Workshop für Ehrenamtskoordinator*innen

Der Bayerische Flüchtlingsrat lädt Ehrenamtskoordinator* innen aus Bayern zu dem Workshop „Zwischen den Stühlen - Standpunkte im Spannungsfeld der Ehrenamtskoordination“ ein.

Zusammen wollen wir die Entwicklungen seit Herbst 2015 reflektieren und anhand der von Ihnen gesetzten Schwerpunkte individuelle und gemeinsame Standpunkte herausarbeiten, die für die Koordination von ehrenamtlicher Flüchtlingsarbeit von Bedeutung sind. Der Workshop soll dazu dienen, sich auszutauschen und zu vernetzen, sowie gemeinsame Ziele und Handlungsbedarfe in der Rolle der Ehrenamtskoordination zu definieren.

 

Wo: Caritas-Pirckheimer-Haus (Königstr. 64, 90402 Nürnberg)

Wann: 22.Mai 2017 von 10:30 bis 17 Uhr

 

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Ausführliche Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie hier >>>

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Vor Ort Projektes es Bayerischen Flüchtlingsrates statt und in Kooperation mit der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus

 

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Veranstaltungsankündigung: Informationsabend für afghanische Geflüchtete

 

Flüchtlinge aus Afghanistan sind von Abschiebung bedroht - viele erhalten zur Zeit ihren abgelehnten Asylantrag. Unklar ist oft, wer überhaupt von der Abschiebung bedroht ist und welche rechtlichen Möglichkeiten es noch gibt, doch noch eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen. Rechtsanwältin Iris Ludwig wird die Teilnehmer/innen über das Asylverfahren informieren und rechtliche Optionen erklären, die bei einem negativen Ausgang des Asylverfahrens möglich sind. Es werden praktische Hinweise zum Asylverfahren, zu Anträgen auf Aufenthaltserlaubnis bei langem Aufenthalt in Deutschland, zu Folgeanträgen und Tipps im Umgang mit Behörden sowie Informationen zu Abschiebungen gegeben. Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an ehrenamtliche Helfer/innen und an afghanische Geflüchtete und wird in Dari übersetzt.

Die Rechtsanwältin wird während der Veranstaltung keine Einzelfallberatung machen und auch keine Mandate annehmen. Es können nur allgemeine Hinweise und Informationen erklärt werden.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising und des Bayerischen Flüchtlingsrats. Sie wird von der Erzdiözese München und Freising gefördert.

 

 

Wann: Freitag, 5. Mai 2017, 18.30-21.00 Uhr

Wo: Kardinal-Döpfner-Haus, Domberg 27, 85354 Freising

Eintritt frei

Anmeldungen bitte bis zum 2. Mai an info@bildungszentrum-freising.de

Update: 14 Afghanen nach Kabul abgeschoben - darunter drei Personen aus Bayern

Die mittlereweile 5. Sammelabschiebung nach Afghanistan ist am Montag, 24.04.2017, vom Münchner Flughafen aus gestartet.

 

Betroffen waren deutschlandweit 14 Afghanen, darunter drei Personen aus Bayern. Einer der jungen Männer kam aus München, einer aus Nürnberg und einer aus dem Großraum Nürnberg. Die betroffenen Personen hatten zum Teil eine feste Arbeit oder wollten heiraten.

Der Bayerische Flüchtlingsrat fordert das sofortige Ende aller Abschiebungen nach Afghanistan und ein Bleiberecht für alle afghanischen Geflüchteten!

Hier finden Sie Informationen und Materialen zur Kampagne not safe - Keine Abschiebungen nach Afghanistan, zur Situation afghanischer Geflüchteter sowie laufende und vergangene Aktionen gegen Abschiebungen nach Afghanistan.

Zur Facebookseite der Kampagne >>>
Die Kampagnenbeschreibung in Dari und Englisch >>>

 

Wer betroffen sein könnte und welche Möglichkeiten es gibt, wird hier erläutert >>>

Information against the fear (Dari) >>>

Information against the fear (Paschtu) >>>

 

Medienberichte:

Abschiebungen nach Kabul: Christlich-Soziale Familientrennung (Bayerischer Flüchtlingsrat, 25.04.2017)

14 abgelehnte Asylbewerber nach Kabul abgeschoben (Zeit online, 25.04.2017)

Die fünfte Sammelabschiebung nach Afghanistan (Bayerischer Flüchtlingsrat, 24.04.2017)

Politischer und menschlicher Skandal (Bayerischer Rundfunk, 24.04.2017)

Münchner demostrieren gegen Abschiebung nach Afghanistan (TZ, 24.04.2017)

Aufruf zur Demo: Perspektiven schaffen!

