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Bayerische Bischöfe fordern sofortigen Abschiebestopp

„Die bayerischen Bischöfe fordern die politisch Verantwortlichen […] auf, Abschiebungen bis auf Weiteres auszusetzen“ / Bayerischer Flüchtlingsrat schließt sich den katholischen Bischöfen uneingeschränkt an

Nicht nur Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen, sondern auch die evangelische Landeskirche und nun auch die bayerischen katholischen Bischöfe fordern einen sofortigen Abschiebestopp aufgrund der Corona-Pandemie. Die sich selbst als christlich verstehende Regierungspartei CSU sollte sich diese Forderung zu eigen machen und umgehend einen sofortigen Abschiebestopp beschließen. Die bayerischen Bischöfe haben der CSU gründlich die Leviten gelesen. Die CSU sollte sich jetzt auf ihre christlichen Werte besinnen, an die sie von beiden Kirchen eindringlich erinnert wurde, und bis auf Weiteres alle Abschiebungen stoppen!

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Projekt Leuchtenfeld

Eine Kunstinstallation: Leuchtenfeld aus Schwimmwesten geflüchteter Menschen

Die Installation mit Leuchten aus Schwimmwesten-Stoff geflüchteter Menschen soll auf das Thema Flucht und die damit verbundenen sozialen Brennpunkte in Europa aufmerksam machen. Seit längerem beschäftigen sich zahlreiche Blumenthaler sowie der Künstler Heinsdorff mit der Frage, wie man sich – scheinbar weit entfernt von den Flüchtlingslagern rund um das Mittelmeer – effektiv engagieren kann. Mit Spendensammlungen und Informationen konnte die Gemeinschaft in den letzten Jahren bereits das Lager Moria in Griechenland unterstützen. Seit Corona hat sich nicht nur die wirtschaftliche Situation in Europa drastisch verschlechtert sondern ebenso die Lebensumstände für Geflüchtete aus Krisen- und Armutsgebieten in den Lagern. Und nach wie vor ertrinken zahlreiche Menschen im Mittelmeer. In Signalfarben leuchtende Schwimmwesten sind dafür zum Symbol geworden.

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Innenministerium will ANKER-Zentrum Bamberg verlängern

Innenminister Herrmann will ANKER-Zentrum Bamberg über 2025 hinaus betreiben / Flüchtlingsrat: Stadt Bamberg muss sich widersetzen und dezentrale Unterbringung fordern

Unsere Erfahrung zeigt, dass es nichts Stabileres als Provisorien gibt. Die Stadt Bamberg muss deshalb unmissverständlich auf die Einhaltung des Vertrags mit der bayerischen Staatsregierung bestehen. Gerade das hiesige Sammellager hat eindringlich gezeigt, was es mit Geflüchteten anrichtet, die dort längere Zeit untergebracht sind. Die Stadt muss auf die Schließung dieses Lagers drängen und sich für eine dezentrale Unterbringung einsetzen. Das wäre ein großer Fortschritt für die betroffenen Geflüchteten und die einzige Chance, das Gelände als städtisches Entwicklungsgebiet nutzen zu können!

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Abschiebung nach Armenien

Bayern schob am 23.02.2021 schwerstkranke Senior:innen und Familien mit kleinen Kindern nach Armenien ab

Wie berichtet wurden am 23.02.2021 Geflüchtete mit einem Sammelcharter nach Armenien abgeschoben. Nach Angaben des Abschiebelandesamts befanden sich 32 Geflüchtete an Bord der Maschine, 14 weiblich, 18 männlich, das jüngste Kind ein Jahr, der älteste 81 Jahre alt. Dem Bayerischen Flüchtlingsrat sind mehrere dramatische Fälle bekannt, darunter Senior:innen, die scher erkrankt sind, ein Mann erlitt einen Herzinfarkt und musste in einer Münchner Klinik notoperiert werden.

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Anhörungen zur Identitätsklärung durch eine senegalische Delegation

Warnung: Es gibt Hinweise, dass in den nächsten Tagen, bis voraussichtlich 14. März 2021, Anhörungen zur Identitätsklärung einer senegalischen Botschaftsdelegation in der Zentralen Ausländerbehörde in München, stattfinden sollen. Für weitere Informationen gibt es Warnhinweise auf englisch und französisch. Warning: There will be a mass hearing by Officials of the Republic of Senegal in Zentrale Ausländerbehörde […]

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Herzinfarkt bei Sammelabschiebung nach Armenien!

Bayern schiebt schwerstkranke Senior:innen nach Armenien ab| Mann erleidet Herzinfarkt am Münchner Flughafen | Bayerischer Flüchtlingsrat: Behörde macht sich der fahrlässigen Körperverletzung im Amt schuldig

Die Praxis zum Umgang mit ärztlichen Attesten ist ein riesen Skandal. Menschen werden qua Gesetz „gesund“ gestempelt. Die Behörden wischen regelmäßig fachärztliche Atteste über schwere Krankheiten leichtfertig vom Tisch, weil sie den hohen gesetzlichen Anforderungen angeblich nicht genügen. Dies ist lebensgefährlich! Behörden müssen bei Verdacht auf erhebliche Krankheiten eigenständige Ermittlungen von Amts wegen einleiten, um Gesundheitsgefährdungen auszuschließen. Dass das nicht passiert ist, offenbart ein höchst fahrlässiges Verhalten der zuständigen Ausländerbehörde und grenzt an Körperverletzung im Amt!

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Demonstration gegen Abschiebungen

Wann: Sonntag, 07.03.2021, 14 Uhr Start: MariahilfplatzAbschluss: Staatskanzlei, ca. 16:30 Uhr Seit Dezember 2020 hat Deutschland die monatlichen Sammelabschiebungen ins Kriegsgebiet Afghanistan fortgesetzt. Auch in andere Länder wie Nigeria, Äthiopien, Gambia, Kosovo, Armenien und Pakistan wurde in den letzten Monaten abgeschoben. Während das Auswärtige Amt Reisewarnungen ausspricht und sich die humanitären Bedingungen in vielen Ländern […]

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