Süddeutsche Zeitung, 30.05.2018

Abschiebung von hochschwangerer Frau gescheitert

Am Mittwochmorgen wollten die niederbayerischen Behörden eine schwangere 21-Jährige aus Sierra Leone nach Italien abschieben. Die Frau soll sich am Münchner Flughafen so heftig gewehrt haben, dass die Polizei sie nicht ins Flugzeug setzte. Die Abschiebung sollte wenige Tage vor dem Beginn des Mutterschutzes der Frau stattfinden. Eine Überstellung nach Italien ist nun nicht mehr möglich. Denn der Mutterschutz gilt auch für Flüchtlinge - und das bedeutet im Behördenjargon ein "Abschiebehindernis" ab sechs Wochen vor dem Geburtstermin - im Falle der 21-Jährigen der 1. Juni.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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