Pressespiegel

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Presseartikel.

Münchner Merkur, 19.09.2017

Asyl: Arbeitgeber klagen über "Amtswillkür"

Einige Firmen würden gerne Asylbewerber einstellen. Doch diesen fehlt häufig die Arbeitserlaubnis. Sogar mitten in der Ausbildung wird die Erlaubnis entzogen

Mehrere Unternehmer sind sauer über Stellen, die sie nicht besetzen können, obwohl sie ihre Wunschkandidaten gefunden haben. „Wir haben im Landkreis Erding 1,9 Prozent Arbeitslosigkeit. Wir kriegen keine Mitarbeiter“, klagt Siegfried Ebert in einer Pressekonferenz, zu der die Aktionsgruppe Asyl (AGA) eingeladen hatte. Der Inhaber von Vinoi Textilpflege in Erding sieht in solchen Behördenentscheidungen eine „rigorose, menschenverachtende Härte“.

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Die Welt, 14.09.2017

„Straftäter haben Menschenwürde nicht generell verwirkt“

Nach der Abschiebung von acht Straftätern gibt es erneut Kritik. SPD-Politiker Veit beunruhigt die unklare Sicherheitslage in dem Land. Eine Abschiebung sei möglicherweise nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.

Darf man Straftäter nach Afghanistan abschieben? Die Diskussion dieser Frage hat politische Sprengkraft. Die Eckpunkte: Wird das Recht des Menschen auf Unversehrtheit durch eine Abschiebung angetastet? Ist Afghanistan zumindest in Teilen ein sicheres Land? Und: Haben Straftäter ihr Recht auf Asyl verwirkt?

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Spiegel Online, 13.09.2017

Abgeschobene Afghanen haben "erhebliche Straftaten" begangen

Acht Afghanen sind gerade nach Kabul abgeschoben worden - nach Angaben von Innenminister de Maizière saßen sieben von ihnen aktuell wegen Straftaten in Haft. Was ist noch über sie bekannt?

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Süddeutsche Zeitung, 13.09.2017

Deutschland schiebt wieder nach Afghanistan ab

Zum ersten Mal seit einem schweren Anschlag in Kabul Ende Mai hat Deutschland wieder abgelehnte Asylbewerber nach Afghanistan abgeschoben. In dem in Düsseldorf gestarteten Flugzeug sollen mindestens zwölf Afghanen gesessen haben. Hilfsorganisationen kritisieren, den Abgeschobenen drohten in Afghanistan möglicherweise Inhaftierung, Folter und Tod.

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Die Zeit, 12.09.2017

Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet

Es ist die erste Abschiebung nach Kabul seit Mai: Mehrere Menschen wurden ausgeflogen. Am Flughafen Düsseldorf hatten 180 Menschen gegen den Abflug protestiert.

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RP-Online, 12.09.2017

Pro Asyl warnt vor Abschiebungen nach Afghanistan

Die für heute Abend geplante Sammelabschiebung per Flug von Düsseldorf nach Kabul hat bei der Organisation Pro Asyl harsche Kritik ausgelöst. "Angesichts der eskalierenden Lage in Afghanistan sind Abschiebungen dorthin nicht möglich", sagte Pro Asyl-Chef Günter Burkhardt unserer Redaktion. Afghanistan sei kein sicheres Land.

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Die Welt, 12.09.2017

Abschiebung nach Afghanistan ist Wahlkampfmanöver

Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl hält den geplanten Abschiebeflug von Düsseldorf nach Afghanistan für ein perfides Wahlkampfmanöver. «Man will ein Signal der Härte setzen, um kurz vor der Bundestagswahl im flüchtlingsfeindlichen Milieu nach Stimmen zu fischen», sagte der Geschäftsführer der Organisation, Günter Burkhardt, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er warf Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und dessen Amtskollegen in den Ländern vor, die Lage in Afghanistan komplett zu ignorieren.

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Frankfurter Rundschau, 11.09.2017

Wieder Sammelabschiebung nach Kabul geplant

Die Sicherheitslage am Hindukusch macht vielen Sorge. Doch die umstrittene Praxis, abgelehnte afghanische Asylbewerber zurückzuschicken, soll weiter gehen. Linke und Grüne kritisieren den Abschiebeflug nach Afghanistan und attackieren Thomas de Maizière.

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ntv, 07.09.2017

Plant de Maizière neue Sammelabschiebungen?

Wahlkampf mit Afghanistan

Das Bundesinnenministerium verweigert die Stellungnahme. Afghanistankenner und Menschenrechtler erwarten aber die Wiederaufnahme von Sammelabschiebungen nach Kabul. Am Dienstag. Keine zwei Wochen vor der Bundestagswahl.

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Die Zeit, 07.09.2017

Offenbar Sammelabschiebung nach Afghanistan geplant

Nach einem verheerenden Anschlag in Kabul hatte Deutschland Abschiebungen nach Afghanistan eingeschränkt. Nun sollen offenbar wieder 15 Afghanen ausgeflogen werden. Erstmals seit dem Anschlag nahe der deutschen Botschaft in Kabul soll in der kommenden Woche nach Angaben von Flüchtlingshelfern ein Abschiebeflug nach Afghanistan starten. Der Bayerische Flüchtlingsrat teilte mit, dass die nächste Sammelabschiebung von abgelehnten afghanischen Asylbewerbern für Dienstag vom Flughafen Düsseldorf angesetzt sei.

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