Quarantäne-Chaos im ANKER-Zentrum Oberfranken

Wieder einmal zeigt sich, dass in Bezug auf Geflüchtete wohl andere Maßstäbe gelten als für den Rest der Bevölkerung. Die ergriffenen Maßnahmen sind nicht nachvollziehbar – schon gar nicht, wenn die Betroffenen nicht einmal darüber aufgeklärt werden. Hier muss dringend nachgebessert und eine transparente Handhabung gefunden werden.

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Nach Gewaltvorwürfen: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Securitychef im ANKER-Zentrum Bamberg

Wir sehen, dass die Abschottung der Bayerischen Lager für Geflüchtete dazu führt, dass Gewalt gegen die Bewohner*innen nur schwer aufgedeckt werden kann und nicht adäquat nachverfolgt wird. Sicherheitsdienst und Regierung arbeiten hier so eng zusammen, dass eine Aufarbeitung der Problematik nicht erwünscht ist. In Bamberg kommt hinzu, dass sogar die Führungsebene des dort arbeitenden Sicherheitsdienstunternehmens in die Gewalt gegen Geflüchtete verstrickt istBereits seit 2017 gibt es immer wieder Berichte über gewaltsames und rassistisches Verhalten von Mitarbeitenden von Fair Guards Security gegenüber Geflüchteten. Diese Firma weiter zu beschäftigen ist nicht mehr haltbar. Aus diesem Grund fordern wir die sofortige Entlassung des Sicherheitsdienstunternehmens Fair Guards Security aus dem ANKER-Zentrum Oberfranken und eine Abschaffung der gewaltbegünstigenden Massenunterkünfte.

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Bayerischer Flüchtlingsrat begrüßt Ermittlungen zur Security-Gewalt im ANKER-Zentrum Bamberg

Spätestens seit 2017 gibt es regelmäßig Vorwürfe gegenüber der Sicherheitsdienstfirma Fair Guards Security wegen Gewalt gegenüber GeflüchtetenWir haben mehrere Fälle dokumentiert, in welchen Bewohnerinnen und Bewohner des Lagers von gewaltsamen Übergriffen berichtet haben. In den wenigsten Fällen wurde Anzeige erstattet, da die Geflüchteten Angst vor weiteren gewaltvollen Konsequenzen durch den Sicherheitsdienst haben. Wenn Anzeige erstattet wurde, dann liefen die Ermittlungen ins Leere. Auch die Regierung von Oberfranken hat die Hinweise regelmäßig ignoriert. Dass nun Ermittlungen eingeleitet wurden, begrüßen wir sehr. Wir hoffen, dass jetzt Bewegung in die Sache kommt, den Betroffenen endlich geglaubt wird und die Verantwortlichen zur Rechnung gezogen werden!

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ANKER lichten!

ANKER lichten II! Monitoring und Vernetzung von Unterstützungsstrukturen in bayerischen ANKER-Zentren Im August 2018 wurde mit der Einrichtung der sogenannten ANKER-Zentren die Struktur der Aufnahmeeinrichtungen für Asylsuchende in Bayern grundlegend geändert. Seitdem werden alle neu ankommenden Geflüchteten einer dieser Einrichtungen zugewiesen. Dies bedeutet eine schärfere Isolation von Unterstützungs- und Beratungsangeboten seitens der Zivilgesellschaft, verschärfte Lebensbedingungen, […]

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Die Geschichte der ANKER-Zentren

Die CSU verkauft das Konzept der ANKER-Zentren als innovative Idee, der ehemalige Bundesinnenminister Horst Seehofer wollte es bundesweit umsetzen, doch die Idee dahinter ist nicht so neu. In Bayern gab es bereits ähnliche Konzepte. Im Herbst 2015 wurden in Bamberg und Ingolstadt/Manching die sogenannten Ankunfts- und Rückführungseinrichtungen (ARE) eröffnet. Diesen Sonderlagern wurden zunächst Geflüchtete aus […]

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Vorwurf der Diskriminierung im ANKER-Zentrum Waldkraiburg

Wir fordern die Verantwortlichen auf, hier umgehend Aufklärung zu leisten. Es darf nicht sein, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert werden, weder individuell durch Personal in der Einrichtung noch strukturell durch Entscheidungen von Behörden. Corona stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen, gerade deshalb ist es wichtig, Quarantänemaßnahmen so durchzuführen, dass sie Menschen nicht besonders belasten oder gar einem höheren Risiko der Ansteckung aussetzen als andere. Vulnerable Personen mit Vorerkrankungen müssen sofort aus allen Sammellagern in Einzelunterkünfte verlegt werden.

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Infektionsmarathon im ANKER-Zentrum

Es kann nicht sein, dass Geflüchtete faktisch in Endlosquarantäne gezwungen und Protestierende dann mit einem Großaufgebot der Polizei eingeschüchtert werden. Das trägt nicht zur Entspannung der Lage bei. Es ist höchste Zeit, die Situation zu entspannen: durch Aufklärung, Entzerrung, dezentrale Unterbringung, Nutzung von Hotels und Jugendherbergen. Personen, die einer Risikogruppe angehören, müssen umgehend aus den betroffenen Unterkünften genommen werden. Dass die Regierung von Unterfranken weiterhin an ihrem Kurs festhalten will, obwohl sie die Infektionszahlen durch die getroffenen Maßnahmen offensichtlich nicht in den Griff bekommt, ist absurd und birgt folgenschwere gesundheitliche Risiken

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