Pressespiegel

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Presseartikel.

Mimikri e.V., 02.06.2017

Gewahrsamnahme des jungen Afghanen in Nürnberg: Stellungnahme zu Vorwürfen des bayerischen Innenministeriums

Die Vorwürfe des bayerischen Innenministeriums veranlassen uns zu folgender Gegendarstellung: An den Vorwurf, er habe bei der Verhaftung damit gedroht, zurück zu kommen und Deutsche umzubringen, kann Asef sich nicht erinnern. Durch die Sitzblockade und die sich daraus entwickelnden chaotischen Ereignisse geriet er selbst in einen emotionalen Ausnahmezustand.

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Süddeutsche Zeitung - jetzt, 01.06.2017

"Da war mir klar: Die Menschenwürde ist doch antastbar"

Bericht vom gewalttätigen Abschiebe-Protest in Nürnberg

Jonas ist 24 Jahre alt und macht eine Ausbildung zum Schreiner. Er geht auf die gleiche Nürnberger Berufsschule wie der junge afghanische Flüchtling, der am Mittwoch von Polizisten aus dem Unterricht geholt wurde, um abgeschoben zu werden. Jonas war einer der ersten Mitschüler, die dagegen protestierten. Er erlebte von Anfang an mit, wie sich immer mehr Menschen anschlossen – und wie die Situation schließlich eskalierte. Hier berichtet er von den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Demonstranten

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Spiegel Online, 01.06.2017

Wer ist der junge Afghane Asef N.?

Ein junger Afghane soll abgeschoben werden, Hunderte Jugendliche protestieren, Polizisten werden verletzt. Was ist am Mittwoch in Nürnberg wirklich passiert? Und wer ist der 21-Jährige? Eine Rekonstruktion

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Süddeutsche Zeitung, 01.06.2017

Wer aus dem Klassenzimmer abschiebt, hat jedes Gefühl für Menschlichkeit verloren

Nürnberger Protest gegen Abschiebung

Wer einem Gast aus einem anderen Kulturkreis erklären will, was nicht christlich und auch nicht sozial ist, der kann in Zukunft die Bilder vom Abschiebungsversuch aus Nürnberg zeigen. Wäre man Zyniker, könnte man sagen: immerhin etwas. Für alle anderen bleibt der verstörende Eindruck, dass bei diesem Einsatz Menschen am Werk waren, die entweder den Überblick oder jedes Gefühl für Mitmenschlichkeit verloren haben

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Zeit.de, 01.06.2017

Bundesregierung setzt Abschiebungen nach Afghanistan aus

Die Kanzlerin reagiert auf den Anschlag in Kabul: In Absprache mit den Ministerpräsidenten wird Deutschland vorerst keine Afghanen mehr abschieben.

Die Bundesregierung verzichtet nach dem Terrorangriff in der Nähe der deutschen Botschaft in Kabul vorerst auf Abschiebungen nach Afghanistan. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit. Das Auswärtige Amt soll nun möglichst bis Juli eine neue Lagebeurteilung für Afghanistan vorlegen. Bis dahin bleibe es bei "der Förderung der freiwilligen Rückkehr" und bei der Abschiebung von Straftätern und Gefährdern "auf Basis einer Einzelfallprüfung", sagte Merkel.

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Süddeutsche Zeitung, 01.06.2017

20-jähriger Afghane muss nicht in Haft

Ein Flüchtling aus Nürnberg sollte am Mittwoch nach Afghanistan abgeschoben werden. Als die Polizei ihn in der Berufsschule abholte, kam es zu tumultartigen Szenen. Mitschüler solidarisierten sich mit dem 20-Jährigen, die Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Nun reagiert die Polizei auf Facebook auf die Kritik. Am Donnerstagmittag entschied nun ein Gericht. Der junge Mann muss vorerst nicht in Abschiebehaft.

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Spiegel Online, 01.06.2017

Junger Afghane muss nicht in Abschiebehaft

Er wurde gewaltsam aus der Schule geholt, 300 Menschen protestierten gegen seine Abschiebung, neun Polizisten wurden verletzt. Nun hat ein Richter im Fall des jungen Afghanen entschieden: Er muss nicht in Abschiebehaft.

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Tagesschau.de, 01.06.2017

Abschiebungen zumutbar oder nicht?

Nach Anschlag in Kabul

Sind Abschiebungen nach Afghanistan "zumutbar" oder nicht? Um diese Frage ist nach dem Anschlag von Kabul mit mindestens 90 Toten Streit entbrannt. Kanzlerin Merkel ist für weitere Abschiebungen, Opposition und Menschenrechtler sind dagegen.

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Bayerischer Rundfunk, 01.06.2017

Heftige Diskussionen über Abschiebungen

Nach Polizeieinsatz in Nürnberg und Anschlag in Kabul

Nach dem Polizeieinsatz an einer Nürnberger Berufsschule und dem jüngsten Anschlag in Afghanistan wächst die Kritik an Abschiebungen. Die CSU-Spitze möchte an der aktuellen Praxis festhalten, was Opposition, Lehrerverbände und Kirchen heftig kritisieren.

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Tagesschau.de, 01.06.2017

Deutschlands unglaublicher Zynismus

Lage in Afghanistan

In Afghanistan werden Dutzende Menschen in den Tod gebombt - mal wieder. Nun setzt die Bundesregierung die Abschiebungen dorthin aus. Aber nicht zum Wohl der Afghanen, sondern zur Entlastung der Botschaftsmitarbeiter. Dieser Zynismus ist kaum mehr zu überbieten.

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