Der Tagesspiegel, 18.07.2017

UN-Bericht: Zahl ziviler Opfer in Afghanistan so hoch wie nie

Die Uno registriert 1660 Tote und fast 3600 Verletzte im ersten Halbjahr, darunter immer mehr Frauen und Kinder. Soll Deutschland trotzdem abschieben?


Knapp 17 Jahre nach Beginn des internationalen Einsatzes in Afghanistan nimmt die Gewalt am Hindukusch wieder zu. Zwischen Anfang Januar und Ende Juni wurden bei Gefechten und Anschlägen 1662 Zivilisten getötet und 3581 weitere verletzt, wie die UN-Mission in Afghanistan (Unama) am Montag mitteilte. Unter den Opfern sind demnach immer mehr Frauen und Kinder. Den UN-Angaben zufolge starben bis Ende Juni 436 Kinder durch Bomben, Minen oder bei Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und den Taliban – neun Prozent mehr als in der ersten Jahreshälfte des vergangenen Jahres. 1141 Kinder wurden verletzt. Die Zahl der Opfer unter Frauen stieg um 23 Prozent auf 174 Tote und 462 Verletzte.

Quelle: Der Tagesspiegel

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