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Bildung und Arbeit für Flüchtlinge in Bayern.

Appell zur Landtagswahl 2018: Menschenwürde statt Abschiebehysterie!

Die Debatte um die Asylpolitik wird von den Hardlinern dominiert, die eine Krise des Rechtsstaats heraufbeschwören und im Namen aller „Deutschen“ oder „Menschen in Bayern“ einen Systemwechsel in der Asylpolitik einleiten wollen. Im längst begonnenen Wahlkampf versucht die CSU, damit potentielle Wähler*innen der AFD zurückzuholen und ihre absolute Mehrheit zurückzugewinnen. Nichts ist mehr heilig, sie setzt stattdessen auf geschlossene Grenzen, Abweisung von schutzsuchenden Flüchtlingen, AnKER-Zentren, Arbeitsverbote, Sachleistungen und verstärkte Abschiebungen.
Die Menschen, die sich für gesellschaftlichen Frieden, Menschenwürde, Humanität und Flüchtlingsrechte setzen, statt auf Abschiebehysterie, kommen dagegen kaum mehr zu Wort. Deren Argumenten wollen wir mit unserem Appell an die bayerischen Wähler*innen Gehör verschaffen. Denn die Wähler*innen müssen die Situation der Flüchtlinge bei ihrer Wahlentscheidung mitbedenken, weil Flüchtlinge selbst nicht wählen dürfen und sich dadurch nicht für ihre Interessen einsetzen können.

 

Den Appell jetzt online unterzeichnen >>>

 

Sie können auch selbst Unterschriften für den Appell sammeln.

Bitte schicken Sie die Listen bis zum 16. September 2018 zurück an Bayerischer Flüchtlingsrat, Augsburgerstr. 13, 80337 München. Appell als pdf | Unterschriftenliste als pdf

Appell an die bayerischen Wähler*innen

Menschenwürde statt Abschiebehysterie!

Flüchtlinge haben keine Stimme bei der Wahl zum Bayerischen Landtag. Bitte bedenken Sie deren Situation bei Ihrer Wahlentscheidung

Die CSU-geführte bayerische Staatsregierung hat in den letzten Jahren massiv in Abschreckung und Abschiebung investiert. Die Erstaufnahmeeinrichtungen für neu ankommende Flüchtlinge und die Transitzentren wurden in „AnKER-Zentren“ umgewandelt. Flüchtlinge können dort zeitlich unbegrenzt bis zur Ausreise oder Abschiebung festgehalten werden. Nur wer vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge anerkannt wird oder ein Aufenthaltsrecht vor Gericht erstreitet, darf diese Sammellager verlassen.

Die Flüchtlinge sind dort in Mehrbettzimmern hinter hohen Zäunen untergebracht, rund um die Uhr kontrolliert von Sicherheitsdiensten und Polizei. Sie dürfen nicht arbeiten, bekommen keine Deutsch- und Integrationskurse und dürfen Stadt oder Landkreis nicht verlassen. Sie werden in die Abhängigkeit von Sozialleistungen gezwungen, die mehrheitlich als Sachleistung gewährt werden. Kinder und Jugendliche dürfen nicht am regulären Schulunterricht teilnehmen. Der Zugang zu Beratung und anwaltlicher Vertretung ist stark eingeschränkt, die Anerkennungsquoten in Bayern sinken deshalb teils deutlich unter die in anderen Bundesländern. Eigene Integrationsleistungen werden unmöglich gemacht.

Die Arbeit der zentralen Abschiebebehörden (ZAB) mit rund 1000 Mitarbeiter*innen, die im neuen Landesamt für Asyl und Abschiebungen aufgegangen sind, zielt ausschließlich auf die Vorbereitung und Durchführung von Abschiebungen. Eine Abwägung zwischen Integrationsleistung und Durchsetzung der Ausreise findet in diesen Behörden nicht statt. Die ZAB unterstellt stattdessen einer großen Zahl von Flüchtlingen eine schlechte Bleibeperspektive und setzen sie unter Druck auszureisen. Aufenthaltsverfestigung ist nicht gewollt, als Erfolg gelten ausschließlich Ausreise oder Abschiebung. Den massiven Abschiebedruck bekommen die Flüchtlinge direkt zu spüren, selbst vor der Abschiebung hochschwangerer Frauen und der Trennung von Familien schrecken die ZABs nicht zurück.

