Pressespiegel

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Presseartikel.

Süddeutsche Zeitung, 16.02.2018

"Wir sind keine Lagerwächter"

Wer soll die geplanten Asyl- und Abschiebezentren absichern? Unter Polizisten regt sich Unmut darüber, diese Aufgabe womöglich übernehmen zu müssen. Auch Bund und Länder sind sich uneins.

Aus der Gewerkschaft der Polizei (GdP) kommt Widerstand gegen die Sicherung zentraler Asyl- und Abschiebungszentren, in denen Union und SPD im Fall einer großen Koalition Flüchtlinge unterbringen wollen. "Solche Einrichtungen tragen Züge eines Lagers. Es gibt Einlasskontrollen und Bewegungseinschränkung", sagte der stellvertretende Vorsitzende der GdP, Jörg Radek der Süddeutschen Zeitung. "Das Einrichten und Betreiben solcher Zentren kann keine Zuständigkeit der Bundespolizei sein. Wir stellen auch infrage, ob die Überwachung und Absicherung der Zentren überhaupt eine polizeiliche Aufgabe sein kann."

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solidarityandresistance.noblogs.org, 13.02.2018

Streik in Erstaufnahmeeinrichtung Donauwörth

Menschen aus Gambia aus der EA in Donauwörth, packten ihre Sachen, um mit dem Zug nach Italien zu fahren. Freiwillige Rückkehr? Das ist ein zynischer Ausdruck für das penibel geplante deutsche, rassistische System, welches Menschen zur schnellstmöglichen Ausreise zwingen soll. Die Fahrt nach Italien wurde gestoppt. So wie Deutschland Personen aus dem Globalen Süden aus dem Land schmeißen will, verbietet es ebenso die Bürokratie sie gehen zu lassen. Die Deutsche Bahn lies den Verkehr auf Gleisen um Donauwörth einstellen. Rassistische Reaktionen, dass es die Schuld der Geflüchteten sei, folgten hierauf.

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Süddeutsche Zeitung, 12.02.2018

Darf ein Land einer todkranken Mutter ihren Sohn wegnehmen?

Ein 18-Jähriger wird nach Armenien abgeschoben, obwohl Mutter und Vater in Deutschland schwer erkrankt sind. Der junge Mann ist der gesetzliche Betreuer seiner Mutter, doch wie seine Eltern war er nur geduldet. Vieles deutet darauf hin, dass die Behörden wussten, wie es der Mutter geht - und ihn trotzdem abschieben ließen.

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Sonntagsblatt, 12.02.2018

Aktion für afghanischen Flüchtling "Sami"

Das Schicksal eines Jugendlichen aus Afghanistan bewegt Schüler und Lehrer in Regensburg. Eine einzigartige Solidarisierungsaktion von Schülern für einen Mitschüler.

Mehr als 8 180 Menschen in Regensburg haben eine Petition unterzeichnet (bei Redaktionsschluss), die sich gegen die Abschiebung des 19-jährigen Flüchtlings ausspricht und dem Bayerischen Landtag vorgelegt werden soll. "Wir sind sehr betroffen von der Situation Samis, dessen Leben bedroht ist und der trotzdem in unserem Land keine Sicherheit und keinen Schutz findet", erklärte eine Gruppe von Schülern der staatlichen FOS/BOS vergangene Woche in Regensburg.

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Thruttig Wordpress, 10.02.2018

Air de Maizière-Flug Nr. 10

Nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan wohl am 20.2.18

Es geht weiter, auch unter der nur (noch) geschäftsführenden Regierung: Der Bayerische Flüchtlingsrat informierte gestern (9.2.18), dass die nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan voraussichtlich am Dienstag, den 20.2.18 stattfinden wird. Der Abflug-Flughafen sei bisher noch nicht bekannt.

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Nordbayern.de, 09.02.2018

Stadt klagt: Flüchtlingsmieten sind obszön hoch

Kommune reicht Kosten an anerkannte Asylbewerber und ans Jobcenter weiter

Pro Person fallen teilweise Mieten über 800 Euro an: Seit der Zustrom der Flüchtlinge deutlich abgenommen hat, versucht die Stadt überteuerte Unterkünfte möglichst schnell loszuwerden. Doch das ist enorme Herausforderung.

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Bayerischer Rundfunk/Dossier, 07.02.2018

Land außer Kontrolle?

Die Vereinten Nationen nennen Afghanistan inzwischen wieder ein Land im Krieg. Wegen seiner geostrategischen Lage wollen weltweit verschiedenste Länder Einfluss im Land. Als neutrale Friedensverhandler fallen sie dadurch aus.

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Süddeutsche Zeitung, 06.02.2018

Niedrigere Hürden für Flüchtlinge im Landkreis Ebersberg

Ob ein Flüchtling arbeiten darf oder ob er seine Tage damit verbringen muss, ohne Aufgabe in der Unterkunft herumzusitzen, das hängt auch vom Wohnort ab. Das haben Vertreter von Helferkreisen und auch der Bayerische Flüchtlingsrat in der Vergangenheit immer wieder beklagt. Gerade Letzterer hatte Ebersberg als Beispiel für einen besonders restriktiven Landkreis genannt, was die Erteilung von Arbeitsgenehmigungen für Flüchtlinge betrifft. Diese Meinung teilt zwar Landrat Robert Niedergesäß (CSU) grundsätzlich nicht. Dennoch hat er nun angekündigt, dass seine Mitarbeiter künftig mehr Großzügigkeit beweisen werden.

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Das Nürnberger Land, 04.02.2018

Einsatz für Ashot

Kundgebung gegen Abschiebung in Lauf

Über 150 Teilnehmer sind dem Aufruf von Parteien und Helferkreisen gefolgt und haben sich bei einer Kundgebung in Lauf mit der Flüchtlingsfamilie des nach Armenien abgeschobenen Ashot Aharonyan solidarisch erklärt.

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Nordbayern.de, 04.02.2018

Neuhaus zeigt Solidarität mit der Familie von Ashot

Helferkreis beteiligt sich an Demo gegen die Abschiebung des jungen Armeniers -

Rund 150 Menschen aus dem gesamten Landkreis Nürnberger Land demonstrierten am Samstagvormittag zwei Stunden lang gegen die Abschiebepraxis des Innenministeriums und besonders gegen die erzwungene Ausreise des Neuhausers Ashot Aharonyan nach Armenien.

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