Die SMV der Berufsschule zur Integration München ruft am 27.04.2017 zur Demonstration "Perspektiven schaffen" in München auf. Ihr Protest richtet sich gegen die restriktive Vergabe von Arbeits- und Ausbildungsgenehmigungen.

 

Immer weniger geflüchtete SchülerInnen in Bayern bekommen eine Chance auf berufliche Beteiligung. Deshalb erklären sich Münchner Schülerinnen und Schüler solidarisch und fordern:
- das Recht auf Arbeit und Ausbildung für alle Schülerinnen und Schüler
- die Anwendung der 3+2 Regelung des bundesweiten Integrationsgesetzes unabhängig vom Herkunftsland
- keine Abschiebung während Schulde und Ausbildung
Zeigt auch ihr euch solidarisch und kommt zur Demo!

Die Demo beginnt am Donnerstag, 27.04.2017 um 15.00 Uhr an der Luisenstraße Ecke Elisenstraße vor dem "roten Ring" am alten Botanischen Garten
Abschlusskundgebung um 16.30 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz

Mahnwache in der Münchner Innenstadt

Der Bayerische Flüchtlingsrat ruft gemeinsam mit AGABY e.V., Refugio München, GEW, IG - InitiativGruppe e.V. und der SchlaU-Schule dazu auf, ein deutliches Zeichen zu setzen GEGEN die Abschiebungen nach Afghanistan und in andere Kriegsgebiete, sowie GEGEN Arbeits- und Ausbildungsverbote für Geflüchtete.

Vom 11. April bis zum 25. Juli 2017 findet deshalb jeden Dienstag von 18.00 - 19.00 Uhr in der Innenstadt eine Mahnwache statt.

Wir bitten Euch, diese Information an möglichst viele Menschen weiterzugeben und laden euch dazu ein, gemeinsam mit uns die Reihe der Mahnwachen am Dienstag den 11. April 2017 am Karlsplatz/Stachus zu starten.

Zur Facebookveranstaltung >>>

Monitoring zur derzeitigen Qualität der Anhörungen durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Zwischenstand: Monitoring zur derzeitigen Qualität der Anhörung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Die Anhörung ist das zentrale Element des Asylverfahrens. Anhand der vorgetragenen Umstände und persönlichen Gründe für die Flucht, wird über den Asylantrag in Deutschland entschieden. In den vergangenen Monaten erreichen uns zunehmend Berichte über strukturelle Mängel sowie Probleme während der Anhörung.
Um diese Schwachstellen bei der Anhörung ausfindig zu machen und zu dokumentieren, hat der Bayerische Flüchtlingsrat ein Beschwerdeformular erstellt. Das Beschwerdeformular sowie eine erste Zwischenauswertung finden Sie hier >>>

 

Leitfaden und Informationen zur Anhörung

Leitfaden des Niedersächsischen Flüchtlingsrats zur Anhörung >>>

Kurzes Video zur Anhörungsvorbereitung in mehreren Sprachen >>>

Anhörungsbegleitung durch Arrival Aid >>>

Auch die Refugee Law Clinic bietet in verschiedenen Orten Beratung an.

 

Unterstützen Sie uns bei der Ermittlung von Problemen in Zusammenhang mit der Anhörung und schildern Sie uns Ihre Erlebnisse! Das Beschwerdeformular finden Sie hier >>>

 

Bitte beachten Sie, dass es sich bei unserem Angebot vorrangig um ein Monitoring handelt und keine offizielle Beschwerde im Einzelfall ersetzen kann.

 

Was tun bei einem negativen Bescheid

Was können Sie tun, wenn Sie einen negativen Bescheid vom BAMF oder eine Abschiebungsandrohung erhalten? Hier finden Sie einige Hinweise.

 

Die Hinweise als PDF:

deutsch

persisch

englisch

spanisch

französisch

 

Kundgebung gegen die Sammelabschiebung nach Afghanistan

Am kommenden Montag ist die mittlerweile 4. Sammelabschiebung nach Afghanistan angesetzt. Auch diesmal startet der Flieger vom Münchner Flughafen. Wir wollen und können das nicht einfach so hinnehmen. Die humanitäre Situation in Afghanistan ist immer noch katastrophal! Deshalb kommt Alle zur Kundgebung gegen die Sammelabschiebung zum Münchner Flughafen.