Die sprachliche und berufliche Förderung von Flüchtlingen spielt nur noch eine randständige Rolle. Das lobenswerte bayerische Modell der Berufsintegrationsklassen gibt es zwar noch, aber eine notwendige Weiterentwicklung und Qualitätssteigerung scheitert an der restriktiven Haltung des Innenministeriums. An Schulen und Berufsschulen fragen sich junge Flüchtlinge, ob sich das Lernen noch lohnt, wenn ihnen die Ausländerbehörde die Aufnahme einer Ausbildung verbietet.

Viele Flüchtlinge werden durch die dominierenden Arbeits- und Ausbildungsverbote und begleitende Drohungen mit Abschiebung verunsichert. Die bundesgesetzliche 3+2-Regelung, die es Flüchtlingen auch nach Ablehnung ihres Asylantrags ermöglicht, eine Ausbildung aufzunehmen und sich darüber ein Aufenthaltsrecht zu erwerben, wird in Bayern unterlaufen. Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber*innen ziehen sich zurück, zu aufreibend ist der bürokratische Aufwand mit den Ausländerbehörden.

Die anhaltende Verunsicherung vieler Flüchtlinge verhindert, dass Traumatisierung und psychische Wunden heilen können. Perspektivlosigkeit und Angst vor Abschiebung lassen die Zahl der Suizide und Suizidversuche ansteigen. Bei jeder Sammelabschiebung verschwinden zahlreiche Flüchtlinge, sie tauchen unter oder flüchten weiter in andere EU-Staaten in der Hoffnung, dort Schutz und eine Perspektive zu erhalten. Diese Staaten schicken einen Teil der Flüchtlinge wiederum im Rahmen des Dublin-Verfahrens zurück und steigern so die Zahl der sinnfreien innereuropäischen Abschiebungen.

Nicht nur auf den Flüchtlingen, auch auf Ehrenamtlichen, Lehrkräften, Sozialberatungen und anderen mit Integration befassten Stellen lastet die bayerische Politik als eine immer schwerer zu tragende Bürde. Wie kann man Flüchtlinge so unterstützen, dass sie die Unterbringung in Sammellagern für viele Monate und Jahre überstehen, ohne psychisch Schaden zu nehmen? Wie kann man ihnen eine sinnvolle Perspektive für ihr Leben aufzeigen? Wie kann man sie motivieren, Deutsch zu lernen oder einen Beruf, wenn die Behörden dann die Arbeit nicht erlauben? Und wie soll man ihnen vermitteln, warum ihre Situation in Bayern so viel schlechter ist als in anderen Bundesländern?

Anstatt Millionen von Steuergeldern für den Aufbau und Betrieb von Sammellagern, für Sicherheitspersonal und Abschiebebehörden zu vergeuden, wäre es jetzt an der Zeit, endlich Teilhabe zu fördern und in eine gelingende Integration zu investieren. Denn die Zuwanderung der Flüchtlinge ist nicht das Drama, das die Staatsregierung daraus macht. Ein Großteil der abgelehnten Flüchtlinge wird trotz aller Abschiebehysterie über viele Jahre in Bayern bleiben. Sie brauchen schnell Integrationskurse, um sich verständigen zu können und sich in der Gesellschaft zurechtzufinden. Sie sollen arbeiten und Ausbildungen aufnehmen dürfen und sich so ihren Lebensunterhalt selbst verdienen zu können. Sie brauchen Unterstützung beim Aufbau von Perspektiven für ihr Leben in Bayern durch geeignete Beratungsstellen.

