Pressemitteilungen

Hier finden Sie die Pressemitteilungen des Bayerischen Flüchtlingsrats. Pressemitteilungen von oder in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen werden extra gekennzeichnet.

02.02.2016

Somalische Flüchtlinge protestieren für schnellere Bearbeitungszeiten, Flüchtlingsanerkennung und die Beendigung von Dublin Überstellungen

Am Donnerstag den 04.02.2016 haben somalische Flüchtlinge eine Kundgebung vor dem Bayerischen Innenministerium von 13-16 Uhr angemeldet.

Bayerischer Flüchtlingsrat: „Wir sind dankbar um den Schutz den uns Deutschland gibt, aber das Leben ist mehr als Essen und Schlafen. Wir wollen deutsch lernen, arbeiten, uns integrieren, aber das wird uns enorm erschwert. Wir müssen immer wieder erfahren, dass uns die Teilnahme an einem Deutschkurs mit dem Argument nicht genehmigt wird, das unsere Asylanträge nicht so aussichtsreich wie die von Menschen z.B. aus Syrien oder Eritrea wären.“

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02.02.2016

Balkanlager Manching und Bamberg schließen!

Bayerischer Flüchtlingsrat startet Petition zur sofortigen Schließung der Sonderlager für Balkan-Flüchtlinge / Bereits 1000 UnterzeichnerInnen am ersten Wochenende

Bayerischer Flüchtlingsrat: „Die Balkanlager werden mehr und mehr zu Laboratorien der erzwungenen Ausreise“, kritisiert Stephan Dünnwald vom Bayerischen Flüchtlingsrat. „Sie sind Abschiebelager, in denen Flüchtlinge systematisch an der Wahrnehmung ihrer Rechte und Interessen gehindert werden. Die Petition soll unserer Forderung nach sofortiger Schließung dieser Lager Nachdruck verleihen.“

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21.01.2016

Niemand flieht freiwillig

Zur hysterischen Debatte der CSU und der Bundesregierung über die Flüchtlingspolitik

Bayerischer Flüchtlingsrat: 35,0 % der im Dezember 2015 nach Deutschland eingereisten Flüchtlinge kamen aus Syrien, 22,2 % aus dem Irak, 20,8 % aus Afghanistan und 5,9 % aus dem Iran. Damit stellten diese vier Herkunftsländer laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge alleine 83,9 % der neu eingereisten Flüchtlinge in Deutschland. Manchmal ist die Wahrheit ganz einfach: Diese Menschen fliehen vor Krieg und Verfolgung, nicht freiwillig, nicht aufgrund von Lappalien. Wären ihre Lebensbedingungen erträglicher, wäre ihr Leben nicht in Gefahr, so würden sie ihre Herkunftsländer nicht verlassen

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18.12.2015

Bayern „konzentriert“ Balkan-Flüchtlinge in Sonderlagern

Weihnachtsbotschaft des Freistaats: „Es besteht ein erhebliches Interesse daran“, Menschen aus sog. sicheren Herkunftsstaaten in Sonderlagern „zu konzentrieren“

Bayerischer Flüchtlingsrat: Bei den Umverteilungsaktionen wird keinerlei Rücksicht auf den Einzelfall genommen. Viele der Betroffenen leben seit vielen Jahren gut integriert in Deutschland, viele sind als  Roma Nachfahren der Opfer des nationalsozialistischen Völkermords. Sie werden unter Androhung unmittelbaren Zwangs aufgefordert, sich für den Transport ins Lager bereitzuhalten. Welches Signal sendet Bayern mit der Begründung aus, es bestehe ein erhebliches Interesse daran, Balkan-Flüchtlinge in Abschiebelagern zu konzentrieren?

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10.12.2015

Zerrissene Schulfreundschaften im „gesamtstaatlichen Interesse“?

