Psychosoziale Versorgung von Geflüchteten verbessern statt Abschiebungen fordern Der Bayerische Flüchtlingsrat kritisiert die Instrumentalisierung des Messerattentates von Aschaffenburg durch führende Politiker*innen für ihre Wahlkampfinteressen. Politische Versprechen vom Kanzlerkandidaten Merz (CDU) wie „Grenzen zu für Geflüchtete und damit die faktische Abschaffung des Asylrechts“ sind keine Lösung. Stattdessen erfordert eine Gewaltprävention die bessere psychosoziale Versorgung und Früherkennung […]
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Newsletter 01/25
Der Newsletterdes Bayerischen Flüchtlingsrats mit allen Infos zum Januar 2025
Weiterlesen...Bayerischer Innenminister will ANKER-Zentrum Bamberg doch weiter betreiben
Für Innenminister Hermann gilt: „Versprochen ist versprochen und wird sehr wohl gebrochen!“
Der Bayerische Flüchtlingsrat kritisiert die Entscheidung des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU), das ANKER-Zentrum in Bamberg entgegen früherer Zusagen weiterzuführen. Die Staatsregierung hatte der Stadt Bamberg im Rahmen einer „Gemeinsamen Erklärung“ 2015 versprochen, das Zentrum bis spätestens 31.12.2025 zu schließen. Nun will sie ihr Wort brechen – ein Vorgehen, das nicht nur die Glaubwürdigkeit der Regierung infrage stellt, sondern auch das Versagen der bayerischen Sozialpolitik offenbart.
Weiterlesen...Fachtag: Früherkennung besonderer Schutzbedarfe – Bavaria last?
23.01.2025 | Caritas-Pirckheimer-Haus | Königstraße 64, 90402 Nürnberg
Der Bayerische Flüchtlingsrat lädt Fachkräfte aus dem Bereich Migration und psychosoziale Versorgung am 25.01.2025 zu einem Fachtag mit dem Thema Früherkennung besonderer Schutzbedarfe – Bavaria last? herzlich ins Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg ein.
Weiterlesen...Zensur im städtischen Podcast mit Mitarbeiterin des Bayerischen Flüchtlingsrats?
Bayerischer Flüchtlingsrat fordert eine umfassende Aufklärung über die Kürzung eines Beitrags im Podcast „KontaktAufnahme“ des Bildungszentrums der Stadt Nürnberg
Am 20. November 2024 war unsere Mitarbeiterin Johanna Böhm zu Gast bei dem Podcast „KontaktAufnahme“, der vom Bildungszentrum der Stadt Nürnberg herausgegeben wird. Unter dem Titel „Wie gehen wir mit geflüchteten Menschen um?“ sprach sie mit Moderatorin Hannah Diemer zu verschiedenen Themen aus dem Bereich Flucht und Migration. Die Podcastfolge wurde planmäßig am 28. November 2024 durch das Bildungszentrum veröffentlicht, war kurz danach jedoch nicht mehr zu finden. Daraufhin gab es Spekulationen, dass es Kritik vonseiten der bayerischen Staatskanzlei gegeben habe.
Weiterlesen...31. Ökumenischer Studientag für Flüchtlingsarbeit und Kirchenasyl
Sa, 26. März 2022 | 10.00 - 15.30 Uhr | online
Der Studientag bietet mit Referaten und Diskussion theologisch-ethische Grundlegung, fachliche Information und persönlichen Austausch für Menschen, die in der Kirchenasylarbeit aktiv sind oder werden möchten.
Weiterlesen...Broschüre: Handlungsempfehlungen für die Beratung von queeren Geflüchteten
Der Paritätische Gesamtverband hat im November 2024 eine neue Broschüre veröffentlich, die Empfehlungen für die Beratung von queeren Geflüchteten gibt. „Weltweit sind Menschen Diskriminierung, massiver Gewalt und Menschenrechtsverletzungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und/ oder geschlechtlichen Identität ausgesetzt. Bei der Flucht haben sie nicht nur ihr Leben, ihre Familie, Freundinnen und Partnerinnen zurückgelassen und sich in […]
Weiterlesen...Rechtswidrig ist die Bezahlkarte – nicht unsere Solidarität
Bayerischer Flüchtlingsrat verteidigt Gutscheintausch-Initiativen: Zivilgesellschaft zeigt klare Antwort auf verfassungswidrige Ausgrenzungspolitik
Seit Juli findet die sogenannte Bezahlkarte in ganz Bayern Anwendung. Seitdem entstehen in ganz Bayern zivilgesellschaftliche Initiativen, die durch einen solidarischen Gutscheintausch der verfassungswidrigen Ausgrenzungspolitik und der willkürlichen Bargeldgrenze von 50 € etwas entgegensetzen.
Weiterlesen...GEAS-Anpassungsgesetz: weitere Asylrechtsverschärfungen
ergangene Woche hat das Bundeskabinett die Entwürfe aus dem Bundesinnenministerium zu einer Anpassung und Änderung des nationalen Rechts an die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) verabschiedet. Das heißt, die dieses Jahr auf europäischer Ebene beschlossene GEAS-Reform soll in nationales Recht umgesetzt werden. Abschließend entschieden wird der Gesetzesentwurf des Innenministeriums im Bundestag.
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