Donaukurier, 19.04.2017

Willkür und Menschenfeindlichkeit

Die Kritik an der Regierung von Oberbayern im Umgang mit Flüchtlingen reißt nicht ab. Jüngster Streitpunkt ist die geplante Abschiebung einer Familie aus Albanien aus dem Aufnahme- und Rückführungszentrum Ingolstadt-Manching, die offenbar erst von der Bundespolizei gestoppt wurde. Die Behörde weist die Kritik zurück.

Es war Vormittag, als die Polizei den Vater und seine knapp zwei Jahre alte Tochter abholte. Die Mutter war zu der Zeit in der Psychiatrie des Klinikums untergebracht, die anderen beiden Kinder, 12 und 14 Jahre alt, befanden sich in der Obhut des Jugendamtes. Der Mann und die Tochter sollten zurück in ihre Heimat gebracht werden, von wo die Familie ihren eigenen Angaben nach aus Angst vor Blutrache geflohen war. Erst die Bundespolizei stoppte die Abschiebung am Frankfurter Flughafen, sozusagen in letzter Sekunde. Sie erkannte die verschiedenen vorliegenden Atteste der Familie als triftig genug an. Dies ist zumindest die Version des bayerischen Flüchtlingsrates, einer nichtstaatlichen Organisation mit Sitz in München, der die versuchte Abschiebung von Vater und Tochter, die sich am vergangenen Mittwoch ereignete, als "Tabubruch" bezeichnet, hätte sie doch eine Familie getrennt.

 

Quelle: Donaukurier

 

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Es war Vormittag, als die Polizei den Vater und seine knapp zwei Jahre alte Tochter abholte. Die Mutter war zu der Zeit in der Psychiatrie des Klinikums untergebracht, die anderen beiden Kinder, 12 und 14 Jahre alt, befanden sich in der Obhut des Jugendamtes. Der Mann und die Tochter sollten zurück in ihre Heimat gebracht werden, von wo die Familie ihren eigenen Angaben nach aus Angst vor Blutrache geflohen war. Erst die Bundespolizei stoppte die Abschiebung am Frankfurter Flughafen, sozusagen in letzter Sekunde. Sie erkannte die verschiedenen vorliegenden Atteste der Familie als triftig genug an. Dies ist zumindest die Version des bayerischen Flüchtlingsrates, einer nichtstaatlichen Organisation mit Sitz in München, der die versuchte Abschiebung von Vater und Tochter, die sich am vergangenen Mittwoch ereignete, als "Tabubruch" bezeichnet, hätte sie doch eine Familie getrennt.

Ingolstadt: Kritik an "Auseinanderreißen von Familien" Bündnis demonstriert gegen Abschiebepraxis der Regierung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Ingolstadt-DKmobil-Willkuer-und-Menschenfeindlichkeit;art599,3353294#plx34939945
Es war Vormittag, als die Polizei den Vater und seine knapp zwei Jahre alte Tochter abholte. Die Mutter war zu der Zeit in der Psychiatrie des Klinikums untergebracht, die anderen beiden Kinder, 12 und 14 Jahre alt, befanden sich in der Obhut des Jugendamtes. Der Mann und die Tochter sollten zurück in ihre Heimat gebracht werden, von wo die Familie ihren eigenen Angaben nach aus Angst vor Blutrache geflohen war. Erst die Bundespolizei stoppte die Abschiebung am Frankfurter Flughafen, sozusagen in letzter Sekunde. Sie erkannte die verschiedenen vorliegenden Atteste der Familie als triftig genug an. Dies ist zumindest die Version des bayerischen Flüchtlingsrates, einer nichtstaatlichen Organisation mit Sitz in München, der die versuchte Abschiebung von Vater und Tochter, die sich am vergangenen Mittwoch ereignete, als "Tabubruch" bezeichnet, hätte sie doch eine Familie getrennt.

Ingolstadt: Kritik an "Auseinanderreißen von Familien" Bündnis demonstriert gegen Abschiebepraxis der Regierung - Lesen Sie mehr auf:
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