taz, 30.05.2018

Schwangere wehrt sich erfolgreich

Eine Frau aus Sierra Leone ist im 8. Monat schwanger. Trotzdem sollte sie am Münchner Flughafen abgeschoben werden. Das konnte sie verhindern


Die 21-jährige Adama K., aus Sierra Leone geflüchtet, ist hochschwanger. Der 13. Juli ist der errechnete Geburtstermin ihres Kindes. Ab 1. Juni ist sie in Mutterschutz und kann von diesem Zeitpunkt an deshalb nicht mehr abgeschoben werden. Auf eine Weise, die beim Bayerischen Flüchtlingsrat „Fassungslosigkeit und Entsetzen“ hervorruft, sollte die Frau am Mittwoch und damit im letzten Moment mitsamt ihrem fünfjährigen Sohn nach Italien ausgeflogen werden. Ihr Fall ist ein Beispiel für die rigide Abschiebepolitik des Freistaats Bayern.

Quelle: taz

Den ganzen Bericht lesen >>>

Zurück