Pressespiegel

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Presseartikel.

Süddeutsche Zeitung, 24.04.2007

Die Panik vor der Abschiebung

Hilfsorganisationen kritisieren Aktion gegen Iraker

Die Iraker-Aktion der Ausländerbehörden vom vergangenen Samstag empört die Flüchtlingsorganisationen: Sie sprechen davon, dass damit wohl der Beginn der Abschiebung von Irakern, vor allem Kurden vorbereitet werden soll.

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Süddeutsche Zeitung, 23.04.2007

Abschiebung von Irakern

Suche nach "Sicherheitsgefährdern"

Straffällig gewordenen Irakern droht in München die Abschiebung. Das bayerische Innenministerium lässt unter Polizeibewachung die Identität von rund 150 Flüchtlingen überprüfen. Unter großem Protest.

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Abendzeitung München, 23.04.2007

"Zuhause wartet nur der Tod"

Muss Kamal (23) zurück in den Irak? / Nach 4 Jahren in München droht ihm die Abschiebung

Weil Asylbewerber Kamal seinen Onkel besuchen wollte und dafür regelwidrig den Landkreis verließ, soll der 23-Jährige jetzt in den Irak abgeschoben werden. Dorthin, wo sein Vater von Saddam-Milizen ermordet wurde, wo auch jetzt noch ein blutiger Krieg tobt.

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Münchner Merkur, 21.04.2007

Stadt bereitet Abschiebungen von Irakern vor

Innenministerium will Straftäter rückführen – Grüne und Flüchtlingsrat protestieren

Die vom bayerischen Innenministerium angekündigten Abschiebungen irakischer Straftäter sind in München auf Kritik gestoßen. „Inhumaner kann Flüchtlingspolitik kaum noch sein“, sagte Siegfried Benker, Fraktions-Chef der Grünen.

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Abendzeitung München, 21.04.2007

Bayern schiebt wieder Iraker ab

Innenminister Beckstein will Rückführung in den Norden des Landes

Bayern und Niedersachsen beginnen damit, Straftäter aus dem Nord-Irak in ihre Heimat abzuschieben.

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Süddeutsche Zeitung, 21.04.2007

Flüchtlingsrat kritisiert Abschiebung in den Irak

Die Ankündigung von Innenminister Günther Beckstein, demnächst mit Abschiebungen in den Nord-Irak zu beginnen, stößt auf scharfe Ablehnung. Der Bayerische Flüchtlingsrat bezeichnete Becksteins Vorgehen als "fatales Signal zur Unzeit".

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Süddeutsche Zeitung, 12.04.2007

Im Würgegriff der Angst

“Sei froh, dass du in Deutschland bist, in Äthiopien wärst du vielleicht schon tot” / Bis vor kurzem musste der 37 Jahre alte Äthiopier Debru Zewdie Ejeta mit seiner Abschiebung rechnen - nun darf er voraussichtlich bleiben

Zehn lange Jahre hat Debru Zewdie Ejeta vergeblich auf diesen Tag gewartet. Und dann, als er stündlich damit rechnet, abgeschoben zu werden, klingelt bei seiner Anwältin das Telefon. Am anderen Ende der Leitung ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Zirndorf bei Nürnberg. Es teilt mit, dass dem Äthiopier Abschiebeschutz gewährt wird.

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Neuburger Rundschau, 28.03.2007

Folter-Gefahr: Zewdie wird nicht abgeschoben

Äthiopier bekommt die Aufenthaltsgenehmigung

Debru Zewdie ist in Sicherheit. Zumindest vorerst. Gestern erklärte sich das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bereit, im Falle des Äthiopiers Abschiebehindernisse wegen drohender Folter im Heimatland anzuerkennen. Noch vergangene Woche musste Zewdie täglich die Abschiebung befürchten (wir berichteten). “Ich bin sehr froh und ich danke allen, die sich so für mich eingesetzt haben”, sagte der Betroffene gestern.

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Donaukurier, 28.03.2007

Debru Zewdie Ejeta darf bleiben

Bundesamt gewährt äthiopischem Exiloppositionellen Abschiebeschutz

Die mehr als zehnjährige Odyssee der Angst und des Aufbäumens des Debru Zewdie Ejeta fand gestern völlig überraschend ein glückliches Ende: Der Äthiopier darf bleiben! Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gewährte dem 38-jährigen Geologen Abschiebeschutz aufgrund drohender Folter. “Damit hat niemand mehr gerechnet”, kommentierte Alexander Thal vom Bayerischen Flüchtlingsrat die unerwartete Wende.

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Nürnberger Nachrichten, 28.03.2007

Regierung bringt Gegner in Bedrängnis

Flüchtlingsorganisationen befürchten die Abschiebung äthiopischer Oppositioneller

Nach der Ablehnung eines entsprechenden Antrags soll ein äthiopischer Oppositioneller abgeschoben werden, obwohl ihm in seiner Heimat Verfolgung droht. Flüchtlingsorganisationen fürchten, dass nun in über 100 weiteren Fällen ebenso entschieden wird.

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