Nürnberger Zeitung, 03.02.2012
Balleis: Menschliche, aber unkluge Reaktion
T-Shirt-Aktion eines Erlanger Behörden-Mitarbeiters sorgt für späte Aufregung
Die Geschichte hat sich zwar bereits im Frühjahr 2011 zugetragen, bekannt ist sie aber erst jetzt geworden. Und nun ist die Aufregung groß. So soll ein Mitarbeiter der Erlanger Ausländerbehörde damals während seiner Dienstzeit ein T-Shirt mit der Aufschrift "Sheriff Gnadenlos" getragen haben – eine Bezeichnung, die der Bayerische Flüchtlingsrat dem Mitarbeiter im vergangenen Jahr gab, um dessen Entscheidung in einem Flüchtlingsfall zu kritisieren.
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dpa, 02.02.2012
Vier Syrer nach Ungarn abgeschoben
Ungeachtet aller Proteste des Bayerischen Flüchtlingsrats sind vier syrische Flüchtlinge nach Ungarn abgeschoben worden.
Die beiden Frauen und zwei desertierte Soldaten seien am Mittwoch nach Ungarn geschickt worden, sagte eine Mitarbeiterin des Flüchtlingsrats. Alle vier hatten seit Anfang Dezember im Münchner Gefängnis Stadelheim in Abschiebehaft gesessen.
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Erlanger Nachrichten, 02.02.2012
Änderungen im Ausländeramt
Stadtspitze kündigt Reform an und bittet um faire Diskussion
Die Stadtspitze fordert eine „faire Diskussion“ in der Debatte um harte Kritik an der Erlanger Ausländerbehörde, kündigt aber erstmals auch eine „Maßnahme zur Optimierung der Arbeits- und Entscheidungsabläufe“ im Amt an. Verwaltungsintern werde derzeit eine Richtschnur erarbeitet
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Erlanger Nachrichten, 01.02.2012
Scharfe Kritik an der Stadtspitze
SPD und Grüne Liste zu der Affäre in der Ausländerbehörde
In der Affäre um die Ausländerbehörde nimmt die Kritik an der Stadtspitze an Schärfe zu. Der SPD–Fraktionschef Florian Janik spricht von einem „immensen Schaden für Erlangen“ und fordert Oberbürgermeister Siegfried Balleis (CSU) auf, endlich zu den Vorwürfen „Farbe zu bekennen“
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Tagesspiegel, 01.02.2012
Vier syrische Flüchtlinge werden abgeschoben
Zwei syrische Frauen sind am Mittwoch nach Ungarn abgeschoben worden. Zwei Männer sollen morgen folgen. Dort droht ihnen nicht nur Haft, sondern auch die Rückbringung in die Heimat.
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Süddeutsche Zeitung, 01.02.2012
Mitten in Erlangen: Gnadenlos geschmacklos
Eine etwas eigenwillige Form der Selbstironie hat nun ein Mitarbeiter der Erlanger Ausländerbehörde bewiesen. Zwar ist schon wieder Fasching, aber mit seinem Kostüm hat er sich tatsächlich zum Narren gemacht. Er ist mit einem T-Shirt ins Rathaus spaziert, auf dem der Titel „Sheriff Gnadenlos“ aufgedruckt war
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Tagesspiegel, 01.02.2012
Bayern will syrische Flüchtlinge abschieben
In Ungarn drohen zwei Frauen und zwei Männern Haft und die Rückbringung in die Heimat.
„Flüchtlinge kommen dort aber in normale Haft unter oft furchtbaren, menschenunwürdigen Bedingungen“, sagt Simone Fischer vom Bayerischen Flüchtlingsrat. Auch sei unklar, wie lange Ungarns Abschiebestopp nach Syrien gelte.
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Badische Zeitung, 01.02.2012
Syrische Flüchtlinge vor der Abschiebung
Kritik an Bayerns Entscheidung.
Für die vier syrischen Flüchtlinge, die seit fast zwei Monaten in München-Stadelheim in Untersuchungshaft sitzen, besteht kaum mehr eine Chance, in Deutschland zu bleiben. Die zwei Frauen sollen nach Informationen des Bayerischen Flüchtlingsrates am heutigen Mittwoch nach Budapest abgeschoben werden, die beiden Männer am morgigen Donnerstag.
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Mainpost, 31.01.2012
»Asylunterkünfte machen krank«
Flüchtlinge: Nach dem Tod eines Iraners kritisiert ein Chefarzt die Situation in Bayern - Proteste vor Würzburger Rathaus
Kritik nach Suizid eines Iraners in Würzburg Nach dem Tod eines iranischen Asylbewerbers in der Würzburger Gemeinschaftsunterkunft ist es am Montag in der Innenstadt zu einer Demonstration gekommen.
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Süddeutsche Zeitung, 31.01.2012
Suizid in Flüchtlingsunterkunft
Die 'Internationale Föderation Iranischer Flüchtlinge' behauptete, Grund für den Suizid sei die 'menschenunwürdige Situation' in der Unterkunft gewesen. Das wies die Regierung von Unterfranken zurück.
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