Balkanflüchtlinge aus ganz Bayern werden in die Bamberger ARE gebracht, um das große Lager endlich zu füllen – Kinder, die bisher in Bamberger Unterkünften wohnten, dürfen nicht mehr zur Schule

Freund statt Fremd Bamberg: Abschreckung von neuen Flüchtlingen und Aussonderung von Menschen aus Balkanstaaten sind Ziel und Zweck der ARE (Aufnahme- und Rückführungseinrichtung) auf dem Bamberger Konversionsgelände. Das macht sich nun auch in den Schulen bemerkbar, denn die Flüchtlingskinder aus sicheren Herkunftsstaaten hinterlassen derzeit überall in Bayern leere Schulbänke. Ihre Klassenkameraden und Freunde fragen nach, wo die Mädchen und Jungen abgeblieben sind, die noch vor kurzem neben ihnen im Klassenzimmer saßen und in der Pause auf dem Schulhof mit ihnen herumtollten

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03.12.2015

Sammeltransporte ins Balkan-Abschiebelager

Rücksichtslosigkeit der Behörden entsetzt Regensburg

Seit Dienstag herrscht in vielen Flüchtlingsfamilien in Regensburg die Angst. Wer aus Südosteuropa kommt und Asyl beantragt hat, soll jetzt ins Abschiebelager in Bamberg. Nicht nur Unterstützer und Sozialberatung, auch Anwälte und selbst das Verwaltungsgericht Bayreuth halten dieses Vorgehen für skandalös.

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02.12.2015

Wir sind überzeugt: „Wir können es schaffen!“

Erklärung von Ehrenamtlichen und Initiativen in der Flüchtlingsarbeit in Bayern

Erklärung von Ehrenamtlichen und Initiativen in der Flüchtlingsarbeit in Bayern anlässlich des bayernweiten Vernetzungstreffens Ehrenamtlicher in der Flüchtlingshilfe, organisiert vom Bayerischen Flüchtlingsrat
Samstag, 28.11.2015; Caritas Pirckheimer Haus in Nürnberg

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24.11.2015

Bayern will Abschiebungen nach Afghanistan durchsetzen

Der Landtag debattiert über Petitionen

Bayerischer Flüchtlingsrat: Einige CSU-Abgeordnete, allen voran der Integrationsbeauftragte der Staatsregierung Martin Neumeyer, hatten sich bislang für den Verbleib dieser Flüchtlinge eingesetzt, und sich gegen Abschiebungen nach Afghanistan ausgesprochen. Die Sitzung des Petitionsausschusses wird zum Lackmustest, ob diese Abgeordneten weiter Vernunft vor Parteiraison walten lassen.

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13.11.2015

Wir bleiben! Große Demonstration gegen Abschiebungen nach Afghanistan!

Initiative NAKO: Unter dem Motto „Stopp Abschiebungen nach Afghanistan“ ruft NAKO! für Samstag, den  14.11.2015 zu einer Demonstration in München auf. Die Initiative wurde 2012 von jungen afghanischen Flüchtlingen ins Leben gerufen, um gegen die vom Bayerischen Innenministerium veranlassten Abschiebungen zu demonstrieren. Am kommenden Samstag werden betroffene Afghanen*innen aus ganz Bayern und ihre Unterstützer*Innen im Rahmen einer Demonstration auf die skandalösen Beschlüsse hinsichtlich der Abschiebungen nach Afghanistan aufmerksam machen

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10.11.2015

Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Einladung zur Pressekonferenz in München am 12.11.2015

Bayerischer Flüchtlingsrat: Die Bundesregierung bereitet derzeit Abschiebungen nach Afghanistan vor. Betroffen sind rund 7000 Menschen aus Afghanistan, die mit einer Duldung in Deutschland leben, teilweise seit Jahren. Viele von ihnen sind hier zur Schule gegangen, haben eine Ausbildung begonnen oder hätten einen Ausbildungsplatz in Aussicht. Sie sind gut integriert und haben sich hier ein Leben aufgebaut.

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