Einzelfälle

Verweigerte Arbeits- und Ausbildungserlaubnisse, Tricks und Täuschungen bei Sozialleistungen, Familientrennungen bei der Abschiebung, rechtswidrige Überstellungen in andere EU-Länder, Übergriffe von Polizei und Sicherheitsdiensten, jahre- bis jahrzentelange Unterbringung in bayerischen Flüchtlingslagern – es gibt kaum etwas, was Haupt- und Ehrenamtliche in ihrer Beratungsarbeit noch nicht erlebt haben.

Fairerweise muss man eingestehen, dass vielen Geflüchteten dank der großen Unterstützung von Haupt- und Ehrenamtlichen ein guter Neustart in Bayern gelingt. Daran können sie auch die bayerischen Behörden mit ihren Erschwernissen und Schikanen nicht hindern.

Beim Bayerischen Flüchtlingsrat melden sich jedoch diejenigen Geflüchteten und ihre Unterstützer*innen, die in die Mühlen der bayerischen Behörden geraten und dort zerrieben werden.

Mit menschlichem Umgang und fairem Behördenhandeln müssen Geflüchtete in Bayern auch nicht unbedingt rechnen. Die bayerische Staatsregierung greift mit eigenen Weisungen an die zuständigen Ausländerbehörden und Sozialämter tief in die Anwendung des Bundesrechts ein und legt die Gesetze immer zu Ungunsten der Geflüchteten aus. Zudem hat sie ein Abschiebelandesamt mit sagenhaften 1000 Personalstellen geschaffen. Dieses Amt ist dafür zuständig, Geflüchtete zur freiwilligen Ausreise zu nötigen, Abschiebungen in alle Herkunftsländer zu organisieren und den politischen Willen der Staatsregierung nach steigenden Abschiebezahlen zu erfüllen.

Um einen Einblick in seine Arbeit zu geben, berichtet der Bayerische Flüchtlingsrat auf diesen Seiten über besonders herausragende Einzelfälle. Mit Zustimmung der Betroffenen zeigen wir die Härte der Behördenentscheidungen auf und bitten Sie einzelfallbezogen um Unterstützung!

Zugang zum begrenzten Beratungsangebot des Bayerischen Flüchtlingsrats finden Sie hier.