Kommt und unterstützt den Protest
Afghanistan is not safe! – keine Abschiebungen nach Afghanistan!

 

Kundgebung
Flughafen München, MAC-Forum
Montag 27.3.2017, 19.00 Uhr

 

zur Facebookveranstaltung >>>

Medienberichte  

Ärzteorganisation rügt Verstöße gegen hippokratischen Eid (IPPNW, 28.03.2017)

Durchsetzbarkeit zählt, der Rechtsstaat scheitert (Bayerischer Flüchtlingsrat, 28.03.2017)

Erneut Afghanen abgeschoben (Tagesschau, 28.03.2017)

15 Männer mit weiterem Sammelflug abgeschoben (Die Zeit, 28.03.2017)

Vierte Sammelabschiebung nach Afghanistan (Deutsche Welle, 28.03.2017)

Innenminister verteidigt Abschiebung (Bayerischer Rundfunk, 28.03.2017)

Menschenkette für afghanische Geflüchtete (Bayerischer Rundfunk, 26.03.2017)

Wieder Abschiebungen von München aus (Abendzeitung, 24.03.2017)

Abschiebungen nach Afghanistan - Warnhinweise und Informationen

Flüchtlinge aus Afghanistan sind von Abschiebung bedroht - jedoch nicht alle, die Mehrheit von ihnen ist vor der Abschiebung sicher. Mit seinen Warnhinweisen klärt der Bayerische Flüchtlingsrat auf, wer überhaupt von der Abschiebung bedroht ist und welche rechtlichen Möglichkeiten es noch gibt, doch noch eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen.
Abschiebungen nach Afghanistan - Warnhinweise und Informationen >>>

Information against the fear (Dari) >>>

Information against the fear (Paschtu) >>>

Weitere Informationen zu möglichen Asylfolgeanträgen finden Sie in einer Stellungnahme von Rechtsanwalt Hubert Heinhold
Heinhold: Afghanistan Abschiebungen und Folgeantrag >>>

Den Drohbrief des Bayerischen Sozialministeriums an die Wohlfahrtsverbände in Bayern finden Sie hier >>>

Medienberichte:  

Abschiebungen in Bayern vereitelt? (Fokus Online, 17.03.2017)

Empörung über Sozialministerium (Süddeutsche Zeitung, 08.03.2017)

Asylsozialberatung: Was dürfen die Flüchtlingsberater? (Bayerischer Rundfunk, 08.03.2017)

Ministerium mahnt Wohlfahrtsverbände (Süddeutsche Zeitung, 07.03.2017)

Sozialministerium droht Wohlfahrtsverbänden (Bayerischer Rundfunk, 07.03.2017)

Sozialministerium wird nervös und droht den Wohlfahrtsverbänden, den Geldhahn zuzudrehen (Bayerischer Flüchtlingsrat, 07.03.2017)

Kirchenasyl nicht strafbar

Auch in Bayern gewähren PfarrerInnen nach reiflicher Gewissensentscheidung Flüchtlingen den Schutz eines Kirchenasyls. Sie stellen damit ein Korrektiv der deutschen Behörden dar, weil sie menschenunwürdige Entscheidungen in Härtefällen hinterfragen und Zeit verschaffen, um eine gütliche Einigung mit den Behörden zu erreichen. Zu diesem Vorgehen gibt es Absprachen zwischen den Kirchen und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und auch die Innenminister von Bund und Bayern haben erklärt, das Kirchenasyl zu respektieren.
Doch nun werden immer mehr Fälle bekannt, in denen bayerische Staatsanwaltschaften Ermittlungsverfahren gegen PfarrerInnen wegen Beihilfe zum illegalen Aufenthalt einleiten. Auch Bayerns Justizminister Winfried Bausback erklärt unter Verweis auf die aktuelle Rechtslage, dass dies nun einmal strafbar sei und die Staatsanwaltschaften deshalb ermitteln müssten.
Die aktuelle Rechtslage gibt dies jedoch gar nicht her: Die PfarrerInnen melden die Kirchenasyle selbst bei den Behörden, damit diese wissen, wo sich die Flüchtlinge aufhalten. Flüchtlinge im Kirchenasyl können sich deshalb gar nicht des illegalen Aufenthalts strafbar machen, somit ist auch eine Beihilfehandlung gar nicht möglich.

