Pressespiegel

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Presseartikel.

Süddeutsche Zeitung, 12.02.2018

Darf ein Land einer todkranken Mutter ihren Sohn wegnehmen?

Ein 18-Jähriger wird nach Armenien abgeschoben, obwohl Mutter und Vater in Deutschland schwer erkrankt sind. Der junge Mann ist der gesetzliche Betreuer seiner Mutter, doch wie seine Eltern war er nur geduldet. Vieles deutet darauf hin, dass die Behörden wussten, wie es der Mutter geht - und ihn trotzdem abschieben ließen.

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Sonntagsblatt, 12.02.2018

Aktion für afghanischen Flüchtling "Sami"

Das Schicksal eines Jugendlichen aus Afghanistan bewegt Schüler und Lehrer in Regensburg. Eine einzigartige Solidarisierungsaktion von Schülern für einen Mitschüler.

Mehr als 8 180 Menschen in Regensburg haben eine Petition unterzeichnet (bei Redaktionsschluss), die sich gegen die Abschiebung des 19-jährigen Flüchtlings ausspricht und dem Bayerischen Landtag vorgelegt werden soll. "Wir sind sehr betroffen von der Situation Samis, dessen Leben bedroht ist und der trotzdem in unserem Land keine Sicherheit und keinen Schutz findet", erklärte eine Gruppe von Schülern der staatlichen FOS/BOS vergangene Woche in Regensburg.

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Thruttig Wordpress, 10.02.2018

Air de Maizière-Flug Nr. 10

Nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan wohl am 20.2.18

Es geht weiter, auch unter der nur (noch) geschäftsführenden Regierung: Der Bayerische Flüchtlingsrat informierte gestern (9.2.18), dass die nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan voraussichtlich am Dienstag, den 20.2.18 stattfinden wird. Der Abflug-Flughafen sei bisher noch nicht bekannt.

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Nordbayern.de, 09.02.2018

Stadt klagt: Flüchtlingsmieten sind obszön hoch

Kommune reicht Kosten an anerkannte Asylbewerber und ans Jobcenter weiter

Pro Person fallen teilweise Mieten über 800 Euro an: Seit der Zustrom der Flüchtlinge deutlich abgenommen hat, versucht die Stadt überteuerte Unterkünfte möglichst schnell loszuwerden. Doch das ist enorme Herausforderung.

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Bayerischer Rundfunk/Dossier, 07.02.2018

Land außer Kontrolle?

Die Vereinten Nationen nennen Afghanistan inzwischen wieder ein Land im Krieg. Wegen seiner geostrategischen Lage wollen weltweit verschiedenste Länder Einfluss im Land. Als neutrale Friedensverhandler fallen sie dadurch aus.

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Süddeutsche Zeitung, 06.02.2018

Niedrigere Hürden für Flüchtlinge im Landkreis Ebersberg

Ob ein Flüchtling arbeiten darf oder ob er seine Tage damit verbringen muss, ohne Aufgabe in der Unterkunft herumzusitzen, das hängt auch vom Wohnort ab. Das haben Vertreter von Helferkreisen und auch der Bayerische Flüchtlingsrat in der Vergangenheit immer wieder beklagt. Gerade Letzterer hatte Ebersberg als Beispiel für einen besonders restriktiven Landkreis genannt, was die Erteilung von Arbeitsgenehmigungen für Flüchtlinge betrifft. Diese Meinung teilt zwar Landrat Robert Niedergesäß (CSU) grundsätzlich nicht. Dennoch hat er nun angekündigt, dass seine Mitarbeiter künftig mehr Großzügigkeit beweisen werden.

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Das Nürnberger Land, 04.02.2018

Einsatz für Ashot

Kundgebung gegen Abschiebung in Lauf

Über 150 Teilnehmer sind dem Aufruf von Parteien und Helferkreisen gefolgt und haben sich bei einer Kundgebung in Lauf mit der Flüchtlingsfamilie des nach Armenien abgeschobenen Ashot Aharonyan solidarisch erklärt.

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Nordbayern.de, 04.02.2018

Neuhaus zeigt Solidarität mit der Familie von Ashot

Helferkreis beteiligt sich an Demo gegen die Abschiebung des jungen Armeniers -

Rund 150 Menschen aus dem gesamten Landkreis Nürnberger Land demonstrierten am Samstagvormittag zwei Stunden lang gegen die Abschiebepraxis des Innenministeriums und besonders gegen die erzwungene Ausreise des Neuhausers Ashot Aharonyan nach Armenien.

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Bayerischer Rundfunk, 03.02.2018

Neue Erkenntnisse über Afghanistan-Abschiebungen

Exklusive BR-Informationen

Es gebe sichere Regionen in Afghanistan: So begründet die Bundesregierung immer wieder, warum sie nach wie vor Sammelabschiebungen dorthin durchführt. 68 Straftäter, Gefährder und sogenannte Identitätsverweigerer wurden zurückgebracht. Eine Analyse des Bayerischen Rundfunks hat ergeben: Auch Personen aus nicht-sicheren Regionen waren darunter.

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European Council on Refugees and Exiles, 02.02.2018

Op-ed: The Bamberg model and transit camp system in Germany

“We are refugees, not prisoners“, declared the group of asylum seekers living in the AEO Bamberg (Aufnahmeeinrichtung Oberfranken), the largest Bavarian deportation camp, in their press statement of 15 January 2018. Two days later they marched, accompanied by activist groups and people from other camps, from the AEO to the city hall to deliver a list of demands to the lord mayor of Bamberg. This petition and the situation it exposes deserves the wider attention of people in Germany, Europe and even beyond. Bamberg functions as a model of migration management in current German debates.

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