Pressearchiv

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Bayerischer Rundfunk, 23.05.2016

Die "ARE" in Bamberg: Zentralrat Deutscher Sinti und Roma kritisiert herkunftsbedingte "Rückführungen"

Schwere Kritik übt der Bayerische Flüchtlingsrat seit langem an den Zuständen in den "Ankunfts- und Rückführungseinrichtungen" in Manching und Bamberg, die im Zusammenhang mit den Änderungen des Asylrechts seit dem vergangenen Jahr stehen. Schnelle Asylverfahren von Antragstellern aus "sicheren Herkunftsstaaten" des Westbalkans sollen dort gewährleistet werden. Zwischenzeitlich hat nun aber auch der Zentralrat der Deutschen Sinti und Roma deutliche Kritik an der Unterbringung erhoben. Eine Anfrage des Interkulturellen Magazins bezog sich auf Einzelfälle von Kindern und fast volljährigen Erwachsenen, die mit ihren Eltern in der ARE untergebracht sind.

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Focus, 20.05.2016

Menschenrechtler: Kritik an Bamberger Abschiebezentrum

In der Debatte um die Zukunft des Bamberger Abschiebezentrums haben Menschenrechtsorganisationen vor einer Verschlimmerung der Zustände gewarnt. Auch der bayerische Flüchtlingsrat kritisierte die Zustände in der Bamberger Einrichtung für Asylbewerber mit geringen Chancen auf Bleiberecht. „Es werden hier Menschenrechtsverletzungen in Kauf genommen, um keine falschen Anreize zu setzen für Leute aus den Balkan-Staaten“, sagte Katrin Rackerseder.

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Bayerischer Rundfunk, 20.05.2016

Flüchtlingsrat verurteilt Bamberger "Massenlager"

Gut acht Monate nach Einrichtung des sogenannten Abschiebezentrums zieht der Bayerische Flüchtlingsrat eine Zwischenbilanz. Und die fällt nicht positiv aus: In der Aufnahme- und Rückführungseinrichtung (ARE) auf dem Areal einer ehemaligen US-Kaserne liegt nach Ansicht der Flüchtlingshilfsorganisation vieles im Argen. Eine individuelle Prüfung der Asylanträge werde dort kaum vorgenommen, die Lebenssituation der dort Untergebrachten sei in vielerlei Hinsicht schlicht miserabel und die dort geleistete Betreuung und Beratung bestenfalls rudimentär, bilanzieren die Menschenrechtler – und genüge nicht Deutschlands Ansprüchen und Gesetzen.

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Bayerischer Rundfunk, 17.05.2016

Demo gegen ARE in Ingolstadt

Flüchtlinge, ehrenamtliche Helfer und der Bayerische Flüchtlingsrat haben am Dienstag gegen Missstände in der ARE (Aufnahme- und Rückführungszentrum für Balkan-Flüchtlinge) Ingolstadt demonstriert.

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Münchner Merkur, 28.04.2016

Chipkarte für Flüchtlinge ist „Rassismus vom Amt“

Die Einführung des Kommunal Passes für Asylbewerber im Landkreis stößt nicht nur bei den Helferkreisen auf Kritik. Auch der Bayerische Flüchtlingsrat findet klare Worte. Er wirft dem Landratsamt „Behördenwillkür“ und „Rassismus vom Amt“ vor.

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Süddeutsche Zeitung, 28.04.2016

Erdinger Chipkarte stößt auf Kritik

Mit dem sogenannten "Kommunal Pass" wird Flüchtlingen im Landkreis der Zugang zu Bargeld verwehrt. Das steht im Widerspruch zur Gesetzeslage. "Rassismus vom Amt" nennt es der Bayerische Flüchtlingsrat.

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Donaukurier, 25.04.2016

"Die Behörden spielen Katz und Maus mit uns"

Keine individuelle Prüfung und zu wenig Information: Der Bayerische Flüchtlingsrat übt scharfe Kritik am Aufnahme- und Rückführungszentrum in Oberstimm. Einmal in der Woche wollen jetzt Ehrenamtliche ein Zeichen gegen die "Abschiebepolitik der Bayerischen Regierung" setzen.

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Bayerischer Rundfunk, 06.04.2016

Balkanflüchtlinge klagen vor Verwaltungsgericht

Auch der Bayerische Flüchtlingsrat kritisiert, die Asylbewerber würden durch diese Umzüge in die Abschiebezentren aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen – hinein in die Isolation.

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Münchner Merkur, 22.03.2016

Flüchtlinge erhalten weiter Taschengeld

Für den Bayerischen Flüchtlingsrat ginge eine Streichung des Taschengelds an den Kern des Menschseins: „Die Menschen, die hier Schutz suchen, müssen selbst bestimmen können, was sie essen und welche Hygieneartikel sie benutzen wollen“.

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Süddeutsche Zeitung, 11.03.2016

Mein Haus, mein Zimmer, kein Flüchtling

Warum bayerische Gesetze Familie Biel daran hindern, drei Flüchtlinge in ihrem Haus unterzubringen.

"Bei uns rufen aber immer wieder Ehrenamtliche an, die sagen, ich kenne den Flüchtling jetzt seit einem halben Jahr und habe ein Zimmer frei, warum darf er nicht bei mir einziehen?", berichtet Alexander Thal vom bayerischen Flüchtlingsrat. Es sei eine völlig absurde Regelung, die dazu führe, dass es Menschen gebe, die jahrelang nicht aus der Gemeinschaftsunterkunft ausziehen dürfen, auch wenn sie längst bei Freunden oder Verwandten untergekommen sind oder arbeiten und sich selbst eine Wohnung finanzieren.

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