Pressespiegel

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Presseartikel.

taz, 25.07.2018

Abschiebungen verhindern

Anleitung zum Ungehorsam

Per Facebook-Livestream haben in dieser Woche Tausende Menschen daran teilgenommen, wie die junge Schwedin Elin Ersson die Abschiebung eines Mannes nach Afghanistan im Flugzeug gestoppt hat. Über zwei Stunden weigerte sich Ersson, ihren Platz einzunehmen, schließlich konnte der Mann das Flugzeug verlassen. Ziviler Ungehorsam gegen Abschiebungen, gegen Racial Profiling oder rassistische Polizeigewalt ist nicht neu – die taz erklärt, wie’ s funktioniert.

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Süddeutsche Zeitung, 13.07.2018

Kinder in Ankerzentren

Die Regierung lässt Dutzende Fragen unbeantwortet


Mehrere Studien zeigen, dass die Unterbringung minderjähriger Flüchtlinge in Massenunterkünften für die kindliche Entwicklung in vielfacher Weise ungünstig ist. Im Koalitionsvertrag steht deshalb, dass für sie in den Ankerzentren eine "jugendgerechte Unterbringung zu gewährleisten" sei. Wie diese aussehen soll, darüber scheint sich in der Bundesregierung aber bislang keiner Gedanken gemacht zu haben.

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Süddeutsche Zeitung, 08.07.2018

Flüchtlingsrat wirft Behörden Härte im Umgang mit Schutzbedürftigen vor

Am Freitagmorgen war Sulaiman Tarawally für 16 Minuten und 32 Sekunden wieder in Bayern - aber nur digital am Bildschirm. Per Liveschaltung berichtete er über seine Abschiebung nach Italien. Es war im Mai dieses Jahres, als er zunächst in Abschiebehaft kam und von seiner mittlerweile siebenjährigen Tochter getrennt wurde.

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nordbayern.de, 07.07.2018

Empörung über Abschiebung: Hochschwangere traumatisiert

Psychologin spricht von "Gewalt gegen Schwangere und Kinder"

Auch Wochen nach dem Versuch der Behörden, eine hochschwangere Frau abzuschieben, ist Susanne Simen, Oberärztin der Psychatrie im Nürnberger Klinikum Süd, zornig. Sie behandelt die Folgen solcher Polizeieinsätze.

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Frankfurter Rundschau, 04.07.2018

Abschiebungen nach Afghanistan

„Die CSU ist von allen guten Geistern verlassen“
Bayern macht bei den Abschiebungen kurzen Prozess. Im letzten Abschiebeflieger saß ein integrierter 27-jähriger Afghane mit einem Ausbildungsvertrag. Er ist kein Einzelfall.

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ZDF Mittagsmagazin, 13.06.2018

Abgeschoben nach Afghanistan

In der Union mehren sich Stimmen, die den teilweisen Abschiebestopp nach Afghanistan aufheben wollen. Laut UN wurden in dem Land alleine im vergangenen Jahr mehr als 10.000 Zivilisten getötet. Wie ergeht es also Afghanen, die dorthin abgeschoben wurden?

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Bayerischer Rundfunk, 30.05.2018

Abschiebung einer Schwangeren vorerst gescheitert

Eine geplante Abschiebung einer hochschwangeren Frau aus Sierra Leone über den Flughafen München ist zunächst gescheitert. Die Frau hatte sich auf dem Weg zum Flieger heftigst gewehrt

Die Frau setzte sich laut Bayerischem Flüchtlingsrat massiv gegen die geplante Abschiebung zur Wehr - mit Erfolg. Die Maschine nach Mailand startete dann gegen 7 Uhr ohne die Frau und deren fünfjährigen Sohn. Sie sollten wegen des Dublin-Abkommens nach Italien zurückgeschickt werden. Die Frau wurde in einem Krankenhaus in Erding untersucht und ist inzwischen wieder in Abschiebehaft. Ab 1. Juni könnte die Frau aufgrund des Mutterschutzes nicht mehr abgeschoben werden

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Augsburger Allgemeine, 30.05.2018

Abschiebung von werdender Mutter gescheitert

Die niederbayerischen Behörden sind mit dem Versuch gescheitert, eine hochschwangere Asylbewerberin nach Italien abzuschieben

Die niederbayerischen Behörden sind mit dem Versuch gescheitert, eine hochschwangere Asylbewerberin vom Vater des Kindes zu trennen und wenige Wochen vor dem Geburtstermin nach Italien abzuschieben. Das Amtsgericht Erding hob am Mittwoch den Haftbeschluss auf, mit dem die 21-Jährige aus Sierra Leone in Abschiebehaft festgehalten werden sollte. Das sagte die Rechtsanwältin Petra Haubner auf Anfrage, was in Justizkreisen bestätigt wurde

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taz, 30.05.2018

Schwangere wehrt sich erfolgreich

Eine Frau aus Sierra Leone ist im 8. Monat schwanger. Trotzdem sollte sie am Münchner Flughafen abgeschoben werden. Das konnte sie verhindern

Die 21-jährige Adama K., aus Sierra Leone geflüchtet, ist hochschwanger. Der 13. Juli ist der errechnete Geburtstermin ihres Kindes. Ab 1. Juni ist sie in Mutterschutz und kann von diesem Zeitpunkt an deshalb nicht mehr abgeschoben werden. Auf eine Weise, die beim Bayerischen Flüchtlingsrat „Fassungslosigkeit und Entsetzen“ hervorruft, sollte die Frau am Mittwoch und damit im letzten Moment mitsamt ihrem fünfjährigen Sohn nach Italien ausgeflogen werden. Ihr Fall ist ein Beispiel für die rigide Abschiebepolitik des Freistaats Bayern

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Süddeutsche Zeitung, 30.05.2018

Abschiebung von hochschwangerer Frau gescheitert

Am Mittwochmorgen wollten die niederbayerischen Behörden eine schwangere 21-Jährige aus Sierra Leone nach Italien abschieben. Die Frau soll sich am Münchner Flughafen so heftig gewehrt haben, dass die Polizei sie nicht ins Flugzeug setzte. Die Abschiebung sollte wenige Tage vor dem Beginn des Mutterschutzes der Frau stattfinden. Eine Überstellung nach Italien ist nun nicht mehr möglich. Denn der Mutterschutz gilt auch für Flüchtlinge - und das bedeutet im Behördenjargon ein "Abschiebehindernis" ab sechs Wochen vor dem Geburtstermin - im Falle der 21-Jährigen der 1. Juni

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