Pressemitteilungen

Hier finden Sie die Pressemitteilungen des Bayerischen Flüchtlingsrats. Pressemitteilungen von oder in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen werden extra gekennzeichnet.

10.12.2015

Zerrissene Schulfreundschaften im „gesamtstaatlichen Interesse“?

Balkanflüchtlinge aus ganz Bayern werden in die Bamberger ARE gebracht, um das große Lager endlich zu füllen – Kinder, die bisher in Bamberger Unterkünften wohnten, dürfen nicht mehr zur Schule

Freund statt Fremd Bamberg: Abschreckung von neuen Flüchtlingen und Aussonderung von Menschen aus Balkanstaaten sind Ziel und Zweck der ARE (Aufnahme- und Rückführungseinrichtung) auf dem Bamberger Konversionsgelände. Das macht sich nun auch in den Schulen bemerkbar, denn die Flüchtlingskinder aus sicheren Herkunftsstaaten hinterlassen derzeit überall in Bayern leere Schulbänke. Ihre Klassenkameraden und Freunde fragen nach, wo die Mädchen und Jungen abgeblieben sind, die noch vor kurzem neben ihnen im Klassenzimmer saßen und in der Pause auf dem Schulhof mit ihnen herumtollten

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03.12.2015

Sammeltransporte ins Balkan-Abschiebelager

Rücksichtslosigkeit der Behörden entsetzt Regensburg

Seit Dienstag herrscht in vielen Flüchtlingsfamilien in Regensburg die Angst. Wer aus Südosteuropa kommt und Asyl beantragt hat, soll jetzt ins Abschiebelager in Bamberg. Nicht nur Unterstützer und Sozialberatung, auch Anwälte und selbst das Verwaltungsgericht Bayreuth halten dieses Vorgehen für skandalös.

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02.12.2015

Wir sind überzeugt: „Wir können es schaffen!“

Erklärung von Ehrenamtlichen und Initiativen in der Flüchtlingsarbeit in Bayern

Erklärung von Ehrenamtlichen und Initiativen in der Flüchtlingsarbeit in Bayern anlässlich des bayernweiten Vernetzungstreffens Ehrenamtlicher in der Flüchtlingshilfe, organisiert vom Bayerischen Flüchtlingsrat
Samstag, 28.11.2015; Caritas Pirckheimer Haus in Nürnberg

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24.11.2015

Bayern will Abschiebungen nach Afghanistan durchsetzen

Der Landtag debattiert über Petitionen

Bayerischer Flüchtlingsrat: Einige CSU-Abgeordnete, allen voran der Integrationsbeauftragte der Staatsregierung Martin Neumeyer, hatten sich bislang für den Verbleib dieser Flüchtlinge eingesetzt, und sich gegen Abschiebungen nach Afghanistan ausgesprochen. Die Sitzung des Petitionsausschusses wird zum Lackmustest, ob diese Abgeordneten weiter Vernunft vor Parteiraison walten lassen.

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13.11.2015

Wir bleiben! Große Demonstration gegen Abschiebungen nach Afghanistan!

Initiative NAKO: Unter dem Motto „Stopp Abschiebungen nach Afghanistan“ ruft NAKO! für Samstag, den  14.11.2015 zu einer Demonstration in München auf. Die Initiative wurde 2012 von jungen afghanischen Flüchtlingen ins Leben gerufen, um gegen die vom Bayerischen Innenministerium veranlassten Abschiebungen zu demonstrieren. Am kommenden Samstag werden betroffene Afghanen*innen aus ganz Bayern und ihre Unterstützer*Innen im Rahmen einer Demonstration auf die skandalösen Beschlüsse hinsichtlich der Abschiebungen nach Afghanistan aufmerksam machen

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10.11.2015

Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Einladung zur Pressekonferenz in München am 12.11.2015

Bayerischer Flüchtlingsrat: Die Bundesregierung bereitet derzeit Abschiebungen nach Afghanistan vor. Betroffen sind rund 7000 Menschen aus Afghanistan, die mit einer Duldung in Deutschland leben, teilweise seit Jahren. Viele von ihnen sind hier zur Schule gegangen, haben eine Ausbildung begonnen oder hätten einen Ausbildungsplatz in Aussicht. Sie sind gut integriert und haben sich hier ein Leben aufgebaut.

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29.10.2015

Rechtswidrige Abschiebung in Bamberg / „CSU in die Schranken weisen!“

Populistische Politik des Freistaats gefährdet Rechtsstaatlichkeit und ernsthafte Lösungen

Bayerischer Flüchtlingsrat: „Der Fall zeigt, dass sich unsere Befürchtungen bestätigen. Asylsuchende aus den Balkan-Staaten haben in den Abschiebezentren kaum eine Möglichkeit, Rechtsmittel geltend zu machen“, kommentiert Alexander Thal, Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrats. „Die bayerische Staatsregierung lässt Abschreckung vor Recht gelten, auf Kosten der Flüchtlinge.“

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22.10.2015

Zum Besuch des Bundesinnenministers in Bamberg

Balkan-Flüchtlinge werden ohne individuelle Prüfung ihrer Asylanträge abgefertigt / Balkan-Sonderlager besser in reguläre Erstaufnahmeeinrichtungen umwandeln

"Balkan-Flüchtlinge werden in Bamberg und Manching massiv unter Druck gesetzt, schnellstmöglich wieder auszureisen. Eine gründliche Prüfung ihrer Asylanträge findet nicht mehr statt. Sie werden in Schnellverfahren abgefertigt, ohne eine wirkliche Chance zu haben, ihre Fluchtgründe vorzubringen und Rechtshilfe in Anspruch zu nehmen"

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16.10.2015

Auch Bundesrat beschließt Verfassungsbruch

Der Bayerische Flüchtlingsrat und weitere Flüchtlingsräte der Bundesländer kritisieren den Bundesrat, sich am offenen Verfassungsbruch zu beteiligen / „Die beschlossenen Gesetzesverschärfungen sind in höchstem Maße menschenfeindlich!“

Bayerischer Flüchtlingsrat: Viele der geduldeten Flüchtlinge sind bereits jetzt völlig verzweifelt angesichts ihrer Perspektivlosigkeit. Diese Verzweiflung wird noch weiter zunehmen, wenn man bei diesen Menschen die Daumenschrauben noch weiter andreht. Die Bereitschaft zur Ausreise wird dadurch trotzdem nicht steigen, denn die Menschen können nicht in ihre Herkunftsländer zurück. Die beschlossenen Verschärfungen sind deshalb in höchstem Maße menschenfeindlich. Wir werden betroffene Flüchtlinge dabei unterstützen, gerichtlich gegen diese verfassungswidrige Neuregelung vorzugehen

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15.10.2015

Verfassungswidrige Beschlüsse des Bundestags sind skandalös!

Der Bayerische Flüchtlingsrat und Flüchtlingsräte weiterer Bundesländer kritisieren die Abgeordneten des Bundestags für die Zustimmung zu den geplanten Asylrechtsverschärfungen / „Bundesrat muss verfassungswidrige Gesetzesänderungen stoppen“

Bayerische Flüchtlingsrat: „Der Bundestag hat heute beschlossen, die Verfassung zu brechen und den Anspruch auf ein menschenwürdiges Existenzminimum zu demontieren. Wir fordern den Bundesrat dazu auf, die Gesetzesverschärfungen zu blockieren! Keine Landesregierung, egal welcher Couleur, sollte sich wissentlich an der Aushöhlung der Grundrechte beteiligen!“

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