Die CSU ist stolz auf die christliche Prägung Bayerns. Dass jedoch gerade hier gegen praktizierende Christinnen und Christen ermittelt wird, weil sie ihrem christlichen Gewissen folgen und Menschen vor behördlichen Fehlentscheidungen schützen, ist in besonderem Maße absurd. Wir fordern Justizminister Bausback auf, seine Wachhunde zurückzupfeifen und die laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren umgehend einzustellen!

Medienberichte:  

Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Pfarrerin ein (Bayerischer Rundfunk, 24.03.2017)

Hände weg vom Kirchenasyl! (Bayerischer Flüchtlingsrat, 24.03.2017)

Bayerische Pfarrer im Visier der Justiz (Augsburger Allgemeine, 24.03.2017)

Ermittlungen gegen Pfarrer "Frechheit" (Die Welt, 23.03.2017)

Bischöfe beharren auf Regeln für Kirchenasyl (Süddeutsche Zeitung, 23.03.2017)

Kirchenasyl: mehr Ermittlungen (Fränkischer Tag, 23.03.2017)

Bayern ermittelt gegen Pfarrer, die Kirchenasyl gewährenNeues Deutschland, 23.03.2017)

Staatsanwaltschaften nehmen bayerische Pfarrer ins Visier (Abendzeitung, 23.03.2017)

Recht gegen Gesetz (Süddeutsche Zeitung, 22.03.2017)

Regionalbischöfin und Erzbischof verteidigen Pfarrerin (Bayerischer Rundfunk, 22.03.2017)

Ermittlungen wegen Kirchenasyl in drei Fällen (Süddeutsche Zeitung, 21.03.2017)

Keine Kriminalisierung von Kirchenasyl! (BAG Asyl in der Kirche, 20.03.2017)

Bedford-Strohm verteidigt Kirchenasyl (Süddeutsche Zeitung, 19.03.2017)

"Das riecht mir sehr nach Einschüchterung" (Süddeutsche Zeitung, 18.03.2017)

Kirchenasyl: Ermittlungen gegen Pfarrerin aus Haßfurt (Fränkischer Tag, 17.03.2017)

Flüchtlingshelfer*innen sind keine Abschiebehelfer*innen!

Wir fordern: Schluss mit Einschüchterungsversuchen gegenüber Ehrenamtlichen!

Trotz bundesweiter Proteste hält die Regierung an ihrer menschenverachtenden Abschiebepraxis nach Afghanistan fest und plant voraussichtlich für Ende März die vierte Sammelabschiebung nach Kabul. Bei den vorangegangenen Terminen hat der Bayerische Flüchtlingsrat Unterstützer*innen über das Datum des Abschiebefluges informiert und dazu aufgerufen, potentiell Gefährdete zu warnen. Trotz Drohgebärden von Behördenmitarbeiter*innen und aus dem bayerischen Sozialministerium werden wir auch in Zukunft an dieser Praxis festhalten. Wir hoffen, Sie auch!

Sternfahrt der bayerischen Helferkreise

Viele Helferkreise in Bayern sind erbost über die derzeitige bayerische Asylpolitik, die die wichtige Arbeit der Helferkreise konterkariert.

An der gemeinsamen Sternfahrt der Helferkreise beteiligten sich am Samstag ca. 1000 Menschen. Asyl im Oberland hatte zu einer gemeinsamen Sternfahrt nach München aufgerufen um so auf die Missstände der bayerischen Asylpolitik aufmerksam zu machen.
Die Sternfahrt soll öffentlichkeitswirksam auf die Tutzinger Resolution hinweisen, die voraussichtlich einige Tage später an Herrn Innenminister Herrmann übergeben wird. Die Tutzinger Resolution, die von mehr als 200 Helferkreisen unterzeichnet wurde, fordert die Aufhebung von Arbeitsverboten für Asylsuchende, keine Restriktionen bei Bildungsangeboten und Ausbildung sowie keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Ausführliche Informationen sowie einen Pressespiegel finden Sie hier >>>

Ausführliche Informationen zur Sternfahrt finden Sie hier >>>

Die Tutzinger Resolution finden Sie hier >>>

 

Inzwischen hat der bayerische Innenminister das Gespräch abgesagt. Die Enttäuschung bei den Vertreter*innen von über 200 Helferkreisen in Bayern ist groß. Die Pressemitteilung der Organisator*innen des dritten Oberbayerischen Asylgipfels in Tutzing finden Sie hier >>>

not safe - Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Die monatelangen Drohungen der Bundesregierung verstärkt nach Afghanistan abschieben zu wollen, wurden nach jahrelangem faktischen Abschiebestopp in die Tat umgesetzt. Bereits zum dritten Mal ging ein ein Abschiebecharter von Deuschland nach Afghanistan. Ein Großteil der abgeschobenen Afghanen kamen aus Bayern. Bei vielen Personen konnten die Abschiebungen durch Verwaltungsgerichte ausgesetzt werden. Viele der betroffenen Personen leben seit vielen Jahren in Deutschland, hatten eine feste Arbeit oder eine Ausbildung in Aussicht.