Weil Flüchtlinge bei der Landtagswahl nicht wählen dürfen und sich deshalb nicht selbst für ihre Interessen einsetzen können, appellieren wir an Sie, die bayerischen Wähler*innen:

Bitte berücksichtigen Sie bei ihrer Wahlentscheidung den gesellschaftlichen Frieden und die Würde aller Menschen in Bayern. Geben Sie ihre Stimme nicht denjenigen, die Flüchtlingen ablehnend und feindselig gegenüberstehen und sie nur als Objekte für Abschreckung und Abschiebung betrachten. Achten Sie darauf, dass Sie Parteien wählen, die Teilhabe und Integration zur zentralen Gestaltungsaufgabe der Politik machen.

Erstunterzeichner*innen:

Organisationen:
Bayerischer Flüchtlingsrat | Café 104 | Asylhelferkreis Aschheim | Arbeitskreis Asyl Weiden e.V. | Helferkreis Asyl Olching | Helferkreis Asyl Obergünzburg | „Ausbildung statt Abschiebung!“ e.V. | Arbeitskreis Flüchtlingshilfe Amberg | Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V. | BI Asyl Regensburg | Schlierseer Asylhelferkreis | Verein Linke Liste Nürnberg | Helferkreis Fischbachau | encourage e.V. | WIN Wir in Neuried e.V. | Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. | Seite an Seite e.V. Markt Schwaben | Menschen begegnen Menschen e.V. Babenhausen | Neuhaushilft | matteo - Kirche und Asyl | Schmetterlingseffekt e.V. | Café Exil Hamburg | Freund statt fremd e.V., Bamberg | Koordination der FLUCHTort-Netzwerke | Unterstützerkreis Penzberg-Asyl | lifeline - Vormundschaftsverein im Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. | Helferkreis Asyl Bad Endorf im Landkreis Rosenheim | Asylhelferkreis Vilgertshofen | Medibüro Kiel e.V. | Helferkreis Geltendorf | Bunt statt Braun - Gemeinsam stark für Flüchtlinge e.V. Bayreuth | PAHN – Politische Arbeitsgemeinschaft Helferkreise Region Nürnberg | Förderverein Refugio München | Helferkreis Flüchtlinge Dinkelsbühl | AAU e.V., Nürnberg | Hand in Hand Baiersdorf e.V. | Verein Flüchtlingshilfe München e.V | Helferkreis Messestadt aus München | AWO OV Arzberg e.V. | Hessischer Flüchtlingsrat | Helferkreis Asyl Altomünster | Flüchtlingsrat Hamburg | Helferkreis SCHWAIG SOLIDARISCH | Helferkreis Grafing | Autefa Helferkreis Friedberg | Komitee für Grundrechte und Demokratie | Helferkreis Pittenhart, Landkreis Traunstein | CampusAsyl e.V. aus Regensburg | DIE LINKE. Kreisverband Freising | Helferkreis Heimenkirch für Menschen auf der Flucht | "Asyl/Migration Dillingen a.d.D." e.V. | Würzburger Flüchtlingsrat | Bunter Tisch Gartenstadt und Siedlungen Süd | Helferkreis Asyl Moosburg | Unterstützerkreis für Asylsuchende in Altdorf | Internationales Frauencafé / Imedana e.V. | Beirat Asyl des Evang.-Luth. Dekanatsbezirkes Bamberg | Solidarity4All | DIE LINKE. München und Bayern | Kommz-Hilfe e.V. | ZUFLUCHT IN SELB e.V. | Alternative Kultur e.V. Coburg | Asylhelferkreis "Wir mit Euch" Wemding | Asylhelferkreis Wolfratshausen | Helferkreis Asyl und Integration Gemeinde Berg am Starnberger See | Helferkreis Herrsching | UnserVeto - Bayern


 

Einzelpersonen:

