Pressespiegel

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Presseartikel.

ZDF Mittagsmagazin, 13.06.2018

Abgeschoben nach Afghanistan

In der Union mehren sich Stimmen, die den teilweisen Abschiebestopp nach Afghanistan aufheben wollen. Laut UN wurden in dem Land alleine im vergangenen Jahr mehr als 10.000 Zivilisten getötet. Wie ergeht es also Afghanen, die dorthin abgeschoben wurden?

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Bayerischer Rundfunk, 30.05.2018

Abschiebung einer Schwangeren vorerst gescheitert

Eine geplante Abschiebung einer hochschwangeren Frau aus Sierra Leone über den Flughafen München ist zunächst gescheitert. Die Frau hatte sich auf dem Weg zum Flieger heftigst gewehrt

Die Frau setzte sich laut Bayerischem Flüchtlingsrat massiv gegen die geplante Abschiebung zur Wehr - mit Erfolg. Die Maschine nach Mailand startete dann gegen 7 Uhr ohne die Frau und deren fünfjährigen Sohn. Sie sollten wegen des Dublin-Abkommens nach Italien zurückgeschickt werden. Die Frau wurde in einem Krankenhaus in Erding untersucht und ist inzwischen wieder in Abschiebehaft. Ab 1. Juni könnte die Frau aufgrund des Mutterschutzes nicht mehr abgeschoben werden

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Augsburger Allgemeine, 30.05.2018

Abschiebung von werdender Mutter gescheitert

Die niederbayerischen Behörden sind mit dem Versuch gescheitert, eine hochschwangere Asylbewerberin nach Italien abzuschieben

Die niederbayerischen Behörden sind mit dem Versuch gescheitert, eine hochschwangere Asylbewerberin vom Vater des Kindes zu trennen und wenige Wochen vor dem Geburtstermin nach Italien abzuschieben. Das Amtsgericht Erding hob am Mittwoch den Haftbeschluss auf, mit dem die 21-Jährige aus Sierra Leone in Abschiebehaft festgehalten werden sollte. Das sagte die Rechtsanwältin Petra Haubner auf Anfrage, was in Justizkreisen bestätigt wurde

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taz, 30.05.2018

Schwangere wehrt sich erfolgreich

Eine Frau aus Sierra Leone ist im 8. Monat schwanger. Trotzdem sollte sie am Münchner Flughafen abgeschoben werden. Das konnte sie verhindern

Die 21-jährige Adama K., aus Sierra Leone geflüchtet, ist hochschwanger. Der 13. Juli ist der errechnete Geburtstermin ihres Kindes. Ab 1. Juni ist sie in Mutterschutz und kann von diesem Zeitpunkt an deshalb nicht mehr abgeschoben werden. Auf eine Weise, die beim Bayerischen Flüchtlingsrat „Fassungslosigkeit und Entsetzen“ hervorruft, sollte die Frau am Mittwoch und damit im letzten Moment mitsamt ihrem fünfjährigen Sohn nach Italien ausgeflogen werden. Ihr Fall ist ein Beispiel für die rigide Abschiebepolitik des Freistaats Bayern

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Süddeutsche Zeitung, 30.05.2018

Abschiebung von hochschwangerer Frau gescheitert

Am Mittwochmorgen wollten die niederbayerischen Behörden eine schwangere 21-Jährige aus Sierra Leone nach Italien abschieben. Die Frau soll sich am Münchner Flughafen so heftig gewehrt haben, dass die Polizei sie nicht ins Flugzeug setzte. Die Abschiebung sollte wenige Tage vor dem Beginn des Mutterschutzes der Frau stattfinden. Eine Überstellung nach Italien ist nun nicht mehr möglich. Denn der Mutterschutz gilt auch für Flüchtlinge - und das bedeutet im Behördenjargon ein "Abschiebehindernis" ab sechs Wochen vor dem Geburtstermin - im Falle der 21-Jährigen der 1. Juni

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Passauer Neue Presse, 30.05.2018

