Pressespiegel

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Presseartikel.

Der Spiegel, 06.10.2003

"Warum kriege ich diesen Schinken?"

Der Tod des Asylbewerbers Aamir Ageeb an Bord einer Lufthansa-Maschine im Mai 1999 hat die deutsche Abschiebepraxis radikal verändert. Nur der Fall selbst - der hängt fest, beim Amtsgericht, bei einem überlasteten Richter. Ein Staatsversagen.

Wie es so steht, im Fall Ageeb? Immer dem Rechtsweg folgen, der Weg führt ins Frankfurter Amtsgericht, zum Gebäude E, hoch in den zweiten Stock, einmal links, einmal rechts, dann ins Zimmer 2075. So also steht die Todessache Ageeb: in neun Ordnern, links an der Wand.

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Frankfurter Rundschau, 23.09.2003

Der sechste Versuch endet tödlich

Belgische Polizisten haben 1998 die Asylbewerberin Semira Adamu während der Abschiebung im Flugzeug erstickt - jetzt stehen sie vor Gericht

Alles an diesem Todesfall, bei dem lange fraglich war, ob er je vor Gericht verhandelt würde, ist ganz einfach. Die letzten Stunden im Leben des Opfers sind fast Minute für Minute festgehalten.

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Fürther Nachrichten, 15.09.2003

Protestmarsch durch die halbe Stadt

Wieder Demonstration während der Aktionstage gegen Ausreisezentrum — Zaun beschädigt

FÜRTH (mk/hän) — Erneut haben am Samstag rund 500 Vertreter von Menschenrechtsorganisationen im Rahmen der so genannten Aktionstage gegen das Ausreisezentrum für abgelehnte Asylbewerber demonstriert.

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Frankfurter Rundschau, 25.08.2003

"Wir vermitteln an Ärzte, die ohne Krankenschein behandeln"

Matthias Weinzierl vom Münchener "Café 104" kümmert sich um Eingewanderte ohne Papiere

Die Debatte über die Reform des Sozialstaates bewegt Politik und Parteien. Wo aber sehen die Praktiker des Sozialstaates die Schwierigkeiten? Wie könnte Abhilfe geschaffen werden?

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, 27.05.2003

Tod in der Lufthansa – zum 4.Todestag von Aamir Ageeb

Am 28. Mai 2003 jährt sich Aamir Ageebs Tod zum vierten Mal. Der Prozess um seine Tötung ist auch nach vier Jahren noch nicht zur Hauptverhandlung zugelassen

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, 19.03.2003

Affo Rafiou trotz laufender Petition in Nacht und Nebelaktion abgeschoben

Schwere Vorwürfe gegen das Kreisverwaltungsreferat München und das Bayerische Innen-ministerium / Verbleib des schwer erkrankten Flüchtlings aus Togo nach wie vor ungeklärt

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Karawane München, Bayerischer Flüchtlingsrat, 04.02.2003

Razzia bei VertreterInnen von Menschenrechtsgruppe Karawane

Heute in den frühen Morgenstunden fanden in zwei Privatwohnungen und im Kulturladen Westend Hausdurchsuchungen statt. Die zwei Personen, die Opfer dieser Maßnahme wurden, gehören der Flüchtlingsorganisation Karawane an, im Kulturladen Westend hat die Organisation ihre Postadresse. Eine Aktivistin wurde vorübergehend festgenommen.

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