Abschiebelager Regensburg

Das „Transitzentrum“ in Regensburg befindet sich auf einem ehemaligen Kasernengelände im Stadtosten Regensburgs. In der unmittelbaren Umgebung befindet sich neben einem Wohnviertel hauptsächlich Industrie sowie weitere „Gemeinschaftsunterkünfte“.

 

Von 2015 bis Juli 2017 diente das Lager als Erstaufnahmeeinrichtung, welche mittlerweile einige hundert Meter weiter in andere teilweise neue Gebäude verlegt wurde. Seitdem ist es „Transitzentrum“, also Abschiebelager. Es wurde mittlerweile durch Container auf dem Gelände erweitert und bietet Platz für bis zu 800 Personen (bis zu 6 Menschen in einem Zimmer). Derzeit sind dort ca. 450 Menschen aus den Staaten Äthiopien, Nigeria und Moldawien untergebracht.

 

Im Zuge der Einrichtung eines Abschiebelagers wurde ein Sicherheitskonzept für den Stadtosten sowie eine Ombudsstelle eingerichtet, welche sich den Sorgen der Anwohner und Anwohnerinnen (eigentlich auch den Bewohnerinnen und Bewohnern) annehmen soll.

 

In Schwandorf gibt es eine Dependance des Regensburger Transitzentrums in der momentan ca. 80 Menschen aus Moldawien leben.

 

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Im Inneren des Lager werden die Zimmer mit Holzplatten getrennt.

 

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