Süddeutsche Zeitung, 08.03.2018

Hart erstrittener Schulbesuch

Nach einem Gerichtsbeschluss prüfen Bezirksregierungen Regeln für Flüchtlingskinder


Die Regierung von Oberbayern gibt den Widerstand auf: Künftig könnten weitere Flüchtlingskinder, die im Transitzentrum Manching bei Ingolstadt leben, doch in eine Regelschule gehen. Die Voraussetzung ist, dass sie gutes Deutsch sprechen, um sich am Unterricht beteiligen zu können. Hintergrund dieser Kehrtwende ist ein Richterspruch aus dem vergangenen Januar, der die bisherige Praxis der Regierung von Oberbayern in sechs Fällen für rechtswidrig erklärt hatte. Offenbar um weitere Klagen zu vermeiden, prüft die Regierung nun auch andere Fälle, in denen Familien beantragt hatten, dass ihre Kinder reguläre Schulen besuchen dürfen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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