Pressespiegel

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Presseartikel.

Neue Osnabrücker Zeitung, 10.06.2005

Wie freiwillig ist die Rückkehr?

Geht es nach den Vorstellungen von Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU), dann soll das Heseper "Erfolgsmodell" der Rückkehrförderung von Asylbewerbern in allen Bundesländern Schule machen.

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Münchner Merkur, 09.06.2005

Streit um Essenspakete weitet sich aus

Flüchtlinge wollen Nahrung selbst wählen

Der Protest der rund 60 Flüchtlinge, die in der Barackenunterkunft an der Emma- Ihrer-Straße seit fünf Wochen die Annahme von Essenspaketen boykottieren, zieht weitere Kreise. Laut Matthias Weinzierl vom Bayerischen Flüchtlingsrat will sich eine zweite Münchner Unterkunft beteiligen.

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Süddeutsche Zeitung, 07.06.2005

Behörde verbietet Flüchtlingen jede Arbeit

Auch das gibt es in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit: Jemand hat seit Jahren einen Job, doch dann verbietet ihm der Staat zu arbeiten. Immer mehr Flüchtlinge müssen, statt selbst Geld zu verdienen, als Zwangs-Arbeitslose staatliche Alimente annehmen

Der Äthiopier Debebe Getachew (Name geändert) hatte seit 1996 in München eine Stelle als Reinigungskraft - bis Januar. Da entzog ihm das Landratsamt die Arbeitserlaubnis, seither erhält er fürs erzwungene Nichtstun 199,40 Euro monatlich vom Staat.

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Münchner Merkur, 06.06.2005

Boykott von Essenspaketen geht weiter

Der Boykott von Essenspaketen durch 58 Flüchtlinge in der Asylunterkunft an der Emma-Ihrer-Straße in Neuhausen geht in den zweiten Monat. Seit 3. Mai kämpfen die Asylbewerber mit der Flüchtlingshilfe „Karawane" und dem Bayerischen Flüchtlingsrat gegen die Zwangsversorgung mit Essenspaketen.

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Süddeutsche Zeitung, 04.06.2005

Boykott gegen „Junkfood"

Erneuter Streit um Essenspakete für Flüchtlinge

Sie klappern die Geschäfte rund um den Hauptbahnhof ab, fahren zur Großmarkthalle und bitten um Spenden von Lebensmitteln, die sonst weggeworfen würden. Dann laden sie die Pakete ins Auto und bringen sie in die Emma-Ihrer-Straße.

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Bayern 1 Mittagsmagazin, 24.05.2005

„Wir wollen selber bestimmen, was wir essen“

Flüchtlinge in der Emma-Ihrer-Straße verweigern Annahme von Essenspaketen

20 Flüchtlingsheime gibt es in München. Darin wohnen Menschen aus den verschiedensten Nationen zusammen, teilsweise erst kurz, teilweise schon Jahre. Versorgt werden sie durch Lebensmittelpakete und Sachspenden der Landesregierung. 64 Flüchtlinge im Heim in der Emma-Ihrer-Strasse verweigern seit mittlerweile drei Wochen die Annahme dieser Essenspakete.

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Münchner Merkur, 11.05.2005

Geld statt Gurke

Flüchtlinge boykottieren die Annahme von Essenspaketen

Eine Gurke. Eine Banane. Eine Packung Toastbrot. "Und jetzt sagen Sie mir mal, was ich daraus kochen soll!", schimpft Richard Joseph Kingo. Vielleicht Gurke auf Toast, mit einem Hauch Bananensoße? Kingo lacht höhnisch auf. Er hat sie satt, die Essenspakete, die er in der Gemeinschaftsunterkunft an der Emma-Ihrer-Straße bekommt. So satt, dass er sich dem Boykott angeschlossen hat.

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Süddeutsche Zeitung, 05.11.2004

Zu viel Reis, zu wenig Öl

In Münchens Flüchtlingsunterkünften leben 3600 Menschen aus aller Welt - ein Problem ist die Versorgung mit Speis und Trank / Den Prozess um in Paketen abgepacktes Essen für Asylbewerber hat Oberbayern verloren

„Dass hier lauter asoziale Leute leben, ist Blödsinn", sagt Herr M., Mitarbeiter des Asylantenheims in der Emma-Ihrer-Straße, der sich gerade in Rage spricht und seinen Namen nicht gerne in der Zeitung liest.

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Süddeutsche Zeitung, 19.05.2004

Gericht fordert Staat heraus

Münchner Kammer hält Gesetz für verfassungswidrig

Wie wird man unerwünschte Gäste los? Man macht es ihnen so ungemütlich, dass sie freiwillig wieder gehen. Nach diesem Rezept behandelt die Staatsregierung nur widerwillig geduldete Ausländer, die sie nicht einfach abschieben darf.

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Frankfurter Rundschau, 07.04.2004

"Vorsicht bei Anwesenheit von Menschenrechtsgruppen"

Interne Dokumente des Bundesgrenzschutzes zeigen, wie die Beamten fünf Jahre nach dem Erstickungstod des Sudanesen Aamir Ageeb bei Abschiebungen vorgehen sollen

Vor fünf Jahren erstickte der Sudanese Aamir Ageeb während einer Abschiebung vom Frankfurter Flughafen, weil Beamte ihn gefesselt und in den Sitz gedrückt hatten. Interne BGS-Bestimmungen, die der FR vorliegen, sollen solche Todesfälle verhindern, doch Zwang ist weiter an der Tagesordnung.

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