Fluter.de, 18.03.2017

Zukunft hängt vom Wohnort ab

Die Geschichte von Keita Balde könnte eine sehr schöne Geschichte sein. Die eines Flüchtlings auf dem Land, der fließend Deutsch und sogar ein bisschen Bairisch spricht, der sich ehrenamtlich engagiert und längst Teil der Gesellschaft ist. Es könnte eine Integrationsgeschichte aus dem Bilderbuch sein.

„Es war immer mein Ziel, in diesem Land auf eigenen Beinen zu stehen“, sagt er. Einen Beruf auszuüben, sein eigenes Geld zu verdienen. Es sah so aus, als ob sein Wunsch wahr werden würde. In Vilshofen bei Passau, wo er seit knapp vier Jahren lebt, machte der 24-Jährige aus dem Senegal schon nach kurzer Zeit seinen Mittelschulabschluss. Danach folgte eine einjährige schulische Ausbildung zum Pflegefachhelfer. Doch momentan darf er sich nicht weiterqualifizieren und wie gewünscht eine Ausbildung zum Kranken- oder Altenpfleger dranhängen. Keita Balde darf gar nicht arbeiten.

 

Quelle fluter.de

 

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