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Kundgebung: Solidarität mit Geflüchteten

Weitere Infizierungen stoppen - Lagerpflicht abschaffen! Regensburg | Do, 30.07.2020 | 15.00 - 16.00 Uhr | Emmeramsplatz 8

Unter dem Motto „Solidarität mit Geflüchteten – weitere Infizierungen stoppen – Lagerpflicht abschaffen!“ rufen das Bündnis gegen Abschiebelager, BI Asyl und Seebrücke Lokalgruppe Regensburg am Donnerstag, 30.07.2020 zur Kundgebung auf.

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Corona und der Bankrott der Lagerunterbringung

Podium zur aktuellen Situation von Geflüchteten in Deutschland

Corona trifft nicht alle gleich – geflüchtete Menschen sind eine der besonders vulnerablen Gruppen, die von den Geschehnissen der letzten Monate am stärksten getroffen werden. Wir wollen uns damit auseinandersetzen, wie es Geflüchteten, die in Gemeinschafts-unterkünften und ANKER-Zentren leben, aktuell geht.

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Abschiebung nach Pakistan

Warnung: Es gibt Hinweise auf die nächste Sammelabschiebung nach Pakistan am Di, 14.07.2020

Warnung: Es gibt Hinweise auf die nächste Sammelabschiebung nach Pakistan am Di, 14.07.2020 Mittlerweile finden Sammelabschiebungen auch nach Pakistan statt. Seit Dezember 2017 gab es unregelmäßig Abschiebeflüge von Deutschland nach Pakistan. Unter anderem ging am 6. Dezember 2017 ein Abschiebeflug nach Pakistan. Es wurden knapp 40 Männer von Deutschland nach Pakistan abgeschoben – betroffen waren […]

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Nach Gewaltvorwürfen: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Securitychef im ANKER-Zentrum Bamberg

Bayerischer Flüchtlingsrat fordert sofortige Entlassung der Sicherheitsdiensfirma Fair Guards Security aus dem Bamberger ANKER-Zentrum

Wir sehen, dass die Abschottung der Bayerischen Lager für Geflüchtete dazu führt, dass Gewalt gegen die Bewohner*innen nur schwer aufgedeckt werden kann und nicht adäquat nachverfolgt wird. Sicherheitsdienst und Regierung arbeiten hier so eng zusammen, dass eine Aufarbeitung der Problematik nicht erwünscht ist. In Bamberg kommt hinzu, dass sogar die Führungsebene des dort arbeitenden Sicherheitsdienstunternehmens in die Gewalt gegen Geflüchtete verstrickt istBereits seit 2017 gibt es immer wieder Berichte über gewaltsames und rassistisches Verhalten von Mitarbeitenden von Fair Guards Security gegenüber Geflüchteten. Diese Firma weiter zu beschäftigen ist nicht mehr haltbar. Aus diesem Grund fordern wir die sofortige Entlassung des Sicherheitsdienstunternehmens Fair Guards Security aus dem ANKER-Zentrum Oberfranken und eine Abschaffung der gewaltbegünstigenden Massenunterkünfte.

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Anklage gegen Bürgerasylaktivisten

Bayerischer Flüchtlingsrat erklärt sich solidarisch mit dem angeklagten Menschenrechtsaktivisten Hagen Kopp

Am 16. Juli soll vor dem Gericht in Alzenau der Prozess gegen den kein-mensch-ist-illegal-Aktivisten Hagen Kopp aus Hanau stattfinden. Angeklagt ist er wegen „öffentlicher Aufforderung zu Straftaten“. Ihm wird zur Last gelegt, dazu aufzurufen von Abschiebung bedrohten Menschen Bürgerinnenasyl zu gewähren und sie auch notfalls zu verstecken. Hagen Kopp ist in der bundesweiten Initiative „Aktion Bürgerinnenasyl“ aktiv, sein Name steht im Impressum auf der Website.

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Nürnberger Ausländerbehörde soll menschenfreundlicher werden

Wohlfahrtsverbände und Menschenrechtsorganisationen verfassen offenen Brief an den Nürnberger Stadtrat

Der Nürnberger Ausländerbehörde steht voraussichtlich ein Wechsel bevor: Olaf Kuch, der die Behörde aktuell leitet, soll zum Stadtrechtsdirektor befördert werden, weshalb die Leitungsstelle vakant wird. Die Ausländerbehörde Nürnberg war bisher bekannt für ihre besonders harten Entscheidungen sowie eine restriktive Auslegung des Asyl- und Aufenthaltsgesetzes.

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Bayerischer Flüchtlingsrat begrüßt Ermittlungen zur Security-Gewalt im ANKER-Zentrum Bamberg

Von angeblich deeskalierendem Verhalten beim Bamberger Sicherheitsdienst keine Spur

Spätestens seit 2017 gibt es regelmäßig Vorwürfe gegenüber der Sicherheitsdienstfirma Fair Guards Security wegen Gewalt gegenüber GeflüchtetenWir haben mehrere Fälle dokumentiert, in welchen Bewohnerinnen und Bewohner des Lagers von gewaltsamen Übergriffen berichtet haben. In den wenigsten Fällen wurde Anzeige erstattet, da die Geflüchteten Angst vor weiteren gewaltvollen Konsequenzen durch den Sicherheitsdienst haben. Wenn Anzeige erstattet wurde, dann liefen die Ermittlungen ins Leere. Auch die Regierung von Oberfranken hat die Hinweise regelmäßig ignoriert. Dass nun Ermittlungen eingeleitet wurden, begrüßen wir sehr. Wir hoffen, dass jetzt Bewegung in die Sache kommt, den Betroffenen endlich geglaubt wird und die Verantwortlichen zur Rechnung gezogen werden!

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