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Veranstaltungsreihe: Nach dem Fall Afghanistans

Eine Veranstaltungsreihe von Bayerischem Flüchtlingsrat, Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern/Kurt-Eisner-Verein, Campus di Monaco, Bellevue di Monaco und PRO ASYL. Graphik ist von Shamsia Hassani: https://www.shamsiahassani.net/

Der Rückzug der westlichen Truppen aus Afghanistan hinterlässt einen Scherbenhaufen. Angetrieben vom amerikanischen Interesse an einem schnellen Ende wurde die afghanische Gesellschaft sich selbst überlassen.

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Jedes Menschenleben zählt!

Pressemitteilung zur Demonstration „Freiheit für Afghanistan“ am 23.10.21 um 16:00 am Odeonsplatz München

Offiziell heißt es, dass die Taliban die Menschenrechte achten, Sicherheitskräfte und ehemals mit ausländischen Mächten Zusammenarbeitende nicht verfolgen und keine:n aufgrund seiner:ihrer religiösen und politischen Einstellung bestrafen. Menschen aus Afghanistan berichten gleichzeitig von Verfolgungen, Hinrichtungen, eingesperrten Mädchen und Frauen, geschlossenen Schulen für Mädchen und vielem mehr.

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Protest: Evakuierung und Aufnahme von Afghan:innen in Bayern

Am Montag, den 13.09.2021, veranstaltete der Bayerische Flüchtlingsrat eine Protestaktion gegen die Verantwortungslosigkeit der bayerischen Staatsregierung.
Seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan gehen unzählige Anrufe und Emails mit Hilferufen beim Bayerischen Flüchtlingsrat ein. Viele Afghan:innen, die in Bayern leben, versuchen, ihre Familienangehörigen zu retten und suchen verzweifelt nach Möglichkeiten, sie aus Afghanistan zu evakuieren. Doch niemand in Deutschland will dafür zuständig sein.
Die bayerische Staatsregierung geht komplett auf Tauchstation. Auf Nachfrage des Bayerischen Flüchtlingsrats erklärt das bayerische Innenministerium, dass die Aufnahme von gefährdeten Personen aus Afghanistan alleinige Sache des Bundes sei.

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„Rettet unsere Familien!“

Flüchtlingsrat fordert Aufnahme und Unterstützung für afghanische Familienangehörige / Ansprechstelle und Evakuierung jetzt!

Wir fordern die bayerische Staatsregierung dringend auf, sofort eine Ansprechstelle für bayerische Bürger:innen zu schaffen, die ihre Angehörigen aus Afghanistan herausholen wollen, egal ob sie deutsche oder afghanische Pässe haben. Im Weiteren muss das bayerische Innenministerium schnell die Evakuierung der Familienangehörigen und die Aufnahme weiterer bedrohter Personen über ein Landesaufnahmeprogramm organisieren. Zudem müssen jetzt in Bayern lebende Afghan:innen mit Duldung, die auf absehbare Zeit nicht nach Afghanistan zurückehren können, schnell Zukunftsperspektiven erhalten!

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Jetzt handeln!

Solidarität, Evakuierung und Aufnahme von Afghan:innen in Bayern

Afghanische Geflüchtete sind auch in Bayern in großer Angst um ihre Angehörigen in Afghanistan. Hier werden sie von den Behörden völlig alleine gelassen, niemand unterstützt sie dabei, ihre Familienmitglieder vor den Taliban zu retten. Wir fordern von der Bayerischen Staatsregierung, jetzt zu handeln! Sie muss endlich Verantwortung übernehmen.

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Gefährdete Afghaninnen und Afghanen weiter aufnehmen

Bundes- und Landesaufnahmeprogramme sind nötig!

Vor zwei Wochen, am 26. August 2021, ist die deutsche Evakuierungsaktion aus Afghanistan nach der
Machtergreifung der Taliban eingestellt worden. Viele gefährdete Menschen sitzen aber mit ihren
Familien immer noch in Afghanistan fest: Mitarbeitende lokaler Partnerorganisationen und deutscher
Organisationen, Frauenrechtsverteidiger*innen und Menschenrechtsaktivist*innen, Journalist*innen,
bei Subunternehmen beschäftigte Ortskräfte und Regierungsangestellte, die für einen
demokratischen Staat und eine unabhängige Justiz eingetreten sind.

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Bayerische Behörde schürt Angst vor Abschiebungen nach Afghanistan

Zentrale Ausländerbehörde Schwaben verweigert Arbeitserlaubnisse, da Abschiebungen nach Afghanistan nur vorübergehend ausgesetzt seien / Flüchtlingsrat: Realitätsverlust im Amt!

Die ZAB Schwaben könnte großzügig und unbürokratisch Arbeits- oder Ausbildungserlaubnisse erteilen, um Menschen Zukunftsperspektiven zu geben, die noch viele Jahre bei uns bleiben werden. Doch stattdessen schürt sie bei geduldeten Afghanen völlig unnötig Panik vor der Abschiebung. Die ZAB Schwaben leidet ganz offensichtlich unter Realitätsverlust. Wären da keine gutbezahlten Jurist:innen tätig, könnte man noch Unwissenheit unterstellen. Doch dieses ablehnende und ignorante Behördenhandeln wirkt fast so, als hätte jemand daran sadistische Freude. Abschiebungen nach Afghanistan waren schon vor der Machtübernahme durch die Taliban akut lebensbedrohlich, jetzt sind sie es erst recht!

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Flüchtlingsräte fordern Aufnahme, Familiennachzug und Bleiberecht für Afghan*innen

Gemeinsame Pressemitteilung der Landesflüchtlingsräte Auf ihrer diesjährigen Herbstkonferenz haben sich die Flüchtlingsräte der Bundesländer und PRO ASYL mit den geflüchteten und auf der Flucht befindlichen Menschen aus Afghanistan solidarisiert. Neben der Aufnahme der so genannten Ortskräfte fordern wir die Ermöglichung des Familiennachzugs und das Bleiberecht für die bereits in Deutschland lebenden Afghan*innen. Tausende Afghan:innen wenden […]

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