Pressespiegel

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Landshuter Zeitung, 03.09.2005

Flüchtlinge wollen Geld statt Essenspakete

Bis zum 16. September Aktionstage der Bewohner der Asylunterkunft an der Schönbrunner Straße

103 Menschen leben derzeit in den beiden Landshuter Asylunterkünften an der Bauhof- und an der Schönbrunner Straße. Am 28, August haben die Bewohner von der Schönbrunner Straße mit Hilfe des Arbeitskreises Antirassismus eine Reihe von Aktionstagen eröffnet, die sich bis zum 16. September hinziehen sollen.

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Neuburger Rundschau, 31.08.2005

Protest gegen "unmenschliche Zustände"

97 Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft für Aslybewerber Neuburg

Rund 400 Menschen leben in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Neuburg. Einige davon bereits seit vielen Jahren.

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Landshuter Zeitung, 18.08.2005

Flüchtlinge drohen mit Boykott des Essens

Mit der Versorgung unzufrieden: "Kein Spielraum möglich"

Am Freitag ein Info-Stand vor dem Landshuter Rathaus, eine Woche zuvor die Übergabe von Unterschriften an die Sachgebietsleiterin für Flüchtlingswesen bei der Regierung von Niederbayern - das Komitee aus Flüchtlingen und UnterstützerInnen lässt nichts unversucht, um die Öffentlichkeit auf die ihrer Ansicht nach unzureichende Nahrungsversorgung der Flüchtlinge in den beiden Heimen in der Schönbrunner Straße und der Bauhofstraße aufmerksam zu machen.

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Münchner Merkur, 27.07.2005

„Rücksichtslose Exzesse" bei Abschiebung

Ausweisung von Kosovo-Familie: Bayerischer Flüchtlingsrat fordert Konsequenzen

Die Abschiebung der sechsköpfigen Kosovo-Familie Avdija nach Slowenien vor vier Wochen lässt dem Bayerischen Flüchtlingsrat keine Ruhe. Normalerweise reißt der Kontakt nach der Ausweisung ab, doch in diesem Fall ist es anders: Matthias Weinzierl und Stephan Dünnwald vom Flüchtlingsrat haben die Familie vergangene Woche besucht.

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Süddeutsche Zeitung, 27.07.2005

Flüchtlingsrat kritisiert brutale Abschiebung

„Exzesse der Rücksichtslosigkeit" / Selbstmordgefährdete mit Gewalt in Flugzeug gebracht

Ein Vater wird vor den Augen seiner Frau in Handschellen abgeführt und ins Gefängnis gesteckt, obwohl er keine Straftat begangen hat. Seine Frau, Mutter von vier Kindern, versucht sich umzubringen und wird in die Psychiatrie eingewiesen. Die Kinder, alle minderjährig, bleiben allein zurück.

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Landsberger Tagblatt, 15.07.2005

"Was sollen wir mit 40 Euro anfangen?"

Asylbewerber protestierten gestern gegen Essenspakete - Regierung: In 2006 soll ein Bestellsystem eingeführt werden

80 Asylbewerber aus vieler Herren Länder protestierten gestern Vormittag vor dem Zufahrtstor zur Gemeinschaftsunterkunft (GU) gegen die von der Regierung zugeteilten Essenspakete.

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Münchner Merkur, 02.07.2005

Weinkrampf am Flughafen

Freistaat schiebt Familie ab - Suizid-gefährdete Mutter kam direkt aus Psychiatrie

Erwin Bartsch hat resigniert. Der evangelische Gemeindepädagoge aus dem mittelfränkischen Zirndorf hat bis zuletzt gekämpft, dass die sechsköpfige Familie Avdija doch noch in Bayern bleiben kann - zumindest so lange, bis die schwer traumatisierte Mutter Eljheme (39) einigermaßen wiederhergestellt ist.

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Süddeutsche Zeitung, 02.07.2005

Pilot weigert sich, Familie abzuschieben

Die umstrittene Abschiebung einer sechsköpfigen Flüchtlingsfamilie aus dem Kosovo ist am Freitag vorerst geplatzt. Die Mutter erlitt nach dem Transport zum Münchner Flughafen einen Weinkrampf und brach zusammen. Nach Polizeiangaben weigerte sich daraufhin der Pilot der Adria Airways, die Familie nach Slowenien mitzunehmen.

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Junge Welt, 22.06.2005

Flüchtlinge entmündigt

Geld statt Sachleistungen gefordert: Seit sechs Wochen boykottieren Bewohner eines Sammellagers in München ihre Nahrungsmittelpakete

»Wir wollen Geld statt Sachleistungen« und »Das Recht auf Selbstbestimmung gilt auch für Nichtdeutsche« – diese Forderungen standen im Mittelpunkt der Aktionstage gegen Essenspakete für Flüchtlinge in München, die am Dienstag mit einer Kundgebung vor dem bayerischen Sozialministerium zu Ende gingen.

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Frankfurter Rundschau, 21.06.2005

Flüchtlinge verweigern Essenspakete

Boykottierer in Münchner Heim wollen nicht den Freistaat über ihre Ernährung bestimmen lassen

60 Flüchtlinge in einem Münchner Flüchtlingsheim verweigern bereits seit sechs Wochen die Annahme ihrer Essenspakete. Sie wollen stattdessen das Geld dafür ausbezahlt bekommen, um selbst bestimmen zu können, was sie essen. Das Bayerische Sozialministerium aber weigert sich.

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