Pressespiegel

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Presseartikel.

Süddeutsche Zeitung, 13.09.2017

Deutschland schiebt wieder nach Afghanistan ab

Zum ersten Mal seit einem schweren Anschlag in Kabul Ende Mai hat Deutschland wieder abgelehnte Asylbewerber nach Afghanistan abgeschoben. In dem in Düsseldorf gestarteten Flugzeug sollen mindestens zwölf Afghanen gesessen haben. Hilfsorganisationen kritisieren, den Abgeschobenen drohten in Afghanistan möglicherweise Inhaftierung, Folter und Tod.

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Die Zeit, 12.09.2017

Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet

Es ist die erste Abschiebung nach Kabul seit Mai: Mehrere Menschen wurden ausgeflogen. Am Flughafen Düsseldorf hatten 180 Menschen gegen den Abflug protestiert.

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RP-Online, 12.09.2017

Pro Asyl warnt vor Abschiebungen nach Afghanistan

Die für heute Abend geplante Sammelabschiebung per Flug von Düsseldorf nach Kabul hat bei der Organisation Pro Asyl harsche Kritik ausgelöst. "Angesichts der eskalierenden Lage in Afghanistan sind Abschiebungen dorthin nicht möglich", sagte Pro Asyl-Chef Günter Burkhardt unserer Redaktion. Afghanistan sei kein sicheres Land.

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Die Welt, 12.09.2017

Abschiebung nach Afghanistan ist Wahlkampfmanöver

Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl hält den geplanten Abschiebeflug von Düsseldorf nach Afghanistan für ein perfides Wahlkampfmanöver. «Man will ein Signal der Härte setzen, um kurz vor der Bundestagswahl im flüchtlingsfeindlichen Milieu nach Stimmen zu fischen», sagte der Geschäftsführer der Organisation, Günter Burkhardt, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er warf Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und dessen Amtskollegen in den Ländern vor, die Lage in Afghanistan komplett zu ignorieren.

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Frankfurter Rundschau, 11.09.2017

Wieder Sammelabschiebung nach Kabul geplant

Die Sicherheitslage am Hindukusch macht vielen Sorge. Doch die umstrittene Praxis, abgelehnte afghanische Asylbewerber zurückzuschicken, soll weiter gehen. Linke und Grüne kritisieren den Abschiebeflug nach Afghanistan und attackieren Thomas de Maizière.

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ntv, 07.09.2017

Plant de Maizière neue Sammelabschiebungen?

Wahlkampf mit Afghanistan

Das Bundesinnenministerium verweigert die Stellungnahme. Afghanistankenner und Menschenrechtler erwarten aber die Wiederaufnahme von Sammelabschiebungen nach Kabul. Am Dienstag. Keine zwei Wochen vor der Bundestagswahl.

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Die Zeit, 07.09.2017

Offenbar Sammelabschiebung nach Afghanistan geplant

Nach einem verheerenden Anschlag in Kabul hatte Deutschland Abschiebungen nach Afghanistan eingeschränkt. Nun sollen offenbar wieder 15 Afghanen ausgeflogen werden. Erstmals seit dem Anschlag nahe der deutschen Botschaft in Kabul soll in der kommenden Woche nach Angaben von Flüchtlingshelfern ein Abschiebeflug nach Afghanistan starten. Der Bayerische Flüchtlingsrat teilte mit, dass die nächste Sammelabschiebung von abgelehnten afghanischen Asylbewerbern für Dienstag vom Flughafen Düsseldorf angesetzt sei.

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Neues Deutschland, 07.09.2017

Nächster Abschiebeflug nach Afghanistan befürchtet

Bayerischer Flüchtlingsrat: »Rückführung« von 15 Afghanen ist offenbar für die kommende Woche geplant

Berlin. Erstmals seit dem Anschlag nahe der deutschen Botschaft in Kabul soll in der kommenden Woche nach Angaben von Flüchtlingshelfern ein Abschiebeflug nach Afghanistan starten. Der Bayerische Flüchtlingsrat teilte mit, dass die nächste Sammelabschiebung von abgelehnten afghanischen Asylsuchenden für Dienstag vom Flughafen Düsseldorf angesetzt sei. Für die Abschiebung seien 15 Afghanen gemeldet worden.

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Süddeutsche Zeitung, 07.08.2017

Kritik an Seehofer nach Abschiebung einer kranker Mutter nach Albanien

Eine psychisch kranke Albanerin ist mit ihren drei Kindern abgeschoben worden. Zuvor hatte ihr ein Arzt Reiseunfähigkeit bescheinigt. Unterstützer der Familie haben sich nun in einem offenen Brief an Ministerpräsident Horst Seehofer gewandt.

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Junge Welt, 07.08.2017

Bayern schiebt rigoros ab

Mit »Gefährdern« klappt es nicht immer, dafür mit Kindern und kranken Frauen

Bayern setzt auf »Rückführung« um jeden Preis: Am vergangenen Dienstag hat die Polizei des Freistaats eine Frau mit ihren drei Kindern aus dem sogenannten Rückführungszentrum in Manching bei Ingolstadt abgeholt und nach Albanien abgeschoben. Wegen des schlechten Gesundheitszustands der Mutter wurde ein Krankenwagen als Transportmittel genutzt. Obwohl der Vater nicht anzutreffen war, wurden Mutter und Kinder nach Tirana ausgeflogen.

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