Ruth Bähring, Nürnberg | Birgit Poppert, Café 104 München | Astrid Schreiber, Asylhelferkreis Aschheim | Nathalie Schönberger, Augsburg | Karl-Heinz Reimund, Sonthofen | Maja v. Oettingen, Augsburg | Willy Zeiträg, AK Asyl Nördlingen | Chrtistine Kamm, MdL GRÜNE | Walter Töpfer, Nördlingen | Hannah Ott, Augsburg | Christiane Lettow-Berger, Kreis- und Stadträtin GRÜNE Kehlheim | Harald Bauder, Kanada | Gisela Rosemeyer, Eching | Maria R. Feckl, Forstern | Leo Borgman, München | Franz Bissinger, Herrsching | Anne Pawletta, Augsburg | Habib Hamdard, München | Dr. Elisabeth Möhrle, Haiming | Manfred Lenk, Nürnberg | Prof. Karin Scherschel, Wiesbaden | Felix Briesenick, München | Christine Raithel, Heinersreuth | Prof. Dr. Sabine Hess, Göttingen | Guelseren Demirel, Stadträtin GRÜNE - ROSA LISTE München | Juliane Scheer, München | Udo Sürer, Lindau | Axel Schweiger, MUT Bayern | Peter Holzschuher, Nürnberg | Antje Bütow, Gestratz | Angela und Wolfgang Mai, Schliersee | Barbara Malchow, Poing | Tina Krause, Stadträtin Bayreuth | Herbert Kloiber, Hohenlinden | Donata Valentien, Weßling | Otto Steigerwald, Hösbach | Uli v. Sanden, München | Stephan Reichel, matteo - Kirche und Asyl | Christian Knödel, Landshut | Ekkehart und Ursula Bauer, Gauting | Claudia Köhler, Gemeinderätin Unterhaching | Britta Eckert-Bistritzki, Gauting | Elisabeth Kalischek, Babenhausen | Barbara Heinlein, Kronach | Margit Maier, Erding | Sonia Welski Preißer, Krailling | Martin Jansen, Bamberg | Christiane Stiller, Herrsching | Markus Kapfer, Krailling | Stephan Bock, Krailling | Maria Rita Wendt, München | Matthias Weinzierl, Vorstand Bellevue di Monaco München | Silke Weniger, Gauting | Florian Haas, Starnberg | Dr. Uta Lenk, Vilsbiburg | Werner Goldschmidt, Hamburg | Katja Metzger, Bamberg | Maria Brand, Inning | Marius Brandel, Karlstadt a. Main | Sigrid Röhrl, Inzell | Heidrun Vollmer, Unterschleissheim | Doris Bromberger, Buchbrunn | Heinz Gerd Schomaker, Osnabrück | Gerhard Weber, Bad Endorf | Monika Bergen, Berlin | Nicole Goerges, Schleswig-Holstein | Susann Liebe, München | Peter Barth, Koordinator Helferkreis Asyl Hebertshausen | Ingrid Knauer, Poing | Sibylle Gerber, Lindau am Bodensee | Isabell Arneth-Yang, Bad Endorf | Katja Thiel, München | Natalie Salzmann, Regensburg | Sabine Büttner, Böbing | Nicole Gohlke, MdB Die LINKE München | Christine Schuster, Bruckmühl | Dr. Rainer Fuchs, Gauting | Bernard-A. Homann, Hamburg | Sevil Dietzel, Hamburg | Stefanie Schulz, Hamburg | Surya Stülpe, Hamburg | Elke Buohler, Lindau | Sigrid Röhrl, Inzell | Monika Huber, Pörnbach | Regine Trenkle-Freund, Friedrichsdorf | Christa Bätz, Castell | Christiane Lettow-Berger, Kreis- und Stadträtin DIE GRÜNEN Kelheim | Christian Borchers-Pawletta, Neusäß | Dr. Anette Völker-Rasor, Penzberg | Bärbel Löwe, Hamburg | Brigitte Breckwoldt, Hamburg | Ulrike