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Süddeutsche Zeitung, 24.02.2017

Protest zum Abflug

Während am Mittwochabend 18 abgelehnte Asylbewerber zurück nach Afghanistan geflogen wurden, haben mehrere Hundert Demonstranten gegen Abschiebungen in das Land am Hindukusch demonstriert. Sie halten es nicht für ein sicheres Herkunftsland. "Der Protest war schon deshalb sinnvoll, um zu zeigen: Wir sind relativ viele", sagt Stephan Dünnwald vom Bayerischen Flüchtlingsrat, der zu der Demonstration aufgerufen hatte. Er spricht von allein 200 afghanischen Demonstranten, zusätzlich zu vielen Ehrenamtlichen auch mit konservativem Hintergrund.

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RP-Online, 23.02.2017

Hunderte Menschen demonstrieren am Müncher Flughafen

Abschiebungen nach Afghanistan

Begleitet von Protesten mehrerer hundert Menschen sind am Mittwochabend vom Münchner Flughafen aus 18 Afghanen abgeschoben worden. Das bayerische Innenministerium bestätigte am späten Abend in einer Mitteilung den Abflug der Maschine nach Kabul. Es war die dritte bundesweite Sammelabschiebung seit Ende vergangenen Jahres.

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BR, 23.02.2017

18 Afghanen in Kabul eingetroffen

18 abgeschobene Asylbewerber aus Afghanistan sind wieder in ihrem Heimatland eingetroffen. Die Maschine war am Abend vom Flughafen München gestartet. Die afghanischen Behörden gingen offenbar von mehr Insassen der Maschine aus. Die Sammelabschiebung war begleitet von Protesten von etwa 250 Menschen am Flughafen. Die Demonstranten zogen am Mittwochabend zeitweise mit Sprechchören und Plakaten auch durch das Terminal 1. Man habe auch Reisende auf das Thema aufmerksam machen wollen, erklärte Nadine Kriebel vom Flüchtlingsrat. "Es wird vom Münchner Flughafen abgeschoben. Deswegen wollen wir auch hier Präsenz zeigen." Nadine Kriebel, Bayerischer Flüchtlingsrat.

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Deutschlandfunk, 22.02.2017

Es ist auch eine Art Suizidprogramm

Abschiebungen nach Afghanistan

Der Anwalt Gunter Christ ist spezialisiert auf Verfahren afghanischer Asylbewerber - und erhebt schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung. Mit den Abschiebungen nach Afghanistan nehme die Suizid-Gefahr dramatisch zu. Christ beklagte, die deutsche Flüchtlingspolitik sei nicht humanitär - und sei es nie gewesen.

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BR24, 22.02.2017

Abschiebung von Asylbewerbern nach Afghanistan

Der Flieger soll die abgelehnten Asylbewerber am Abend von München nach Kabul bringen. Drei der Abzuschiebenden sitzen derzeit in der zentralen bayerischen Abschiebehaft in Mühldorf am Inn. Der Bayerische Flüchtlingsrat verurteilt die Abschiebungen aufs Schärfste. Sie seien, so Sprecher Stefan Dünnwald, "absolut unmöglich", da es in Afghanistan keine sicheren Gebiete gebe.

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Münchner Merkur, 22.02.2017

Proteste gegen Sammelabschiebung nach Afghanistan

Erneut soll ein Flieger abgelehnte Asylbewerber nach Afghanistan bringen - diesmal von München aus. Der Protest gegen die Abschiebungen ist groß.

Zum dritten Mal hat ein Flugzeug mit abgelehnten afghanischen Asylbewerbern Deutschland verlassen. Vom Flughafen München startete am Mittwochabend eine Maschine mit 18 Ausländern an Bord, wie das bayerische Innenministerium berichtete. Zuvor hatte die Polizei Oberbayern von rund 50 Menschen gesprochen, die mit dem Flug abgehoben werden sollten. „Das ist unverantwortlich“, sagte etwa die 70 Jahre alte Maria Brand vom Helferkreis im oberbayerischen Erding zur Begründung. Nadine Kriebel vom Bayerischen Flüchtlingsrat, der zu der Demonstration aufgerufen hatte, betonte: „Es gibt keine sicheren Gebiete in Afghanistan. Gegen diese willkürlichen Abschiebungen wollen wir Protest zeigen.“

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TZ, 16.02.2017

Flüchtlingsrat schlägt Alarm

Nach Afghanistan: Sammelabschiebung aus München geplant

Nun ist offenbar auch München mit Sammelabschiebungen nach Afghanistan dran: Vom Flughafen im Erdinger Moos soll nach Informationen unserer Zeitung voraussichtlich am Mittwoch, 22 Februar, eine Maschine nach Kabul starten. An Bord: abgelehnte afghanische Asylbewerber, allesamt alleinstehende Männer.

Der Flüchtlingsrat, der die „rigide Abschiebepraxis“ des Freistaats kritisiert, warnt vor dem Termin. Es gebe schon einige Münchner Kandidaten, die gefährdet seien, so Dünnwald. Vor allem Asylbewerber, die vor Jahren abgelehnt wurden, dächten womöglich nicht daran, dass auch sie bedroht sein könnten.

 

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WDR, 16.02.2017

Erst integrieren, dann abschieben: Deutschlands absurde Asylpolitik

Die deutsche Asylpolitik scheint vielerorts vor allem einem Motto zu folgen: Hauptsache raus! Insbesondere nach Afghanistan wollen Bund und viele Länder verstärkt abschieben – obwohl die Vereinten Nationen dringend vor der sich dramatisch verschlechternden Sicherheitslage warnen.

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Süddeutsche Zeitung, 14.02.2017

Bayern will Senegalesen loswerden

Die westafrikanische Republik weigert sich, abgelehnte Asylbewerber zurückzunehmen. Nun will der Freistaat Druck machen

Bislang zeigt die westafrikanische Republik Senegal wenig Bereitschaft, sich für die Rückführung abgelehnter Asylbewerber zu öffnen. Die bayerische Staatsregierung will sich davon aber nicht bremsen lassen, bei Senegalesen "aufenthaltsbeendende Maßnahmen" zumindest vorzubereiten. Wie eine Landtagsanfrage der Grünen ergab, sind in jüngster Zeit zunehmend Flüchtlinge aus Senegal aus ihren bisherigen Asylunterkünften in die "besondere Aufnahmeeinrichtung" in Bamberg verlagert worden.

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InFranken, 12.02.2017

150 Menschen protestieren in Bayreuth gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Deutschlandweit demonstrierten am Samstag Menschen in 23 Städten gegen die Abschiebungen nach Afghanistan und in den Irak - auch in Bayreuth.

Am La-Spezia-Platz in Bayreuth versammelten sich laut Polizeiangaben etwa 150 Personen, um gemeinsam für einen dauerhaften Abschiebestopp zu protestieren. Die Kundgebungen am Samstag waren Teil eines bundesweiten Aktionstages gegen die Abschiebungen nach Afghanistan und in den Irak.

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