Pressespiegel

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Presseartikel.

24mmjournalism, 15.08.2018

To a War-torn Country – Deportation #15 to Afghanistan

On Tuesday August 14th, the German ‘Federal Ministry of the Interior’ organized yet another mass deportation to Afghanistan from Munich airport. 46 young men were deported to the country that has just recently made it to international news again as Taliban fighters attacked the city of Ghasni leaving dozens of civilians dead. In Munich downtown 600 demonstrators rally to protest the deportation. The Bavarian part of the conservative party ‘CSU’ keeps campaigning against refugees – also announcing recently, that Bavarian-organized mass deportations could take place some time soon.

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taz, 12.08.2018

Seehofer erschwert Flüchtlingshilfe

Kreuzzug gegen das Kirchenasyl

Noch nie gab es so viele Kirchenasylfälle in Deutschland wie derzeit. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will deshalb gegensteuern: Seit Anfang August gelten neue Regeln, die die Belastung der beteiligten Kirchengemeinden oft verdreifachen – und somit wohl zu einem Rückgang des Kirchenasyls führen werden.

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taz, 25.07.2018

Abschiebungen verhindern

Anleitung zum Ungehorsam

Per Facebook-Livestream haben in dieser Woche Tausende Menschen daran teilgenommen, wie die junge Schwedin Elin Ersson die Abschiebung eines Mannes nach Afghanistan im Flugzeug gestoppt hat. Über zwei Stunden weigerte sich Ersson, ihren Platz einzunehmen, schließlich konnte der Mann das Flugzeug verlassen. Ziviler Ungehorsam gegen Abschiebungen, gegen Racial Profiling oder rassistische Polizeigewalt ist nicht neu – die taz erklärt, wie’ s funktioniert.

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Süddeutsche Zeitung, 13.07.2018

Kinder in Ankerzentren

Die Regierung lässt Dutzende Fragen unbeantwortet


Mehrere Studien zeigen, dass die Unterbringung minderjähriger Flüchtlinge in Massenunterkünften für die kindliche Entwicklung in vielfacher Weise ungünstig ist. Im Koalitionsvertrag steht deshalb, dass für sie in den Ankerzentren eine "jugendgerechte Unterbringung zu gewährleisten" sei. Wie diese aussehen soll, darüber scheint sich in der Bundesregierung aber bislang keiner Gedanken gemacht zu haben.

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Deutschlandfunk, 11.07.2018

Rückkehrer brauchen viel Hilfe

Ein 23-jähriger aus Deutschland abgeschobener Afghane hat sich in Kabul erhängt. Dort war er von der Internationalen Organisation für Migration betreut worden. Die kümmert sich um zurückgekehrte Flüchtlinge - von denen viele unter starken psychischen Probleme leiden.

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Süddeutsche Zeitung, 08.07.2018

Flüchtlingsrat wirft Behörden Härte im Umgang mit Schutzbedürftigen vor

Am Freitagmorgen war Sulaiman Tarawally für 16 Minuten und 32 Sekunden wieder in Bayern - aber nur digital am Bildschirm. Per Liveschaltung berichtete er über seine Abschiebung nach Italien. Es war im Mai dieses Jahres, als er zunächst in Abschiebehaft kam und von seiner mittlerweile siebenjährigen Tochter getrennt wurde.

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nordbayern.de, 07.07.2018

Empörung über Abschiebung: Hochschwangere traumatisiert

Psychologin spricht von "Gewalt gegen Schwangere und Kinder"

Auch Wochen nach dem Versuch der Behörden, eine hochschwangere Frau abzuschieben, ist Susanne Simen, Oberärztin der Psychatrie im Nürnberger Klinikum Süd, zornig. Sie behandelt die Folgen solcher Polizeieinsätze.

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Frankfurter Rundschau, 04.07.2018

Abschiebungen nach Afghanistan

„Die CSU ist von allen guten Geistern verlassen“
Bayern macht bei den Abschiebungen kurzen Prozess. Im letzten Abschiebeflieger saß ein integrierter 27-jähriger Afghane mit einem Ausbildungsvertrag. Er ist kein Einzelfall.

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ZDF Mittagsmagazin, 13.06.2018

Abgeschoben nach Afghanistan

In der Union mehren sich Stimmen, die den teilweisen Abschiebestopp nach Afghanistan aufheben wollen. Laut UN wurden in dem Land alleine im vergangenen Jahr mehr als 10.000 Zivilisten getötet. Wie ergeht es also Afghanen, die dorthin abgeschoben wurden?

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Bayerischer Rundfunk, 30.05.2018

Abschiebung einer Schwangeren vorerst gescheitert

Eine geplante Abschiebung einer hochschwangeren Frau aus Sierra Leone über den Flughafen München ist zunächst gescheitert. Die Frau hatte sich auf dem Weg zum Flieger heftigst gewehrt

Die Frau setzte sich laut Bayerischem Flüchtlingsrat massiv gegen die geplante Abschiebung zur Wehr - mit Erfolg. Die Maschine nach Mailand startete dann gegen 7 Uhr ohne die Frau und deren fünfjährigen Sohn. Sie sollten wegen des Dublin-Abkommens nach Italien zurückgeschickt werden. Die Frau wurde in einem Krankenhaus in Erding untersucht und ist inzwischen wieder in Abschiebehaft. Ab 1. Juni könnte die Frau aufgrund des Mutterschutzes nicht mehr abgeschoben werden

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