Eichelhardt, Hamburg | Gabriella Strauss, Krailling | Adelheid von Flotow, München | Sibylle Ewert, Unterschleißheim | Axel Schulz, Gestratz | Ingrid und Dieter Hauguth, München | Barbara Long, Weichs | Alexandra Kilian, Vorstandsmitglied des münchner mentoren - Ehrenamtliche Vormundschaften, Patenschaften und Pflegefamilien für junge Flüchtlinge e.V. München | Maggie Braune, Prien | Iris Ludwig, München | Christiane Winkler, Lindau | Katrin Gellermann, Hamburg | Friederike Kolb, Rödelsee | Britta Stutzmann, München | Werner Lutz, Erlangen | Anita Ilg, Wilburgstetten | Ingeborg Donhauser, Herrsching am Ammersee | Doris Weber, Nürnberg | Claudia Bernardoni, Ottobrunn/Hohenbrunn | Carolin Bätz, München | Sabine Nordholz, Tandern | Annemarie und Johannes Wiesent, Hebertshausen | Christian Knödel, Landshut | Gerhard Weiherer, Roding | Ruth Botzki-Holleber, Haag | Claudia Steinke, Tutzing | Petra Krüger, Moosburg | Henner Meckel, Schönberg | Marianne Kröger, Langwedel | Sylvia Schilbach, Bad Endorf | Christoph Laschitz, Puchheim | Esther Laschitz, Puchheim | Dr. Hans-Herbert Schulz, Zusmarshausen | Anita Dick, Tegernbach | Susann Liebe, Zolling | Ludwig Meixner, Wang | Monika Rieger, Wasserburg am Inn | Dietrich Gerstner, Hamburg | Jutta Diekmann-Dostthaler, Passau | Monika Hoenen, Dinkelsbühl | Andreas Wagner, MdB Berlin | Elisabeth Eber, Hörgertshausen | Peter Kraus, Hartenstein | Familie Maya, Obergriesbach | Irene Hofer, Neuried | Maria Koch, Tutzing | Dr. Reinhard Schopf, Moosburg | Corinna Braun, Hamburg | Hermann Feicht, Flüchtlingshilfe Bernau am Chiemsee | Ute Starck, Hamburg | Anke Schopf, Moosburg | Erkan Dinar, Weißenburg in Bayern | Dr. Ursula Seidensticker, Moosburg a.d. Isar | Prof. Dr. Dr. Hans Eichinger, 1. Bürgermeister der Stadt Wang | Susanne Carus, Moosburg | Jürgen Pfennig, Friedberg | Monika Hermann-Sanou | Annemarie und Herbert Lindenmaier, Nürnberg | Nurten Öztürk, Poing | Filiz Polat, Sprecherin für Migrations- und Integrationspolitik der grünen Bundestagsfraktion | Sonja Panzer, Erlangen Höchstadt | Bernd Altmann, Nürnberg | Christian Krapp, München | Gisela Hörner, Hersbruck | Albert Schindlbeck, Freising | Dr. Eva Renate Marx-Mollière, Mainz | Andrea Ackermann, Integrationsbeauftragte Nürnberg | Gudrun Bezler, Lindau | Dr. D. Stoller, Lindau | Martina Kohler, Nürnberg | Claudia Stamm, MUT Bayern | Renate Müller-Seifert, Gauting | Elisbeth Heyn, Fürth | Sibylle und Christian Elsner, Neuried | Katrin Weißenborn, Lindau am Bodensee | Sabine Doberschütz, Dillingen | Egon Bretzler, Lindau | Magdalena Stemmle, Bamberg | Ulrike Maier, Lindau | Barbara Stoller, Lindau | Edith Thorma, Wolfersdorf | Eva Schreiber, Kreissprecherin DIE LINKE. Kreisverband München | Markus Stoffel, Nürnberg | Dr. Sabine Arnold, Nürnberg | Marie Stoffel, Nürnberg | Beate Eichinger, Regenstauf | Rechtsanwalt Andreas Porsch, Neuried |

