Pressespiegel

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Presseartikel.

Spiegel, 23.11.2017

Bundespolizei sucht Beamte für Abschiebeflug

78 Afghanen sollen nach SPIEGEL-Informationen Anfang Dezember in ihr Heimatland abgeschoben werden. Die Bundespolizei hat jedoch Probleme, genügend begleitende Beamte mit entsprechendem Visum zu finden

Trotz der weiter verschlechterten Sicherheitslage in Afghanistan plant Deutschland nach Informationen des SPIEGEL am 6. Dezember eine "nationale Sammelrückführungsmaßnahme" vom Frankfurter Flughafen nach Kabul. Auf der Flugliste stehen 78 Afghanen. 16 von ihnen befinden sich derzeit in Haft. Für ihre Begleitung werden rund hundert speziell ausgebildete Polizisten benötigt. Allerdings hat die Bundespolizei Schwierigkeiten, genügend Beamte zu finden, die im Besitz eines Visums für Afghanistan sind - zumal zeitgleich ein Abschiebeflug nach Pakistan stattfinden soll. Das Bundespolizeipräsidium appelliert daher an Beamte, die dafür eingeplant sind und ein Afghanistan-Visum haben, sich für den Kabul-Flug zu melden, der "politische Priorität" habe, wie es in einem Schreiben heißt.

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Fränkischer Tag, 07.11.2017

Flüchtlingsrat kritisiert Herrmann-Vorstoß: Kriminalität in Bamberg hausgemacht

Die Kriminalität rund um die Aufnahmeeinrichtung in Bamberg hat stark zugenommen. Mehr Polizei soll nun helfen. Kritiker fordern eine kleinere Einrichtung

Der bayerische Flüchtlingsrat kritisiert den Vorstoß von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), mit mehr Polizei gegen die erhöhte Kriminalität rund um die Aufnahmeeinrichtung Oberfranken (AEO) in Bamberg vorzugehen. Abhilfe könne nur eine rechtmäßige Gewährung von Sozialleistungen und eine massive Verkleinerung des Aufnahmelagers bringen - und nicht die Polizei

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Nürnberger Nachrichten, 07.11.2017

Mehr Polizei rund um Bamberger Aufnahmeeinrichtung

Mit zusätzlichen Polizisten will Bayerns Innenminister Joachim Herrmann der wachsenden Kriminalität in Orten mit Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge entgegentreten. Der Bayerische Flüchtlingsrat kritisierte das Konzept

Alexander Thal, Sprecher des Flüchtlingsrates, forderte statt mehr Polizisten von Herrmann kleinere Lager und die "Flüchtlinge schnell auf kleine Unterkünfte weiterzuverteilen". Flüchtlinge sollten zudem das "verfassungsrechtlich garantierte Existenzminimum" ausbezahlt bekommen und schnell und unbürokratisch eine Arbeit aufnehmen dürfen. Außerdem müsse die Unterbringungsdauer in den "riesigen Aufnahmelagern auf ein absolutes Mindestmaß" reduziert werden

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Bayerisches Fernsehen, 06.11.2017

Flüchtlingsunterkünfte: Innenminister ordnet Schwerpunkteinsätze an

Die Zahl der Straftaten im Umfeld der Aufnahme-Einrichtungen in Bamberg und Ingolstadt hat zugenommen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann will deshalb mit Schwerpunkteinsätzen der Polizei die Sicherheitslage in beiden Städten stärken

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Bayerischer Rundfunk, 06.11.2017

20 zusätzliche Streifenbeamte für Bamberg

Nach einem Anstieg der Kriminalität im Umfeld der Aufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge erhöht der Innenminister die Zahl der Streifenbeamten. Der Flüchtlingsrat hält die Probleme für hausgemacht

Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann erhöht die Polizeipräsenz in Bamberg. Hintergrund ist die Zunahme der Kriminalität im Umfeld der Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. 65 Prozent der Ladendiebstähle im Bamberger Stadtgebiet seien von der relativ kleinen Gruppe der Zuwanderer begangen worden, so das Innenministerium. Von den 47 gefährlichen Körperverletzungen durch Zuwanderer in diesem Jahr  ereigneten sich laut Innenministerium 34 Taten in der Aufnahmeeinrichtung

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Nordbayern.de, 24.10.2017

Fürth: Protest gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Kein sicheres Land: Rund 50 Menschen demonstrierten in der Fußgängerzone

Ein sofortiges Ende der Abschiebungen nach Afghanistan haben am Dienstag rund 50 Menschen am Dreiherrenbrunnen in der Fürther Fußgängerzone gefordert. Der Tag war nicht zufällig gewählt. Am Abend ist ein Abschiebeflug geplant - trotz der jüngsten Anschläge mit rund 250 Opfern.

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Pressemitteilung von Zendegi, 24.10.2017

Diese Abschiebung ist ignorant, sie ist mörderisch!

Abschiebung nach Afghanistan am 24. Oktober von Leipzig/ Halle

Um die 120 Menschen demonstrieren zur Stunde am Flughafen Leipzig / Halle gegen die Abschiebung nach Afghanistan. Es grenzt an Mord, wenn Menschen wissentlich in ein Kriegsgebiet abgeschoben werden. Der Demonstration voraus ging ein viertägiges Protestcamp auf dem Leipziger Augustusplatz. Eine Abschiebebeobachtung am Flughafen Leipzig/ Halle ist dringend notwendig. Laut dpa hebt der Flug in den Abendstunden ab.

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Vice, 24.10.2017

Bundesregierung warnt vor Raketenbeschuss und will dennoch Abschiebeflieger nach Afghanistan schicken

In dem für Dienstag geplanten Flug werden offenbar auch Menschen sitzen, die Deutschland eigentlich nicht mehr abschieben wollte.

Am Dienstag vor einer Woche veröffentlichte die Europäische Agentur für Flugsicherheit eine Nachricht der Bundesregierung. Diese warnt alle deutschen Fluggesellschaften davor, im afghanischen Kabul zu landen. Es drohe Beschuss durch "gezielte Flugabwehr-Attacken" und kleine Raketen, aber auch Angriffe direkt auf den Flughafen.

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Die Zeit, 24.10.2017

Innenminister verteidigen Abschiebungen nach Kabul

Die nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan steht bevor. Obwohl dort kürzlich 250 Menschen bei Anschlägen starben, nennt Sachsens Innenminister die Flüge vernünftig

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Deutsche Welle, 24.10.2017

Nicht nur Straftäter werden abgeschoben

Der nächste Abschiebeflug nach Afghanistan ist geplant. An Bord der Maschine werden nicht nur Straftäter und Gefährder sitzen. Flüchtlingsorganisationen werfen der Politik Unmenschlichkeit vor.

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