Pressemitteilungen

Hier finden Sie die Pressemitteilungen des Bayerischen Flüchtlingsrats. Pressemitteilungen von oder in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen werden extra gekennzeichnet.

26.07.2005

Bericht einer Abschiebung

Recherchereise des Bayerischen Flüchtlingsrats zur Familie Avdija nach Slowenien

Der Bayerische Flüchtlingsrat unternahm am 20. und 21. Juli 2005 eine Recherchereise nach Ljubljana, um die Situation der Familie Avdija in Slowenien zu untersuchen und ihren Bericht zum Ablauf der Abschiebung zu dokumentieren. Die Familie war am 1. Juli 05 von Bayern nach Slowenien abgeschoben worden, weil sie dort in die EU eingereist war.

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22.07.2005

16 Stunden Angst, Schmerz und Schrecken

Abgeschobene Ashkali-Familie erhebt schwere Vorwürfe gegen Behörden und BGS

Am Freitag, den 1. Juli 2005, wurde die sechsköpfige Familie Avdija, Angehörige der Ashkali-Minderheit aus dem Kosovo, von Bayern nach Slowenien abgeschoben.

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22.07.2005

Flüchtlingsprotest in Angst erstickt

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15.07.2005

Für Menschenrechte im Iran

Beschwichtigungspolitik der EU gegenüber dem Iran beeinträchtigt das Aufenthaltsrecht von Verfolgten des Iranregimes in Deutschland

Iranische Gesellschaft in Bayern, Bayerischer Flüchtlingsrat:Gegen Anhänger der iranischen Volksmudjahedin, die vor Jahren wegen grausamer Verfolgung in Deutschland als Asylberechtigte anerkannt wurden, werden derzeit zahlreiche Widerrufsverfahren eingeleitet.

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13.07.2005

Protest auch in Landsberg

Essenspakete-Boykott geht in die nächste Runde

Karawane München, Bayerischer Flüchtlingsrat: Bewohnerinnen und Bewohner des Flüchtlingslagers in Landsberg am Lech wehren sich gegen die Versorgung mit Sachleistungen. Der Protest, der mit dem Boykott der Essenspakete im Münchner Flüchtlingslager in der Emma-Ihrer-Straße begonnen hatte, weitet sich nun aus.

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12.07.2005

Abschiebung „erfolgreich“: Familie in Slowenien in Haft, wurde schwer traumatisierter Frau Arm gebrochen?

Der Bayerische Flüchtlingsrat fordert Aufklärung und Konsequenzen

Am 1. Juli wurde Familie Avdija, die als Ashkali-Minderheit aus dem Kosovo geflüchtet ist, von Bayern aus nach Slowenien abgeschoben. Die traumatisierte und suizidgefährdete Frau Elhjeme Avdija (39) wurde morgens um 4:00 Uhr aus dem Bezirkskrankenhaus in Erlangen abgeholt. Erst um 20 Uhr konnte, wie die zuständige Bezirksregierung meldete, die Familie den slowenischen Behörden übergeben werden.

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06.07.2005

Weitere Proteste gegen Essenspakete, Boykott wird beendet

Der zweimonatige Boykott der Essenspakete ist beendet. Ab Donnerstag werden in der Emma-Ihrer-Straße die Pakete wieder angenommen. Doch der Protest geht weiter, denn das erzwungene Bestellsystem ändert nichts an dem Prinzip der Entmündigung.

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04.07.2005

Neueste Neuigkeiten zur Abschiebung von Familie Avdija

Nach Abschiebung aus dem Bezirksrankenhaus Erlangen mit eigens gechartertem Flugzeug - Die traumatisierte und suizidale Frau Avdija wird mit ihrem Mann und vier Kindern in der slowenischen „Strafanstalt“ Postojna festgehalten

Freitagabend, 1.Juli, um 19.00 Uhr: Das Elternpaar Aziz (37) und Eljheme (39) Avdija wird mit ihren vier Kindern Zejnepe (16), Idriz (14), Florim (12) und Lumturije (10) mit einem eigens gecharterten Flugzeug vom Flughafen München nach Ljubljana / Slowenien abgeschoben. Ein Pilot von Adria Airways hatte sich am Freitagmorgen geweigert, die Familie Avdija auf einem Linienflug mitzunehmen, "weil er das Sicherheitsrisiko nicht auf sich und die Verantwortung übernehmen wollte", so eine Mitarbeiterin von Adria Airways.

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01.07.2005

Aktuelle Mitteilung zur Abschiebung der Familie Avdija

Gnadenloser Abschiebungsversuch der traumatisierten und suizidalen Frau Avdija direkt aus dem Bezirkskrankenhaus Erlangen

rau Avdija aus dem Kosovo leidet gemäß fachärztlichen Gutachten des BKH Erlangen vom 22.06.05 u.a. unter einer posttraumatischen Belastungsstörung und hat zwei Suizidversuche in den letzten Tagen hinter sich. Ungeachtet dessen wird sie am 01.07. um vier Uhr früh vom Bezirkskrankenhaus Erlangen von der Schubabteilung abgeholt.

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30.06.2005

Grenzenloser Wille zur Abschiebung

Zentrale Rückführungsstelle in Bayern will Frau aus der Psychiatrie heraus abschieben

Nachdem gestern früh eine Petition für die Familie Avdija, Angehörige der Ashkali-Minderheit aus dem Kosovo, vom Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags abgelehnt worden ist, soll die Abschiebung nun offensichtlich mit aller Macht vollzogen werden. Am Nachmittag hatte die Ehefrau und Mutter von vier Kindern einen erneuten Suizidversuch unternommen und war wieder ins Bezirkskrankenhaus Erlangen eingewiesen worden, aus dem man sie erst am Montag mit starken Beruhigungsmitteln entlassen hatte.

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