Weitere Unterzeichner*innen

Organisationen:
Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns e.V. | Helferkreis Asyl Arzberg | Integrationshilfe Passau e.V. | AsylHelferkreis Schliersee | Helferkreis Asyl Prien | Njonuo Fe Mo Frauenwege in Togo, Kiel | Flüchtlingshilfe Iran e.V. Berlin | Helferkreis Wendelstein | Asylhelferkreis Wolfratshausen | Caroga Flüchtlingshilfe GmbH Markt Erlbach | Helferkreis Asyl Röhrmoos |

Einzelpersonen:
Ina Leipold, Hallbergmoos | Anke Ringel, Unterstützerkreis Asyl Penzberg | Maurice Stierl, Frankfurt | Christian Gündling, Personalrat des Bezirksjugendring Unterfranken, Würzburg | Prof. Dr. Martin Sökefeld, Olching | Christoph Lefherz, Fürth | Birgitta Klaiber, Grafing | Marianne Kuhn, Nürnberg | Ulrike Kopp, München | Christian Oberthür, Walderbach | Katja Thiel, München | Jutta Schäffner, Oettingen | Dr. Christine Breitinger, Dinkelsbühl | Nanette Nadolski, Weichs | Anja Ecker, Finsing | Lisa Miller, Nürnberg | Esther Ebner, Lohkirchen | Maria Maye, Wonneberg | Jenny Glückert, München | Renate Candidus, ArrivalAid, München | Julia Rinser, Bruckmühl | Axel Lindner, Augsburg | Ruth Botzki-Holleber, Haag | Swantje Bücker, Dachau | Yvonne Schubert, Bamberg | Wenzel Waschischeck, Henstedt-Ulzburg | Jürgen Prade, Freundeskreis Asyl in der Christuskirche Bordesholm | Claudia Mattuschat, München | Petra Becker, Hamburg | Sonja Winzer-Trautwein, Oberostendorf | Agnes Krumwiede, Ingolstadt | Christine Deutschmann, Lauf an der Pegnitz | Erika Lorenz-Löblein, München | Patricia Roth, Kahl am Main | Helga Fingerhut, Orfgen | Dr. Gerd Rudel, Bamberg | Jonas Franz, Aschaffenburg | Christiane Rößner, Volkach | David Herting, München | Niklas Haupt, Die LINKE Fürth | Kurt Gallenberger, Penzberg | Martina Sivan, Schönsee | Manuela McIntosh, Villenbach | Alexander Thal, Nürnberg | Thomas Wolf, Aschaffenburg | Monika Schulz, Zusmarshausen | Hanna Keding, Höchstädt | Cassia Herzog, Fürth | Gabriele Scharfenberger, Weihenzell | Heike Carlsson, IG Metall Kiel | Stefan Haas, Bergkirchen | Andrea Appel-Fischer, Weichering | Laura Gunzelmann, Memmelsdorf | Luisa Artmann, München | Esther Wilke, Moosburg | Norbert Breitsameter, Augsburg | Katharina Horn, München | Ingrid Böhm, Schopp | Tanja Ranke, Ochsenfurt | Wolfgang Cramer, Ratzeburg | Marcus Winkler, Mülheim an der Ruhr | Henner Meckel, Netzwerk Flüchtlingshelfer Schönberg | Christine Müller, Holzkirchen | Jürgen Kohler, Burgkunstadt | Ute Krabbenhöft, Hamburg | Claudia Würzinger, Perlesreuth | Carlotta Weyhenmeyer, Kiel | Karen Schmidt, Lübeck | Margit Andrae, Erding | Horst Metz, Randersacker | Dagmar Gerhard, Betzenstein | Bernhard Bayer, Böbing | Monika Munker, München | Gisela Rosemeyer, Eching | Bärbel Wieland, Steinach | Kristina Kühl, Nürnberg | Harald Faust, München | Ulrike