Schwangere Frau wird heute abgeschoben

Flieger verlässt München um sieben Uhr – Lebensgefährte bleibt zurück

Der Fall einer 21-jährigen Schwangeren, der für Empörung beim Bayerischen Flüchtlingsrat gesorgt hat, ist offenbar entschieden. Heute um sieben Uhr soll sie, wie ihre Anwältin Petra Haubner der Heimatzeitung mitteilte, in München in ein Flugzeug steigen, das sie von München nach Mailand bringen soll. Das BAMF hatte entschieden, ihren Asylantrag abzulehnen, weshalb sie Dublin-III-konform in ihr Erstaufnahmeland Italien abgeschoben werden soll. Am 14. Mai war sie aus ihrer Unterkunft in Hengersberg geholt worden

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Passauer Neue Presse, 29.05.2018

Hochschwangere Frau soll abgeschoben werden

Nur zwei Tage vor Beginn des Mutterschutzes – Bayerischer Flüchtlingsrat: "Der Gipfel menschenunwürdiger Politik"

Es ist eine geplante Abschiebung, die für Fassungslosigkeit und Entsetzen beim Bayerischen Flüchtlingsrat sorgt: Eine junge Frau aus Sierra Leone soll abgeschoben werden, und das, obwohl sie hochschwanger ist. Vor allem der Zeitpunkt sorgt für erhitzte Gemüter: Morgen, am 30. Mai, soll sie nach Italien gebracht werden, zwei Tage, bevor ab dem 1. Juni ihr Mutterschutz beginnen und eine Abschiebung unmöglich machen würde. Der Bayerische Flüchtlingsrat nennt dieses Vorgehen "menschenfeindlich"

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Zeit, 17.05.2018

Asylpolitik: Müssen diese Menschen ins Ankerzentrum?

Innenminister Horst Seehofer will Asylbewerber sammeln und so Abschiebungen beschleunigen. Doch die meisten Bundesländer machen nicht mit

Einer der Knackpunkte dieses "Masterplans" ist die Einrichtung von Flüchtlingslagern, über die in Deutschland seit Monaten gestritten wird und die Seehofer "Ankerzentren" nennt: Zentren für "Ankunft, Entscheidung und Rückführung". Bewerber, die nicht in Deutschland bleiben dürfen, könnten direkt zurückgeschickt werden. Ohne große Umwege, ohne langes Warten. Darauf zumindest hoffen die Befürworter der Ankerzentren. Die Gegner fürchten, dass dort Hunderte Abgelehnte, darunter ein Großteil junge Männer, über Jahre auf engem Raum kaserniert werden – und am Ende doch nicht abgeschoben werden können

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taz, 16.05.2018

Geplante Ankerzentren: Viel Gegenwind für Seehofer

Neben Bayern will sich laut einem Medienbericht nur noch Sachsen an der Pilotphase der neuen Asylzentren beteiligen. Die Vorbehalte sind vielfältig

Mehrere Bundesländer versagen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bei dem für den Sommer geplanten Start der neuen Asylzentren offenbar die Mitwirkung. Wie die Zeit am Mittwoch vorab berichtete, bestätigte auf Anfrage lediglich der Freistaat Sachsen, sich neben Bayern an der Pilotphase für die neuen Ankunfts-, Entscheidungs- und Rückführungszentren (Ankerzentren) beteiligen zu wollen

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Zeit online, 16.05.2018

Ankerzentren: Bundesländer verweigern Seehofer die Unterstützung

Horst Seehofer möchte noch im Sommer Ankerzentren für Flüchtlinge einrichten. Doch nach Informationen der ZEIT will sich neben Bayern nur Sachsen daran beteiligen

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Einrichtung von Ankerzentren bis August gefordert, doch die meisten Bundesländer haben daran offenbar kein Interesse. Auf Anfrage der ZEIT bestätigte nur der Freistaat Sachsen, sich neben Bayern an der Pilotphase für die neuen Einreise- und Abschiebezentren beteiligen zu wollen. Das Bundesinnenministerium hatte zunächst mitgeteilt, dass auch in Hessen und Nordrhein-Westfalen erste Ankerzentren errichtet würden. Das wiesen die beiden Landesregierungen in der ZEIT jedoch zurück

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