Der Bayerische Flüchtlingsrat fordert das sofortige Ende aller Abschiebungen nach Afghanistan und ein Bleiberecht für alle afghanischen Geflüchteten!

Hier finden Sie Informationen und Materialen zur Kampagne not safe - Keine Abschiebungen nach Afghanistan, zur Situation afghanischer Geflüchteter sowie laufende und vergangene Aktionen gegen Abschiebungen nach Afghanistan.

Zur Facebookseite der Kampagne >>>
Die Kampagnenbeschreibung in Dari und Englisch >>>


Petition: Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Liebe Schutzsuchende aus Afghanistan, wir stehen an Ihrer Seite! Wir wissen aus zahlreichen persönlichen Begegnungen und Gesprächen, dass viele von Ihnen in großer Sorge sind, seit kürzlich die EU und die korrupte afghanische Regierung ein Rücknahmeabkommen geschlossen haben. Afghanistan erhält über vier Jahre verteilt 13 Milliarden Euro - die in den Taschen der Eliten verschwinden werden - und nimmt im Gegenzug 80.000 afghanische Flüchtlinge zurück, ein großer Teil davon aus Deutschland. Ein unmenschlicher Deal, staatlich abgesegnetes Unrecht, Menschenhandel in großem Maßstab.

Wir erklären hiermit öffentlich: Für den Fall, dass die Bundesregierung tatsächlich Sie und andere afghanische Flüchtlinge in Ihr von Krieg zerfressenes Herkunftsland abschieben will, werden wir uns solchen UnrechtsMaßnahmen widersetzen. Wir stehen an Ihrer Seite und werden alles in unserer Macht Stehende tun, um Sie zu schützen. Wir werden Ihnen helfen, die Umstände Ihrer Verfolgung und Flucht und Ihre persönliche Situation öffentlich zu machen, ebenso die aktuelle Situation in Afghanistan.

Hier die Petition zeichnen>>>

Kampagne: GEMEINT SIND WIR ALLE!

Angesichts diverser Attacken und Provokationen von Nazis und RassistInnen hat sich nun auch in Nürnberg eine Kampagne gebildet. Unter dem Motto: Gemeint sind wir alle, wenn Nazis Menschen beleidigen und angreifen. Hier ist kein Platz für Nazis und Rassismus sollen sich möglichst viele Nürnbergerinnen und Nürnberger mit den davon Betroffenen solidarisieren und Stellung beziehen. Hier der Kampagnentext:

 

RassistInnen und Nazis treten immer offener und aggressiver auf. Tagtäglich werden Menschen von Nazis bedroht und angegriffen. Rassismus findet überall statt: In der Arbeit, in der Schule, in der Kneipe und auf der Straße. Auch in deiner Stadt, deiner Nachbarschaft, deinem Viertel.

 

ES TRIFFT EINZELNE, ABER GEMEINT SIND WIR ALLE!

Wir stehen für eine offene, lebenswerte Stadt. Ohne Gewalt, Angst und Einschüchterung!

HIER IST KEIN PLATZ FÜR NAZIS UND RASSISMUS.

Mit der Kampagne GEMEINT SIND WIR ALLE! wollen wir uns klar gegen Neonazis und Rassismus positionieren und uns mit den Betroffenen von Nazi-Angriffen solidarisieren.  Wir möchten möglichst viele Kneipen, Clubs, Restaurants, Läden, Organisationen, Schulen, Kinos, Bibliotheken und andere Einrichtungen in Nürnberg und ganz Bayern gewinnen und herzlich dazu einladen, endlich Farbe zu bekennen und öffentlich zu zeigen, dass wir dieses Treiben nicht als Normalzustand hinnehmen wollen und werden.

Unterstützen Sie uns dabei und machen Sie mit! DENN GEMEINT SIND WIR ALLE!

gefördert durch:    Bündnis für Demokratie und Toleranz