Von häuslicher Gewalt betroffene Familie nach Abschiebung unterstützen!
Eine junge Familie flieht 2024 vor Verfolgung durch ihre gewalttätige Großfamilie nach Deutschland. Es drohten Zwangsverheiratung und häusliche Gewalt. Es gab bereits einen Femizid, außerdem hat die Großfamilie beste Behördenkontakte. Frau P., Frau S. und ihr Kind mussten das Land verlassen. Die erlebte Gewalt und die anhaltenden Morddrohungen führten bei Frau P. zu einer Depression und Suizidgedanken.
Die Klinik stellt kein ausreichendes Attest aus. Der Asylantrag wird abgelehnt, weil der Herkunftsstaat angeblich genug Schutz bietet und die psychische Erkrankung nicht anerkannt wird. So kommt es zur Abschiebung, bei der Frau P. eine Panikattacke erleidet und Polizeigewalt erfährt. Auch Frau S. erleidet, vor den Augen ihres kleinen Kindes, Verletzungen durch die Polizei, als sie ihrer engen Verwandten helfen wollte.
Seit der Abschiebung hält sich Frau P. versteckt und versucht, über die Runden zu kommen. Ständig ist sie in Angst, dass ihre Großfamilie von ihrer Rückkehr ins Land erfährt und die Morddrohungen in die Tat umsetzt. Trotzdem versucht sie weiter Deutsch zu lernen, um mit einem Ausbildungsvisum zurück nach Bayern zu kommen.
Finanzielle Unterstützung zur Sicherung ihrer Grundbedürfnisse erhält Frau P. nur durch Unterstützer:innen in Deutschland. Aufgrund der Umstände um die Abschiebung ihrer engen Verwandten, ist Frau S., die mit ihrem Kind weiterhin im Nürnberger Land wohnt, von Polizeirepression betroffen. Dafür benötigt Frau S. Unterstützung bei den Kosten für die anwaltliche Vertretung.
Das Netzwerk ihrer Unterstützer:innen kämpft seit der Abschiebung von Frau P. gemeinsam mit Anwält:innen und der Unterstützung des Bayerischen Flüchtlingsrats für die Rückholung und die Unterstützung der Kleinfamilie. Dafür fallen Anwalts- und Versorgungskosten an, die wir mit diesem Spendenaufruf decken wollen.
*Aufgrund der enormen Bedrohung durch die Großfamilie dürfen die Aufenthaltsorte nicht bekannt werden. Der Spendenaufruf wird daher so anonym wie möglich gehalten, um sie zu schützen.
