Pressespiegel

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Presseartikel.

TZ, 24.04.2017

Münchner demostrieren gegen Abschiebung nach Afghanistan

Sammelabschiebungen nach Afghanistan sind umstritten. Gegen eine weitere Sammelabschiebung demonstrierten in München Dutzende Menschen

Etwa 60 Menschen haben am Montag im Flughafen München gegen eine weitere Sammelabschiebung nach Afghanistan protestiert. Die Veranstaltung sei friedlich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher am Abend kurz vor dem Ende der Demonstration. Sie richtete sich gegen den inzwischen vierten Flug, mit dem abgelehnte Asylbewerber als Gruppe von Deutschland nach Afghanistan abgeschoben werden. Zu der Protestaktion aufgerufen hatte der Bayerische Flüchtlingsrat.

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Nordbayern.de, 24.04.2017

50 Nürnberger protestieren gegen Sammelabschiebung

"Abschiebeminister Nummer eins": Demonstranten nehmen Herrmann ins Visier

Sammelabschiebungen nach Afghanistan sind umstritten. Erst am Freitag waren dort mehr als 140 Menschen bei einem Anschlag gestorben. Gegen weitere Flüge demonstrierten in Nürnberg und München jetzt Dutzende Menschen.

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Augsbuger Allgemeine, 21.04.2017

Staatsschutz ermittelt wegen Demo

Aktivisten protestieren gegen Abschiebepraxis

Konkreter Anlass für die Protestaktion war eine vollzogene und eine versuchte Abschiebung zweier Familien. Polizeibeamte hätten nach Darstellung des Bayerischen Flüchtlingsrates in der Karwoche den Vater der einen Familie und seine knapp zweijährige Tochter aus der Aufnahme und Rückführungseinrichtung (ARE) Ingolstadt-Manching abgeholt. Währenddessen hätte sich die psychisch kranke Mutter stationär im Klinikum Ingolstadt befunden.

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Donaukurier, 19.04.2017

Willkür und Menschenfeindlichkeit

Die Kritik an der Regierung von Oberbayern im Umgang mit Flüchtlingen reißt nicht ab. Jüngster Streitpunkt ist die geplante Abschiebung einer Familie aus Albanien aus dem Aufnahme- und Rückführungszentrum Ingolstadt-Manching, die offenbar erst von der Bundespolizei gestoppt wurde. Die Behörde weist die Kritik zurück.Eine andere Familie wurde an dem Tag tatsächlich voneinander getrennt: Offenbar befand sich die Mutter noch im Klinikum, als der Vater und die fünf Kinder nach Albanien geflogen wurden. Die Frau wisse gar nicht, was mit ihrer Familie geschehen ist, kritisiert Mia Pulkkinen vom Flüchtlingsrat.

 

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Regensburg-digital, 15.04.2017

Kritik an bayerischer Abschiebepraxis

Am Donnerstagnachmittag protestierten Aktivisten und Aktivistinnen gegen die Abschiebepolitik der Regierung von Oberbayern. Anlass für die Protestaktion war eine tags zuvor durchgeführte Abschiebung aus einer Ingolstädter Rückführungseinrichtung. Auch in Regensburg soll ein vergleichbares „Transitzentrum“ entstehen.

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Die Welt, 06.04.2017

Flüchtling wehrt sich erfolgreich gegen Arbeitsverbot

Ausbildung verweigert

Ein afghanischer Flüchtling hat sich vor dem Verwaltungsgericht München erfolgreich dagegen gewehrt, dass ihm die Ausländerbehörden die Erlaubnis für eine Ausbildung verweigert haben. Der 34-Jährige wollte eigentlich im Dezember eine Ausbildungsstelle als Schneider in Moosburg (Landkreis Freising) antreten. In seiner Heimat habe er bereits jahrelang in diesem Beruf gearbeitet, sagt der Flüchtling Nurullah B.

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Süddeutsche Zeitung, 06.04.2017

Bayerisches Gericht hebt Arbeitsverbot für Flüchtling auf

Ein Flüchtling aus Afghanistan sollte in Moosburg (Landkreis Freising) eine Ausbildung zum Schneider beginnen. Die Ausländerbehörde verbot das aber. Überraschend hat nun das Verwaltungsgericht München den Bescheid aufgehoben. Die entsprechenden Weisungen aus dem bayerischen Innenministerium seien überholt. Nun muss die Behörde erneut über das Verbot entscheiden. Das Urteil könnte richtungsweisend für andere Flüchtlinge sein.

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Süddeutsche Zeitung, 01.04.2017

Zahl der Suizidversuche von Flüchtlingen in Bayern hat sich verdreifacht

2016 haben in Bayern 162 Flüchtlinge versucht, sich selbst zu töten. Das geht aus einer Landtagsanfrage der Grünen hervor. Vier davon starben. Ob die Versuche im Kontext mit drohenden Abschiebungen zu sehen sind, geht aus der Statistik nicht hervor. Kritik von den Grünen, die in diese Richtung zielte, wies das Sozialministerium als "haltlosen und ehrverletzenden Vorwurf" zurück

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IPPNW, 28.03.2017

Ärzteorganisation rügt Verstöße gegen hippokratischen Eid

Abschiebungen nach Afghanistan

Die Ärzteorganisation IPPNW rügt anlässlich von 15 weiteren gewaltsamen Abschiebungen nach Afghanistan Verstöße gegen den hippokratischen Eid. „Geflüchtete werden für die Abschiebung nach Afghanistan für flugtauglich erklärt, obwohl sie es nicht sind“, kritisiert IPPNW-Arzt Tom Nowotny. Mehrere der von Abschiebung bedrohten Menschen sind suizidgefährdet. Am vergangenen Samstag hat ein junger Mann aus Kandahar nach Erhalt der Ablehnung seines Asylantrages Selbstmord begangen, wie die Münchener Abendzeitung berichtete.

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Tagesschau, 28.03.2017

Erneut Afghanen abgeschoben

Vierte Sammelabschiebung

Erneut sind abgelehnte Asylbewerber von Deutschland nach Afghanistan abgeschoben worden - am frühen Morgen erreichte das Flugzeug mit 15 Männern an Bord Kabul. Nach wie vor sind die Abschiebungen in das krisenzerrüttete Land umstritten.

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