sie wollen erst wieder gehen, wenn sie die Zusage haben, dauerhaft in Deutschland bleiben zu dürfen. "Jeder Anwalt, zu dem wir gehen, sagt: Ihr werdet alle abgeschoben, das neue Gesetz hat so entschieden", sagt Asanovski

Weiterlesen …

Katholische Nachrichtenagentur, 06.07.2016

Dombesetzung in Regensburg dauert an

Bistum Regensburg ist vorerst gegen ein Eingreifen der Polizei

Die rund 40 Flüchtlinge aus Ländern des Balkans haben ihre erste Nacht in einem Seitenbereich des Regensburger Doms verbracht. Zuvor hatten die Malteser dort Feldbetten aufgestellt und sie mit Essen versorgt. Am Mittwoch schilderten die Flüchtlinge, die die Kathedrale am Dienstag besetzt hatten, vor Journalisten ihre Lage. Sie seien bisher teils in Rückführungszentren in Ingolstadt und Regensburg untergebracht, so die Flüchtlinge. Allen drohe die Abschiebung in ihre Heimatländer

Weiterlesen …

Die Welt, 06.07.2016

Protest gegen Abschiebung - Flüchtlinge besetzen Dom

45 von Abschiebung bedrohte Flüchtlinge haben den Regensburger Dom besetzt und dort die Nacht verbracht. Den Protest wollen die Roma fortsetzen, bis ihre Hauptforderung erfüllt ist - ein Bleiberecht

Fast 50 Balkan-Flüchtlinge haben die Nacht auf Mittwoch im Regensburger Dom verbracht. "Wir haben die Menschen, darunter viele Familien mit Kindern, in einem Nebenraum untergebracht", sagte Bistumssprecher Jakob Schötz am Mittwoch. Die Flüchtlinge hätten Essen bekommen und auf Feldbetten übernachtet. Die Menschen, darunter viele Familien mit Kindern, bleiben vorerst in dem Kirchengebäude. "Das Bistum wird weiterhin die humanitäre Versorgung der Menschen gewährleisten", sagte Schötz. Vom Malteser Hilfsdienst und der Caritas bekommen sie Essen und Getränke

Weiterlesen …

Neumarkter Nachrichten, 06.07.2016

Roma-Familien erhalten Kirchenasyl im Regensburger Dom

Frauen, Männer und Kinder protestieren gegen drohende Abschiebung

Sie haben sich mit großen Plakaten im Regensburger Dom St. Peter aufgestellt. „Menschen statt Grenzen schützen“ oder „Alle Roma bleiben hier“ lauten die Forderungen der acht Familien aus dem Balkan, die akut von der Abschiebung betroffen sind. Frauen mit Kinderwägen und Kleinkindern. Acht Familien, rund 40 Menschen, die von den Besuchern des Doms kaum beachtet werden. Sie kommen aus Abschiebelagern aus ganz Bayern, teilweise auch aus Regensburg. Sie fordern Kirchenasyl. „Wir bleiben, bis es eine Lösung gibt.“

Weiterlesen …

Mittelbayerische Zeitung, 06.07.2016

Flüchtlinge wollen im Dom ausharren

40 Flüchtlinge haben seit Dienstag den Regensburger Dom besetzt. Bei einer Pressekonferenz erläuterten sie ihre Ziele

Mehr als 40 Asylsuchende haben die Nacht auf Mittwoch im Regensburger Dom verbracht. Mit ihrer Aktion demonstrieren sie für ihr Bleiberecht und gegen die Einstufung einiger Balkan-Staaten als sichere Herkunftsländer. Zudem kritisierten sie die bayerischen „Abschiebelager“ und baten um Kirchenasyl. Bei einer Pressekonferenz stellten die Asylsuchenden am Mittwoch um 11 Uhr im nördlichen Domhof ihre Ziele vor

Weiterlesen …

Bayerischer Rundfunk, 06.07.2016

45 Flüchtlinge bleiben im Dom

Die 45 Flüchtlinge, die im Regensburger Dom Zuflucht gesucht haben, bleiben vorerst in dem Kirchengebäude. Unter den Flüchtlingen sind auch Kinder. Bislang können sie auf eine "geduldete Präsenz" bauen

"Das Bistum wird weiterhin die humanitäre Versorgung der Menschen gewährleisten", sagte Bistumssprecher Jakob Schötz nach einem Gespräch mit den Flüchtlingen. Die Menschen, darunter viele Familien mit Kindern, seien in einem Nebenraum untergebracht. Die Nacht verbringen sie auf Feldbetten. Vom Malteser Hilfsdienst und der Caritas bekommen sie Essen und Getränke. "Wir werden niemanden gewaltsam wegschicken, das haben wir den von Abschiebung betroffenen und gefährdeten Menschen versprochen", sagte der Generalvikar des Bistums, Michael Fuchs

Weiterlesen …