Martens, Gadendorf | Andrea Stickel, München | Andrea Briessmann, München | Ruth-Maria Schmidt, Alt-Mölln | Prof. Dr. Magnus Treiber, München | Christine Raithel, Heinersreuth | Bettina Panin, Großaitingen | Dieter Wacholz, München | Monika Eger, Großmehring | Manfred Eger, Großmehring | Yannis Schmidt, Lauf an der Pegnitz | Susanne Erlenbruch, Geiselhöring | Arno Pfaffenberger, Kulmbach | Vanessa Gembries, Amnesty International Stuttgart | Rebecca Kunath, Ebrach | Babs Lang, Bayern | Dr. Gisela Weber-Grunwald, Wolfratshausen | Sven Güntner, Altenstadt | Angelika Frey, Regensburg | Thomas Atzert, Offenbach am Main | Michael Mittag, Regensburg | Helga Dill, München | Christoph Spanke, Starnberg | Ute Mitschke, Wolfratshausen | Isabella Reichenbach, Bamberg | Klara Rauch, München | Susanne Loftin, Oberammergau | Hilke Ganzert, München | Alfred Böhm, Oberschleißheim | Barbara Solf-Leipold, Geisenhausen | Romi Rämsch, Unterstützerkreis Penzberg Asyl | Michaela Gschwind, Baldham | Br. Jeremias Borgards OFMCap, Altötting | Dieter Kaltenhäuser, Breisach | Salah Mohammed Alhaj, Kempten | Elisabeth Kaltenhäuser, Breisach | Gundel Schrader, Stöttwang | Annette Scharlach, München | Sophia Hoch, Hebertshausen | Maja von Oettingen, Augsburg | Erika Becker, Prien | Diana Sherzada, Haar | Beate Einhellig, Deggendorf | Willy Zeiträg, Nördlingen | Anna Heuken, Passau | Jana Neumann, München | Vincent da Silva, Köln | Andrea Frieda Schmelz, Coburg | Maria Koch, Tutzing | Sibylle Ewert, Unterschleißheim | Bernhard Neurohr, Friesenried | Angelika Härlin, Puchheim | Julia Detterbeck, Landshut | Uta Wagner, München | Karin Friedrich, Wasserburg am Inn | Thomas Mütze, Aschaffenburg | Sylvia Schaible, Freund statt Fremd e.V., GAL Bamberg | Regine Ötztürk, Nürnberg | Stefan Trinkle, Weiler-Simmerberg | Marten Schrievers, Lautertal | Inge Schröder, Allersberg | Elisabeth Möhrle, Haiming | Joachim Jacob, Petershausen | Katharina Sedlmaier, Würzburg | Bernhard Baudler, München | Dieter Bauer, Brannenburg | Madeleine Wienforth, Röhrmoos | Georg Depner, Schwabach | Resi Furch, Wasserburg | Judith Gahl, Nürnberg | Peter Kretschmer, Wendelstein | Dorothea Taube, Bamberg | Kurt Wirth, Kempten | Lia Möckel, Save Me München | Heino Gövert, Würzburg | Cornelia Preissinger, Hohenschäftlarn | Veronika Scheitler, Regensburg | Maria Stürmer, Unterschleißheim | Dr. med. Winfrid Eisenberg, Herford | Matthias Tilmann, Bamberg | Felix Kempf, Gräfelfing | Nurten Ötztürk, Poing | Maria Hochsieder, Germering | Claudia Mühlhäuser, München |

Und weitere 17 anonyme Unterzeichner*innen

Seit 11.07.2018 haben neben den 250 Erstunterzeichner*innen mehr als 1200 Personen und Organisationen den Appell gezeichnet (Stand: 18.07.2018). Bitte haben Sie Verständnis, dass wir diese erst in den kommenden Wochen nachtragen können.